Lüderitz und Kolmanskop am 31.03. und 01.04.2015

 
Wir starten wieder vor 9 Uhr ab Ai-Ais. Zuerst müssen wir wieder zurück bis zur C-37.
 
Danach fahren wir nach Süden - erst sehr gerade, dann in S-Kurven durch die Berge
 
bis zur südafrikanischen Grenze. Wir überqueren den Fishriver
 
und auf der C-37 immer am Oranje-Fluß entlang. Auf der anderen Seite liegt Südafrika.
   
In Sendelingsdrift verlassen wir die Grenzregion und werden gründlich kontrolliert. Man sucht nach Diamanten, die wir vielleicht schmuggeln wollen. Wir fahren eine gute halbe Stunde bis Rosh Pinah.
Dort wollen wir tanken und uns
ein Mittagsbrot kaufen.
   
Gegen 14.30 Uhr erreichen wir bei Aus den Abzweig nach Lüderitz. Jetzt ist die Straße wieder asphaltiert. Es werden langweilige 125 km.
Aber jetzt stehen hier "Wind"-Warnschilder und
   
"Sand"-Warnschilder am Straßenrand. Es weht tatsächlich öfter mal die Straße zu.
   
Gegen 16 Uhr haben wir es geschafft und sind happy,
als wir unser Zimmer im "Island Cottages" beziehen.
Endlich ein richtiges Bett und eine Dusche im Zimmer.
Wir machen uns noch zu einem Spaziergang in die
Stadt auf. Das Wetter ist grau und diesig. Nebelwolken ziehen vom Meer her über die Stadt.
   
Wir gehen am Hafen entlang und bewundern die deutsche Architektur. Bödikerhaus von 1912
 
Haus Hartmann von 1909
(von dem Deutschen Georg Hartmann)
Haus Eberlanz von 1911
(nach dem Deutschen Fritz Eberlanz)
   
Die Straßen haben deutsche Namen.
   
Es gibt deutsche Pensionen und einen "Spar"-Supermarkt.
   
Wir besuchen die Felsenkirche, die auf einem Hügel aus Felsen thront und Wahrzeichen der Stadt ist.
   
Wir gehen zurück in die Stadt und gönnen uns ein leckeres Abendessen an der Waterfront
im Fisch-Restaurant "Ritzis",
   
wo es Rock Shandy gibt, frische Austern
   
und gebackenen Kingklip.
Zu Fuß gehen wir die lange Promenade zur Pension auf der Halbinsel Shark Island zurück.
   
Am nächsten Morgen müssen wir erst mal die Autoscheibe putzen. Danach besuchen wir auf dem Weg zur nächsten
Station die verlassene Stadt Kolmanskop.
   
Unglaublich, wie die Wüste sich ganze Häuser "zurück" holt ... aber das dauert noch!
   
   
   
   
Wir besuchen das Museum und sind beeindruckt.
Die alten Türen der ehemaligen Häuser dienen als "Schautafeln". Wir besichtigen die Turnhalle und verschiedene noch erhaltene Häuser.
Es war mal eine richtige Stadt mit Metzgerei
und anderen Geschäften, Krankenstation,
einer Schule, Spielcasino, Großküchen,
Wäscherei und vielen anderen Gewerken.

Wir kaufen eine Sandrose.
   
Wir fahren weiter und entdecken tatsächlich die angekündigten Wildpferde.
   
  Gegen Mittag erreichen wir wieder Aus, tanken und starten von hier aus in die Tirasberge.
   

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