Fische
(Machha

Fisch wird von allen Nepalesen gern gegessen. Die Flüsse Nepals sind reich an Süßwasserfischen. Man hat 148 verschiedene Arten festgestellt. Während in den bergigen Gegenden nur kleiner Fischarten zu finden sind, gibt es im Flachland des Terai auch größere Arten. Auch der Aufbau von Fischfarmen hat begonnen. Dort werden Karpfen und Forellen als exotische Fische gezüchtet. Meerwasserfische sind in Nepal kaum zu bekommen. 

Imbissstand mit frisch geräucherten Fischen an einer Landstraße zwischen Pokhara und Kathmandu:

       

Der Fisch hat auch religiöse Bedeutungen. Es wird als Lieblingsspeise der Götter angesehen. Varuna, eine der hinduistischen Gottheiten reitet auf einen Fisch. Der Gott Vishnu – eine der drei heiligsten Gottheiten der Hindus – hat seine erste Verkörperung als Fisch. Der Fisch gilt als Glückssymbol und verkörpert Erfolg und Frohsinn. In der Lehre des Tantra ist der Fisch eine der fünf essentiellen Dinge, die verehrt werden. 

Fisch wird im Allgemeinen gebraten oder als Curry zubereitet. Fischcurry (Maachako Tarkari) mit Reis und Fisch mit Joghurt wird im Terai gegessen. In den nepalesischen Dörfern wird Fisch auch geräuchert oder als Pickle zubereitet. 

Garnelen
(Jhinge Maccha)

In vielen Flüssen des Terai fängt man Süßwassergarnelen, die als Delikatesse angesehen werden. Manchen großen Shrimps werden auch auf den Märkten in Kathmandu verkauft. Auch sie werden gebraten (Bhuteko jhinga-Maccha) oder als Curry (Jhinge Macchako Tarkari) zubereitet. Getrocknete Shrimps werden für Pickles benötigt. 

Krabben

Im Kathmandu-Tal findet man in den Teichen und Reisfeldern auch Krabben, die von den Bauern der Jyapus und Newaris gefangen werden.