Etosha-Nationalpark vom 12. bis 15.04.2015

 
Wir fahren auf der asphaltierten C-40 bis Outjo, um dort Lebensmittel zu kaufen und letztmalig vor Etosha noch mal einen Geldautomaten zu finden. Leider hat die angekündigte Bäckerei am heutigen Sonntag geschlossen.
 
Outjo ist eine hübsche und sehr saubere Stadt. Gegen 12 Uhr erreichen wir das Anderson-Gate - das südwestliche Eingangstor zum Etosha-Park.
 
Wir haben ein Permit von Manuela bekommen
und dürfen in den Park fahren.
Okaukuejo ist kein Dorf, nur ein riesiger Campingplatz.
 
Wir zahlen 510 NAD (ca. 38 €) Parkgebühr und bekommen Stellplatz Nr. 24. Wir stellen das Auto ab und
erkunden zuerst das Gelände.
 
Es gibt ein Restaurant, verschiedene Läden und einen Turm, von dem man weit ins Land schauen kann.
   
Abends sitzen wir mit vielen anderen Touristen am beleuchteten Wasserloch ... und was sehen wir da:
ein Nashorn! Wir sind begeistert! Das fängt ja gut an.
 
Am nächsten Tag fahren wir in das ca. 75 km entfernte Halali-Camp. Das ist genauso groß wie Okaukuejo
und gut besucht. Wir bekommen Platz-Nr. 16. Hier gibt's sogar einen Swimmingpool.
   
Und abends am Wasserloch - wieder ein Nashorn! Das kann nicht dasselbe sein wie gestern!
   
Sonnentuntergang am Wasserloch Halali Danach gibt's Wild-Steaks vom Grill.
   
Über unserem Sitzplatz wacht eine Eule. Uns besucht ein Eichhörnchen.
   
Die Standplätze liegen so dicht beieinander,
daß man dem Nachbarn auf den Teller schauen kann.


Wir haben an 2 1/2 Tagen insgesamt 19 verschiedene Wasserlöcher besucht, die mit diesen weißen Steinen als Wegweiser gut markiert sind. Außerdem hatten wir eine gute Übersichtskarte am Eingangstor bekommen, nach der man sich gut orientieren konnte.
   
Die Straßen im Etosha-Park sind von sehr unterschiedlicher Qualität, manchmal war es ein schlechter Feldweg,
mal mit sandigem Untergrund, aber manchmal auch als glatte Schotterpiste.
 
Die Wasserlöcher sind unterschiedlich groß. Mal kreisrund, mal ein richtiger See,
   
manchmal nur noch eine Pfütze und oft komplett ausgetrocknet.
   
Am häufigsten haben wir Antilopen und Impalas gesehen.
   
Oryx Zebra
   
Gnus Strauße
   
Die Straße kreuz schon mal eine Riesentrappe oder eine ganze Herde Zebras.
   
kleine Damara-Dikdik Kudu
   
Da!!! Große Elefanten-Dung-Haufen!
Endlich!
Am Wasserloch "Olifantsbad" stehen viele Jeeps ...
da muß es was zu sehen geben.
   
Eine ganze Elefanten-Familie oder mehrere? Jedenfalls sind 2 Elefanten-Bullen dabei,
die etwas abseits von den Jungen und Müttern stehen.
   
Einer bewacht die Herde vom oberen Rand des Wasserloches ... und tatsächlich liegt dort ein Löwe auf der Lauer,
wie wir später sehen.
   
Der Elefantenbulle vertreibt erfolgreich den Löwen. Unglaublich! Was für ein Schauspiel!
   
Später finden sich noch Warzenschweine ein. Die Schakale sind auch überall ...
   
Am Wasserloch "Chudop" bleiben wir fasziniert stehen. Die 3 Giraffen (Vater, Mutter, Kind?) müssen erst
ihre Scheu überwinden, um zu trinken. Was läßt sie zögern? Ein Schakal? Die Touristen?
Schließlich entschließen sie sich doch, zu trinken.
Es ist ein tolles Schauspiel, wie sie ihre langen Beine verbiegen, um mit ihrem Kopf das Wasser zu erreichen.
   
Aber wir sind auch von der Vogelwelt im Etosha
fasziniert und haben viele
für uns exotische Vögel entdeckt.
Hier gibt's auch Schlangen? Diese hier ist allerdings tot.  
   
Kappengeier Gackeltrappe
   
Sekretär Toko
   
Braunkopfliest Nilgänse
   
Waffenkiebitz Adler
   
Am 2. Tag im Etosha begegnet uns gleich früh ein einzelner Elefant, der die Straße überquert und ein Stück neben unserem fahrenden Auto herläuft. Das wirkte irgendwie bedrohlich. Was will er von uns? Überquert er vielleicht gleich wieder die Straße? Dann sind wir aber im Nachteil ;-(
Wir fahren schneller und verlieren ihn aus den Augen.
   
Am Rande der Etosha-Pfanne - ein riesiger ausgetrockneter Salzsee.
   
Wir haben mehrmals auch Nashörner in freier Wildbahn gesehen.
   
Toilettenhäuschen Rastplatz
   
Am 2. Tag ist unser Ziel der Ost-Ausgang von Etosha "Namutomi". Es ist ein genauso großer Zeltplatz
wie Halali oder Okaukuejo, hat aber ein nettes Restaurant,
   
wo wir einen leckeren Salat und ein Sandwich bekommen.
   
Nach dem Essen besuchen wir noch das hiesige Fort, aber das wirkt sehr verlassen.
Nur ein Angestellter schläft vor einem Souvenirladen.
   
Um 19 Uhr startet unsere Nacht-Safari. Wir sehen einen Springbock,
   
eine Eule und ein paar Löffelhunde.
Das wars. Wir sind enttäuscht und durchgefroren.
3 Stunden werden wir durch die Nacht gefahren, aber von spektakulärem Nightlife war nichts zu sehen.
   
Am nächsten Morgen packen wir mal wieder unsere Sachen und verlassen Etosha. Eine Giraffe verabschiedet sich von uns.
   
Und dann begegnen wir noch einer Löwen-Familie, die direkt am Straßenrand im Schatten eines Baumes dösen.
Na, das war ja mal eine nette Verabschiedung.
   
Gegen 9 Uhr erreichen wir die Asphaltstraße,
passieren Namutoni
und das Gate Lindequist.
Wir müssen noch einmal das Permit vorzeigen.
   

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