Die malayische Küche

Die Vielfalt ist die Würze der eigentlichen malayischen Küche. Der ursprüngliche Küchenstil wurde stark durch die langjährigen Handelsbeziehungen mit den Nachbarstaaten Indonesien, Indien, dem mittleren Osten und China beeinflusst. Viele der Gewürze und Zutaten, die typisch für die malayische Küche sind, wurden von den Indern oder Arabern eingeführt: Gewürze z.B. wie Pfeffer, Ingwer und Kardamom.
Die malayische Küche variiert auch in den verschiedenen Gegenden des Landes sehr stark. Jeder der 13 Bundesstaaten Malaysias hat seine eigenen Spezialitäten. Auch eine der am besten bekannten, die malayischen Satay-Spieße mit Streifen aus Rindfleisch, Geflügel und auch Meeresfrüchten, mariniert in einer köstliche Sauce und dann auf Bambusstäbchen aufgespießt und über glimmende Holzkohle gegart. Sie werden mit einer erdnuß-Soße als Dip gegessen. Auch diese Spieße variieren von Staat zu Staat.
Das Grundmuster der malayischen Küche liegt in der Verwendung von „trockenen“ und „nassen“ Gewürzen. Die „nassen“ Zutaten sind zum Beispiel Schalotten, Ingwer, Knoblauch, frische Chilies, frischer Kurkuma, die alle im Mörser mit dem Stößel (batu lesong) zerstoßen werden. Die „trockenen“ Gewürze sind zum Beispiel Koriander, Kreuzkümmel, Anissamen, Nelken, Zimt und Kardamom.
Die malayischen Curries werden delikat mit verschiedenen Kräutern und Blättern gewürzt. Hier zu nennen ist das Zitronengras (serai), der Galgant (lengkuas), duftende Kaffirzitronenblätter (limau purut), frische Korianderblätter (daun ketumbar) und die Curryblätter (karuvapillai).
Der Hauptbestandteil jedes Gerichtes ist Reis mit einer Reieh von Beilagen (lauk) wie Fisch, Gemüse, Geflügel und Soßen (sambals).

Rezepte:
Muschelsuppe
Rindfleisch-Suppe