Besuch bei den Buschmännern der San am 09.04.2015

 
 
Wir fahren ab Spitzkoppe am beeindruckenden Erongo-Gebirge vorbei mit dem 2.319 m hohen Hohenstein.
 
Bis zum Camp Omandumba sind es heute nur ca. 90 km zu fahren, wo wir mittags eintreffen. Deike Rust empfiehlt uns, nachmittags die San zu besuchen. Zuerst nehmen wir aber unseren komfortablen Campingplatz in Besitz.
 
Wir fahren nach dem Mittagessen (Bohnensuppe
aus der Dose) zu diesem Freilichtmuseum.
Wir buchen eine 1 1/2-h-Tour durch das San-Land.
Der Guide spricht englisch.
 
Kurz nach 13 Uhr starten wir mit 2 Buschmännern. Unserem Guide fehlen die Vorderzähne (oben und unten).
Das sind Zahndeformierungen, die noch heute in diesem Volk üblich sind.
   
Wir bekommen gezeigt, wie Pfeile und Bogen gebaut und präpariert werden,
   
wie man mit Fallen Tiere fängt,
   
wir bekommen Felszeichnungen erklärt,
   
wie die San auf Jagd gehen
und wie man mit einem Stöckchen und
etwas trockenem Gras Feuer macht.
   
Es ziehen mal wieder dicke Wolken auf und wir gehen quer durch die Felslandschaft zurück.
 
Zurück im Dorf wird uns eine San-Familie vorgestellt und die Hütten gezeigt, in denen sie gewohnt haben.
Heute wohnen die San in "normalen" Dörfern und tragen ansonsten Jeans und T-Shirts. Hier sind sie quasi bei Familie Rust angestellt, um im Freilichtmuseum das Leben der San von früher zu demonstrieren.
   
Wir bewundern die ausgestellten Schmuckstücke, die die Einheimischen aus Naturmaterialien
(z.B. Ketten aus Straußeneiern) hergestellt haben.
Ich kaufe eine Armkette und Hannes einen kleinen Kescher mit Pfeilen und Bogen.
   
Wir begegnen einem Rotschnabeltoko und wieder Erdmännchen.
   
Es beginnt zu regnen
   
und hört erst fast 2 Stunden später wieder auf.
   
   
Wir sitzen abends noch lange draußen
und bekommen Besuch ...
   

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