Letzte Etappe  über Grootfontein, Waterberg und Düsternbrook
vom 15. bis 18.04.2015

 
 
Ab hier gibts nur noch asphaltierte Straßen
und kommen gut voran.
Noch vor 12 erreichen wir Grootfontein.
Wir suchen ein Mittagessen,
 
aber außer einem verbarrikadierten Hotel-Restaurant und einem Supermarkt gibts hier nichts.
 
Wir fahren weiter zu unserem eigentlichen Ziel heute - der Gemüsefarm "Tigerquelle". Mäusel (alias Jürgen Wanda) hat uns nicht erwartet, begrüßt uns aber in seiner eigenen Art und
 
zeigt uns unseren Zeltplatz, der mindestens Platz
für 5-6 Autos hat. Aber wir bleiben alleine.
Mäusel hat uns als Beschützer seine 2 Hunde mitgegeben. Sie bewachen den Zeltplatz.
   
Abends sind wir bei Mäusel und seiner Adoptivtochter Anne zum Abendessen eingeladen ... in unseren Reiseunterlagen steht "Freßfest"! Und es wird in der Tat kräftig aufgetischt: Zebra-Steaks (butterzart!), Rosenkohl, in Teig ausgebackener Blumenkohl, interessant gewürzte Zucchini, Butterkürbis, Champignons und kleine gebackene Kartoffeln. Alles schmeckt super und alles kommt von Mäusels Farm. Er hat mit viel Mühe, Ausdauer und Geschick diese Farm aufgebaut (er ist studierter Agrar-Ingenieur) und inzwischen 22 Angestellte. Sein ganzer Stolz ist, daß es ihm gelungen ist, Grünkohl anzubauen. Grünkohl in Afrika!!!
Auch zum Frühstück sind wir eingeladen, wo eine echte Überraschung auf uns wartet: Schweine-Mett! Aber auch Maulbeer-Marmelade, selbst gebackenes Körnerbrot, Puszta-Salat mit Kamelfleisch u.v.a.m.
Wir sind Mäusel sehr dankbar, daß wir das erleben durften und haben gerne seinen Lebensgeschichten und dem Werdegang von Anne zugehört. Sie ist ein sehr nettes Mädchen, die seit ihrem 2. Lebensjahr bei ihm wohnt. Sie spricht fließend afrikaans, deutsch und englisch und will Jura studieren. Wir wünschen ihr alles Gute!
 
Noch ein letztes Foto, dann müssen wir fahren. Zuerst machen wir aber einen Abstecher
   
zum Meteoriten Hoba. Er ist der größte bisher gefundene Meteorit der Welt.
   
Wir fahren weiter auf der D-2512 zur vorletzten Station vor unserer Heimreise.
Wir müssen viele, viele Tore (Gatter) passieren.
   
Kurz vor Waterberg besteht die Straße nur noch aus rotem Sand. Und dann sehen wir sie, die typischen Felsformationen der Waterberg-Landschaft.
   
Rezeption Wir melden uns an
 
und müssen noch ein Stück fahren bis zum Andersson Camp und bekommen Platz-Nr. 9.
Der Zeltplatz hat Duschen und WC mit Licht! Hatten wir nicht oft!
   
Es ist ein kleiner schattiger hübscher Platz. Es gibt sogar einen Pool mit eisigem Wasser.
   
Wir beschließen nach dem Mittagessen eine Wanderung auf dem gut ausgeschilderten Andersson-Trail zu machen.
   
Wir begegnen exotischen Vögeln und gigantischen Termitenhügeln.
   
typische Waterberg-Landschaft
   
Wir hängen noch einen weiteren Trail "dran" -
den Quelle-Trail
und der ist ziemlich anspruchsvoll!
   
Im Tal wachsen gewaltige Bambus-Büsche und intessante Bäume.
   
An der Quelle hocken aggressive Paviane. Moni hat sich sicherheitshalber einen Stock besorgt.
   
Auch der Quelle-Trail war nur kurz - einer geht noch: der Dassie-Trail (engl. für Klippschliefer)
   
Der Weg führt zu einem gigantischen Aussichtspunkt.
   
Jetzt müssen wir uns aber beeilen. Es ist 17 Uhr vorbei und es wird schnell dunkel. Noch glühen die Felsen in der Abendsonne.
   
Am nächsten Morgen putzen wir unser Zelt und die Ausrüstung gründlich sauber,
denn es war unsere letzte Nacht im Zelt.
Was ist das denn für einer?

   
Blick zurück zum Waterberg-Plateau
Hier gibts Warzenschweine auf der Straße?
Unser letztes Quartier: Düsternbrook
Von hier sind es nur noch 30 km bis Windhoek.
   
Die Anlage ist ein Traum - hier die Rezeption. Wir bekommen ein Zimmer im Felsenhaus Nr. 1
   
mit großer Terrasse und Blick auf den Fluß und einem netten Schlafzimmer.
   
Wir sind begeistert! Was für ein Komfort nach den ganzen Zeltplätzen! Das tut jetzt richtig gut!
   
Ein Toko ist wieder da und laut kreischende Papageien.
   
Zu unserer Übernachtung gehört eine Geparden- und Leoparden-Safari.
D.h. alle Gäste der Farm werden in 2 Jeeps verfrachtet und zu einem großen, weitläufigen Gehege gefahren.
   
Wir fahren in das Gehege und der Guide lockt die Leoparden mit Fleisch an.
   
Hier kommen Geparden ganz nah und der Guide steigt sogar aus dem Auto.
   
Es gibt auch einige Wandertouren hier, nur die Zeit ist jetzt am späten Nachmittag zu kurz. Dieser Wanderweg ist schon mal
komplett überflutet.
   
interessante Blüten und Käfer
   
Wir bekommen heute Abendessen hier und
überbrücken die Wartezeit bis 19 Uhr an der Bar.
Dann nehmen alle Gäste des Hauses an einer langen Tafel Platz. Es wird ein 3-Gänge-Menü serviert.
   
Fisch auf Apfel-Zwiebel-Salat Oryx-Braten mit Nudeln und Bohnen
   
Bisquit-Rolle Dazu singt eine Angestellte für den Österreicher an unserem Tisch, der heute Geburtstag hat "Happy birthday to you" in ihrer Damara-Sprache. Toll!
   
Nach einem guten Frühstück starten wir zu unserer letzten Etappe.
   
Zurück in Windhoek kaufen wir noch ein paar Souvenirs.
   
Hier beginnt jetzt die Winter-Saison ...

und essen das letzte Mal Kudu-Steak mit Bohnen
im Gathemann House.
   
Dann melden wir uns im Bwana-Büro zurück und geben unser Auto bei "Aloe" ab.
   
Es gibt bissel Ärger, weil wir 2 Beulen ins Auto gefahren haben, aber das regelt später die Versicherung.
Wir haben den Mietwagen ohne Selbstbeteiligung gebucht - Gottseidank!
Abends starten wir wieder mit einer Nachtmaschine
zurück nach Deutschland. Wir haben 4700 Fotos im Gepäck und 100 Gigabyte Videofilm und nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause.
   

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