Twyfelfontein am 10.04.2015 und
Leoparden in Otjitotongwe am 11.04.2015

 
Die Etappe vom Erongo-Gebirge bis zu Zwyfelfontein ist 260 km lang.
Wir fahren früh los und planen, gegen 12 Uhr anzukommen.
 
Wir starten noch vor 8 Uhr. Vorbei an interessanten Kakteen
 
auf das Brandberg-Massiv zu bis nach Uis.
 
Die Gegend hier ist touristisch sehr überlaufen.
Deshalb ignorieren wir den höchsten Berg Namibias (Königstein, 2573 m),
 
füllen nur unsere Vorräte auf und fahren weiter.
   
Viele wollen Souvenirs verkaufen. Die D-2612 ist eine Katastrophe - ständig fahren wir durch Flüsse und einmal kehren wir um, nach einer Warnung anderer Touristen.
 
Der Umweg ist gewaltig. Erst gegen 14 Uhr erreichen wir unseren Zeltplatz.
   
Wir wollen trotzdem noch einen kleinen Ausflug
wagen und fahren zu den Sehenswürdigkeiten von Twyfelfontein.
Die Straße ist wieder schwierig und mit tiefen Pfützen übersät.
   
Hart hat es uns erwischt am Fluß Aba Huab. Sollen wir da wirklich durchfahren?
So ein stecken gebliebenes Auto stimmt da nicht gerade optimistisch. Aber wir beschließen, es zu versuchen.
Und - wir schaffen es - mit höchster Allrad-Stufe und Differential!
   
Als wir das Auto abgestellt haben, beginnt es auch hier zu regnen. Was ist das denn heute für ein blöder Tag?
Mit Regenschirm bewaffnet, gehen wir trotzdem zum Visitor Center, aber alle Führungen und Wanderungen fallen aus wegen Regen. Enttäuscht gehen wir zum Auto und fahren schnell zurück. Denn wir müssen wieder durch den  Aba Huab und bei dem Regen wird der Fluß wahrscheinlich schnell noch voller.
 
  Gegen 16 Uhr sind wir zurück
und die Sonne scheint wieder!
   
Wir beschließen, zu den Twyfelfontein-Lodges "Mowani"
zu laufen, wo es auch ein Restaurant gibt.
Das ist ein Fußweg von 20 min. und es ist
heiß und schwül.
   
Das Camp ist wunderbar der Landschaft angepaßt und innen toll ausgestattet, mit kleinen Aussichtsterrassen, Nischen und einem Restaurant.
Aber die Gesellschaft und die Angestellten hier sind sowas von versnobt ... sie wollen uns kein Bier verkaufen, da wir vom Zeltplatz sind! Ja, wo gibts denn sowas?
Es ist nicht unser Tag :-(
   
Enttäuscht gehen wir zurück und belohnen uns mit Straußen-Steaks vom Grill.
Na wenigstens brennt heute das Holz schnell und gut an.
   
Twyfelfontein in der Abendsonne 18 Uhr - die Sonne ist längst untergegangen
   
Nach dem Frühstück - die Sonne scheint wieder -

fahren wir zu den versteinerten Wäldern,
die wir eigentlich gestern besuchen wollten,
was aber der Regen auch verhindert hat.
   
Am "Office" bezahlen wir 100 N$ (8 €) und ein Guide geht mit uns über das Gelände.
   
Es ist in der Tat beeindruckend, wieviele versteinerte Bäume man hier gefunden hat.
   
Sie sind bis zu 300 Millionen Jahre alt.
Hier kommt hauptsächlich Jaspis vor, der als Schmuckstein vermarktet wird.
   
Wir kaufen keinen Jaspis und fahren weiter.
Die Gebirgslandschaft zum Otjitotongwe Camp
soll durch ein Gebiet führen, wo wilde Elefanten leben.
   
Aber wir entdecken keine, bewundern nur die grandiosen Felslandschaften, die ständig wechselt. Gegen 11 Uhr erreichen wir den Grootberg-Paß.
   
Danach folgt eine langweilige Gradeaus-Strecke.
Wir müssen auf dem Farmland Otjitotongwe
durch mehrere Tore.
   
Dieses Schild stoppt uns dann endgültig ...
"Betreten streng verboten! Gefährlich!
Eintritt wird bestraft"
Wir beziehen zunächst unseren Campingplatz
und erfahren bei unserem Treffen mit dem Ranger
der Farm, warum das Betreten hier gefährlich ist.
   
Auf der Farm leben 3 Geparden. Sie sind allerdings zahm und hier aufgewachsen.
Wir, eine Gruppe aus Holländern (mit 2 Kindern), Schweizern und uns, bekommen vor dem Tor eine Einweisung,
wie wir uns den Geparden gegenüber verhalten müssen. Die Kinder dürfen z.B. nicht rennen,
wir dürfen nur am Kopf und Rücken streicheln und niemand darf eine Sonnenbrille tragen.
   
Und dann geht das Tor auf ... Es sind wunderschöne Tiere
   
und sehr zutraulich. Aber es ist gewöhnungsbedürftig die Tiere anzufassen - es sind immernoch Raubtiere.
   
Bei der Fütterung mit Eselfleisch
müssen wir Abstand halten.
Später fährt die Gruppe mit einem Pickup auf der Ladefläche zu weiteren Gehegen mit Geparden.
   
Es sind halb-wilde bzw. bereits ausgewilderte Tiere, die wieder mit Eselfleisch angelockt werden.
Die Farmer hier würden gerne die Geparden an Zoos verkaufen, aber die namibische Regierung erlaubt das nicht.

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