Die tibetische Küche

Während unserer Reise von Westnepal zum Kailash in Tibet haben wir nur sehr wenig von der tibetischen Küche kennengelernt. Während der gesamten Tour wurden wir von der nepalesischen Küchenmannschaft bekocht, die mit uns mitreiste. Sie gaben sich große Mühe, trotz der teilweise widrigen Bedingungen, etwas Schmackhaftes auf den Tisch zu zaubern. Meistens war es vegetarisch und eine Mischung aus nepalesischer, europäischer und tibetischer Küche. Viele Kalorien kann es nicht gehabt haben, dann am Ende der Tour hatte ich 4 Kilo abgenommen….

Gaststätten, Restaurants etc. haben wir nur am Anfang und am Ende in Kathmandu/Nepal besucht. Zur nepalesischen Küchen steht hier mehr. Nur fast am Ende der Tour in Tibet machten wir in einem kleinen Städtchen Pause und Harka – unser Guide- lud uns in ein Restaurant zu Buttertee und Tsampa ein. Buttertee hatten wir schon auf unserer Tour durch Bhutan kennengelernt. In Tibet schmeckte der Tee etwas anders und für unser Gefühl nicht so gut. Das Tsampa war interessant und durchaus essbar, aber mehr als einmal im Monat möchte ich es nicht essen. Die Vorstellung, es wie die Tibeter mehrmals am Tag essen zu müssen, wäre nicht so schön. Tsampa gibt es mittlerweile auch in diversen (Bio-) Läden in Deutschland.

Insgesamt lebt die ursprüngliche tibetische Küche von dem was in Tibet wächst und was durch Tauschhandel (z.B. Salz) von Nepal oder anderen Ländern eingeführt werden konnte. Sie ist daher sehr einfach und eher auf das Überleben als auf den Genuss orientiert. Mittlerweile macht sich aber vor allem der chinesische Einfluss bemerkbar, aber auch tibetische Gerichte wie die Momos finden ihren Weg in andere Länder. In Kathmandu haben wir hervorragende Momos gegessen.

Rezepte