Sossusvlei am 04.04.2015

 
Wir haben nur ca. 60 km bis zu unserem nächsten Ziel "Sesriem" zu fahren.
 
Hier treffen wir das 1. Mal Strauße und Oryx.
 
In Sesriem müssen wir zuerst tanken.
Heute bekommen wir sogar mal die Scheiben geputzt.
Der Diesel ist günstig.
Ein Liter kostet umgerechnet 0,75 €.
 
Wir melden uns in Sesriem an und
bezahlen 170 N$ (12 €) Nationalpark-Gebühr.
Sesriem besteht eigentlich nur aus einem großen Zeltplatz, der o.g. Tankstelle und Läden.
 
Unser Zeltplatz kann erst nach 11 Uhr bezogen werden, deshalb fahren wir gleich mal nach Sossusvlei, dem riesigen Wüstengebiet. Man fährt 60 km auf einer Asphaltstraße in Richtung Westen.
   
Nach 45 km erreichen wir die berühmte Düne 45, auf der schon einige Touristen herum krabbeln.
 
 Es sind trotz der guten Straße nur 60 km/h erlaubt.
Bis zum PKW-Parkplatz sind es nur noch ein paar Minuten zu fahren.
Dort müssen wir wieder Luft aus den Reifen lassen, denn die letzten Kilometer bis zum nächsten Parkplatz ist
nur für Allrad-Fahrzeuge erlaubt und abenteuerlich.
   
Wir benötigen für die 4 km Sandpiste 15 min. (!)
und parken direkt am Startpunkt unserer Wanderung.
11 km bis zum Deadvlei? Unmöglich bei der Hitze!
Wir erfahren später, d.h. hin und zurück!
   
Wir gehen erst mal los ... Es läuft sich schwer im Sand.
   
Am einfachsten kommt man vorwärts, wenn man die Fußspuren anderer nutzt, die vor uns gegangen sind.
Anfangs sind das noch viele, dann werden es immer weniger Spuren ... und weniger Touristen.
 
Nach fast 1 Stunde "stapfen" haben wir den Gipfel
von "Big Daddy" erreicht. Das ist der höchste Punkt im Sossusvlei.
Wir beschließen abzusteigen und "Big Mama" - die zweithöchste Düne - nicht zu besteigen. Es ist halb 1 und die Sonne brennt gnadenlos. Wir steigen ab.
   
Aber wo ist das Deadvlei?
Wir brauchen aber erst mal eine Trinkpause.
Die farblichen Abstufungen entstehen durch einen
hohen Eisenanteil im Sand, wie wir später lernen.
   
Wir gehen zurück und um eine Düne herum und entdecken das "Deadvlei".
Wir sind zur falschen Seite abgestiegen ;-)
   
Es ist eine beeindruckende Landschaft. Hannes findet einen Cache!
   
Gegen 14 Uhr sind wir wieder am Parkplatz, wo unser Auto steht und müssen nun die Sandpiste wieder zurück. Am PKW-Parkplatz wird mit unserem Kompressor, den wir im Auto dabei hatten, wieder Luft in die Reifen gepumpt.
   
Jetzt haben wir ein Mittagessen mehr als verdient.
Wir kochen uns eine Instant-Nudelsuppe.
An der Düne 45 machen wir nur einen Fotostopp.
Es ist viel zu heiß, um jetzt da hoch zu steigen.
   
Jetzt ist unser Zeltplatz frei und wir vertrödeln den Rest des Tages, lesen, nutzen ausgiebig die schönen Sanitäranlagen hier und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Es scheint schon seit 3 Tagen Vollmond zu sein ;-)
   

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