Spitzkoppe am 08.04.2015

 
Von Swakopmund fahren wir gut 2 Stunden (ca. 150 km) über die B-2 und D-1918 bis zu unserem nächsten Camp.
 
Die Berge kommen näher ... und näher.
 
An der Rezeption bezahlen wir 240 N$ (ca. 16 €) und entscheiden uns für Platz Nr. 11 B.
 
Wir essen schnell eine Nudelsuppe, denn wir wollen noch eine Wanderung durch die schöne Felslandschaft machen. Das "Small Bushman Paradise" ist gesperrt bzw. man darf hier nur mit Guide gehen.
 
Wir stellen unser Auto im Schatten eines Baumes ab und versuchen, das GROSSE "Bushman Paradise" zu erreichen. Dazu gehen wir einen breiten Weg an einer Felskante entlang.
   
Monolith-artige Felsen erinnern an Ayers Rock. Klippschliefer sind wieder zu hören und zu sehen.
 
bunte Eidechsen (Agame) Narakürbis
   
Ein Stück müssen wir klettern. In der Ferne nähert sich eine dunkle Wolke.
   
Wir kehren um, denn es gewittert bedrohlich. Das letzte Stück rennen wir bis zum Auto. Geschafft!
   
Eine Art Wolkenbruch bricht über uns herein.
Glück gehabt!
Zurück am Camp fließen schon Wasserbäche über unseren Zeltplatz.
   
Es hört nicht auf zu regnen. Sturzbäche ergießen sich auf unseren Platz.
Wenigstens sind wir vor dem Gewitter im Auto sicher.
   
Wir sitzen im Auto und warten. Ich schreibe Tagebuch.
   
Nach 3 Stunden endlich eine Regenpause.
Hannes klappt schnell unser Zelt auf.
Danach schüttet es wieder
wie aus Kannen.
   
Wir kramen den Rotwein aus der Essen-Box. Gegen 18 Uhr hört es auf zu regnen.
   

In der untergehenden Sonne glühen die Berge
ringsum in einem unglaublichen Farbenspiel.
Nur das Grillfeuer will nicht anbrennen,
wahrscheinlich ist das Holz auch bissel naß geworden.
   
Entnervt braten wir unsere Kudu-Steaks in der Pfanne. 2 Stunden später brennt auch das Holz ;-)
   
Am nächsten Morgen lockert es etwas auf. Wir beschließen, ein paar Wanderungen nachzuholen.
   
1. Ziel sind die Felsenpools. Dazu müssen wir eine steile Felswand erklimmen.
   
   
Nächstes Ziel ist "The Bridge". Unglaublich, was hier Wind und Wetter geschaffen hat.
   
Wir mit der großen Spitzkoppe Wir gehen durch die Felsenbrücke und müssen
   
 auf dem Rückweg enge Felsspalten passieren. Wir fahren ein Stück mit dem Auto.
   
Bussard oder Milan? Zum "Paradies" gelangt man nur über diese Felswand.
   
Die Ketten helfen uns beim Aufstieg. Geschafft!
   
Das "Paradies" besteht aus einer grünen Oase mit kleinen Wasserpools.
   
Es beginnt schon wieder zu regnen und wir eilen zurück - runter geht es etwas schneller.

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