- Kaliasem
- Salak
- Durian
- Tempeh

Kaliasem
Auf einem Markt kauften wird dunkel-violette Früchte, die wie übergroße Heidelbeeren oder Kirschen aussahen und nach Aussage der Verkäuferin sehr gut schmecken sollten. Die Früchte hatten wir noch nie gesehen. Wir schrieben uns den indonesischen Namen auf, kauften ein paar und abends kosteten wir sie dann. Sie schmeckten sehr gut mit einem frischen, süß-säuerlichen Geschmack. Später lasen wird dann im Internet etwas mehr über Kaliasem.

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Salak

Eigentlich an jedem Stand, der auch Obst verkauft, gab es Salak- oder Schlangenfrüchte. Sie verdanken ihren Name der harten Schale, die wie Schlangenhaut aussieht. Im Inneren verbirgt sich ein gelblich, weißes Fruchtfleisch mit einem nicht-essbaren Kern.

Salak-Früchte

Das Fruchtfleisch schmeckt nur leicht süßlich aber sehr exotisch. Die Frucht heißt auf Indonesisch auch „Pia Legong“ oder „Kacang disko“. Da sich die Früchte relativ gut halten, werden sie oft von Touristen als Souvenir mit nach Hause genommen. In Indonesien gibt es insgesamt 15 verschieden Arten von Salak, von den 5 wirtschaftliche Bedeutung haben z.B. „salak nanas“ (nanas = Ananas), „salak gula pasir“ (gula pasir = Streuzucker),“ salak gondok“ (goitor salak), „salak nangka“ (Jackfrucht-Salak) und „salak cengkih“ (Nelken-Salak). Sie unterscheiden sich vor allem im Geschmack. Auch wir haben ab und zu Salak-Früchte gegessen. Leider konnten wir von außen nicht feststellen, ob die Früchte schon gut gereift sind, denn wenn man eine noch nicht ganz reife erwischt, schmeckt das Fruchtfleisch mehlig und ist hart. Werden sie wiederum zu lange gelagert, bekommen sie schnell faule Stellen.


Mittlerweile stellt die Firma CV Dukuh Lestari auf der Basis von „salak nanas“ einen Wein her. Es werden in jeder Produktionswelle 500 Flaschen Salak-Wein produziert und diese werden für 125.000 indonesische Rupien (ca. 10 €) verkauft. Damit kann auch der Preisverfall zur Haupterntezeit für die reifen Früchte aufgefangen werden. (Quelle: Magazin der Fluglinie Garuda Indonesia)

Salak



Durian

Auch in Brunei und in Indonesien begegneten uns überall Durian-Früchte, wie vorher schon in Malysia und in Vietnam. Durian schmeckt sehr gut, riecht aber mehr als streng. Daher verbieten viele Fluggesellschaften und auch manche Hotels den Transport bzw. die Lagerung dieser Früchte.

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Durian in einem Supermarkt in Bangar Seri Begawan (Brunei)

In der Nähe unserer Unterkunft in Bulit Lawang (Nord-Sumatra) war ein kleiner botanischer Garten angelegt, wo auch Durian-Bäume wachsen:
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Kakaobohne
Bei verschiedenen Gelegenheiten konnte wir auch alle Stadien der Entwicklung der Kakaobohne sehen:

1. Eine Blüte des Kakaobaumes:

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2. Noch unreife Früchte:

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3. Ein geöffnete reife Frucht:

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4. Noch frische und schon angetrocknete Kakaobohnen:

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Tempeh

Bei unserem Kochkurs wurden wir das erste Mal mit Tempeh konfrontiert. Tempeh ist eine spezifisch indonesische Art, Sojabohnen zu verarbeiten. Im Gegensatz zum Tofu werden hier ganze, gekochte Sojabohnen mit speziellen Pilzen fermentiert und dann weiter verarbeitet. Wir haben das Tempeh kleingeschnitten und mit Gewürzen geschmort. Es schmeckte intensiver und kräftiger als Tofu.
Das Tempeh haben wir vor unserem Kochkurs auf dem Markt in Amlapura gekauft:

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Tempeh kann man offensichtlich auch in Deutschland kaufen - zumindest liefert Google ein ganze Menge Adressen.

Später haben wir es in Indonesien noch öfters auf dem Teller gehabt.

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