Tirasberge vom 01.04. bis 03.04.2015

 
Wir fahren auf der B-4 von Lüderitz nach Aus.
   
Kurz hinter dem Abzweig auf die C13 Schotterpiste. Dann geht es langweilig gradeaus.
 
Mittagessen gibts diesmal im Stehen ... schon wieder kalte Wiener Würstchen mit Brot.
 
Gegen 14 Uhr endlich der Abzweig zur
Namtib Desert Lodge.
Wir melden uns bei Torsten an,
müssen von der Lodge noch 3 km bis zum
Campingplatz fahren und finden einen einsamen
Schattenplatz.
 
Nachdem wir uns ein bißchen eingerichtet haben, starten wir zu einer ersten kleinen Wanderung.
Mit GPS und immer an den Felswänden entlang, können wir uns eigentlich nicht verlaufen.
   
Nur Schatten gibt es nicht. Aber interessante Felsen,
 
Kakteen (wir lernen später, daß es in Namibia keine Kakteen gibt - alle diese Arten sind Wolfsmilchgewächse) Klippschliefer (oder Klippdachs)

   
und interessante Echsen (Agamen) entdecken wir. In großem Bogen gehen wir zurück über die Ebene.
   
Heute gibts Rindersteaks und Gurkensalat.  
   
Wir sitzen wieder noch lange draußen,
trinken Rotwein und
beobachten das Schauspiel am Himmel.
Am anderen Ende der Ebene
regnet es.

Es ist wunderbar still und einsam hier.
   
Das Frühstück besteht heute aus Käsebrot, Tomaten und Weintrauben.
 
Wir packen etwas Proviant und Getränke ein,
lassen uns die große 4-h-Wanderung erklären
und beginnen unsere Tour durch ein Gatter
hinter den Lodges.
   
Wir sollen uns zuerst links an der Felsenkante entlang halten bis zu gelben Markierungen.
   
Es gibt interessante Fotomotive.
   
Nach 1 Stunde haben wir immer noch keine gelben Markierungen gefunden. Wir legen eine Rast ein. Und hinter unserem Rastplatz sind sie dann -
gelbe Punkte als Wegmarkierung.
   
Auch Steinmännchen weisen uns jetzt den Weg. Spektakuläre Felsformationen gibt es hier.
   
Als hätten Riesen sich hier ausgetobt und mit Steinen gespielt ;-)
   
Wir entdecken auch interessante Pflanzen - wie können die nur in dieser Wüste überleben?
   
Gegen 12 Uhr machen wir eine Mittagspause und gehen dann über die weite Ebene
   
zurück zur Namtib-Lodge,  wo unser Auto steht. Wir waren genau 4 Stunden unterwegs.
   
Wir bezahlen 200 N$ (ca. 15 €) für unseren Campingplatz und fahren nur 20 km bis zum Campingplatz Koiimasis,
der eine Empfehlung von meiner Sportfreundin Birgit ist, die schon oft in Namibia Urlaub gemacht hat.
   
Aber erst mal müssen wir 16 km ins Land
(ab von der D707) fahren.
 Koiimasis ist eine interessante Farm.
Die Besitzer sind Deutsche - Familie Izko.
   
Leider ist niemand da. Wir rufen an,
aber erst nach 15 Uhr kommt Frau Izko und
hat zum Glück noch einen Campingplatz frei.
Wir kaufen Holz zum Grillen und frische Eier.
Dann müssen wir noch mal 1 km fahren.
 
   
Der Platz ist toll - mit richtigen Sanitäranlagen,
in den Fels gebaut -


Hannes aktiviert den Grill.
Es gibt Bratwürstchen, die sehr eigenartig schmecken,
leckere marinierte Schweinebauchstreifen
und Lamm, das ist dann eher was für Hannes ;-)
   
Den Rest des Holzes "verheizen" wir als Lagerfeuer. Es ist so einsam hier und so romantisch.
Wir finden es traumhaft, hier zu sein und sitzen noch lange am Feuer.
   
Am nächsten Morgen müssen wir uns leider verabschieden
und fahren weiter auf der D-707,
durch viele Gatter, die aber alle offen sind.
   
Einen kurzen Fotostopp machen wir am Schloß Duwisib. Immer wieder warnen uns diese Schilder und
   
oft müssen wir tatsächlich kleine Flüsse durchfahren. Die Frontscheibe sieht danach so aus ...
   
und vorne ist kaum noch das Nummernschild lesbar!

Wir fahren den empfohlenen Campingplatz
Hauchabfontein an, aber er ist ausgebucht.
   
Frau Foerster empfiehlt uns 15 km weiter zu fahren,
um es am Campingplatz Betesda zu versuchen.
Und das klappt dann auch.
Es ist ein sehr schöner Platz mit Swimmingpool.
   
Bei Hauchabfontain gibts einen natürlichen Swimmingpool, in den wir kurz reinspringen.
Leider sind Jugendliche hier, die von den Felsen springen und sehr laut sind.
   
Wir nutzen deshalb noch kurz den kleinen Pool von Betesda und genehmigen uns ein Glas "Allesverloren".
Von diesem Wein habe ich aus dem Buch "Hummeldumm" erfahren, das ich hier zum 2. Mal lese.
   
Abends sitzen wir wieder bei unserem Zelt-Auto und beobachten staunend
die Verwandlung der Berge in der untergehenden Sonne.
   

  zurück     Anfang      Nächste Station Sossusvlei