Ausflug ins Inselinnere und nach Rincon
am Samstag, den 19. März 2011

   
Nach 2 Tauchgängen am Vormittag unternehmen wir am Samstagnachmittag noch einen Ausflug.
   
   
Zuerst müssen wir tanken. Benzin ist hier wesentlich billiger als zu Hause - 1 Liter Super kostet 0,95 €. Wir fahren nach Norden und am großen Lag Goto vorbei-
einem großen Salzsee,
   
   
wo es wieder Flamingos zu bewundern gibt. Von hier fahren wir auf gerader Straße nach Rincon.
   
   
Wir stellen unser Auto an einem großen Platz ab. Das Dorf hat ca. 1.800 Einwohner und
wirkt heute am Samstagnachmittag wie ausgestorben.
Es war die erste Siedlung, die von den Spaniern im 16. Jahrhundert gegründet worden ist.
Rincon (dt. Winkel) hat eine bewegte Geschichte und bestand ursprünglich aus Verurteilten und Kriegsgefangenen.
 
   
Die Kirche wurde erst 1984 nach der Zerstörung 1907 durch einen Hurrikan wieder aufgebaut. das Kirchengemeinde-Zentrum
   
   
Es gibt eine kleine Kneipe am Platz und wir bestellen ein Bier. Einheimische sitzen darin, die Schnaps trinken. Ein Auto kommt vorbei und
man winkt uns freundlich zu.
   
   
Cadushy-Distellerie, die einen Limetten-Kaktuslikör herstellt, aber Samstag geschlossen ist.
Später kaufen wir uns eine Flasche davon im Supermarkt. Es ist uns aber viel zu süß.
   
   
das Altersheim Cocari der Supermarkt
   
   
Die Häuser verlocken nicht gerade zu einer Erkundung der Vergangenheit.
 
Wir entdecken aber ein Hinweisschild
zu einer "Grotte Lourdes".

Das wollen wir uns dann doch noch anschaun,
müssen aber ein Stück mit dem Auto fahren
und entdecken am Ortsrand einen hohen Felsen.
   
   
Ein paar Parallelen zur französischen Lourdes-Grotte gibt es schon.
   
   
Wir fahren über den Ceru Largu -
einem Hügel mit 123 m ü.M.
Aber die Aussicht ist toll und man hat
quasi eine Rundumsicht.
   
Und auf dem Gipfel gibt es ein Gipfelkreuz,
das aber einen christlichen Ursprung hat
und eine Art Kirche bzw. Wallfahrtsort ist.
 
   

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