Belize
vom 19. - 24.03.2016

 
Schon um 3 Uhr werden wir in San José zu unserem Flug-Marathon abgeholt. Wir fliegen von
San José/Costa Rica nach San Salvador/El Salvador, von San Salvador nach Belize-City und
von Belize-City nach San Pedro/Insel Ambergris.
 
4 Uhr: Frühstück im Flughafen San José 5.45 Uhr: wir fliegen mit Avianca
 
6.55 Uhr: wir landen in San Salvador 8.30 Uhr: wir fliegen mit TACA
 
Wir landen landen etwas früher und werden erst nicht abgeholt, aber dann kommt jemand von "Discovery Expeditions", der uns weiterhilft und zum Terminal von Tropic-Air begleitet. Hier warten hunderte Touristen auf ihre Flugzeuge. Von hier fliegen kleine Maschinen auf alle Inseln des Inselstaates.
 
Wir fliegen in einer winzigen Propeller-Maschine (8 Passagiere) und Hannes darf hinter dem Piloten sitzen.
Es gibt keinen Co-Piloten - ein Tourist sitzt auf dessen Sitz! Ob das alles so richtig ist?
Die Sicht von oben auf zig kleine Inseln ist jedenfalls toll.
   
11 Uhr: wir landen in San Pedro
auf der Insel Ambergris
Wir werden abgeholt und in kurzer 10-min-Fahrt zu unserem Hotel "Blue Tang Inn" gebracht.
 
Es ist ein 3-Sterne-Haus mit Mini-Pool
   
und einem großen Appartement-Zimmer.
   
Das Hotel liegt direkt am Meer, allerdings ist der Strand nicht gerade verlockend. Aber es gibt eine hübsche Dachterrasse, die wir oft für unser Deko-Bier nach dem Tauchen nutzen.
   
Das Frühstück ist eher bescheiden, aber wir kaufen uns im Supermarkt Wurst und Käse, damit das süßliche Toastbrot etwas besser schmeckt. An diesem Anlegesteg werden wir von der Tauchbasis "Blue Heaven" an jedem Tauchtag

   
mit diesem Boot abgeholt.  
 
Michel, der Besitzer der kleinen Tauchbasis, unternimmt mehrere Tauchgänge mit uns.
   
Unterwasser-Bilder
   
Für Montag haben wir eine Fahrt zum Blue Hole bei Michel gebucht.
   
Er vermittelt uns an die Tauchbasis "Amigos del Mar".
   
Wir müssen schon um 5.30 Uhr da sein
und bekommen ein Frühstück.
Wir sind ca. 25 Taucher und Schnorchler an Bord.
Kurz nach 6 Uhr starten wir.
   
Es wird eine schlimme Fahrt über große Wellenkämme und unter regenschweren Wolken.
Alles ist grau und trübe. Die Fahrt scheint kein Ende zu nehmen. Einer Taucherin wird schlecht
und sie muß sich übergeben. Moni ist auch flau im Magen.
Endlich - nach 3 Stunden Wellenreiten bremst das Boot ab. Wir sind dem Blue Hole ganz nah.
   
So ein T-Shirt möchte ich auch haben. Gegen 9.30 Uhr springen wir ins Wasser
   
und tauchen bis über 40 m tief.
   
   
In dieser Tiefe ist es sehr dunkel und wir erkennen die riesigen Stalaktiten nur schemenhaft in der Höhle.
Warum hat niemand an Lampen gedacht ...?
   
Nach 15 min. in der Tiefe müssen wir schon wieder hoch und benötigen fast 20 min. für den Sicherheitsstopp, ehe wir aus dem Wasser dürfen. Das hat sich nicht wirklich gelohnt - aber wir waren da!
   
Das Wetter ist immer noch schlecht, es stürmt und regnet ab und zu. Auf der Insel "Halfmoon" steigen wir aus, müssen eine Nationalpark-Gebühr von ca. 38 € bezahlen, bekommen auf dem Schiff ein Mittagessen und fahren nach 2 weiteren Tauchgängen in flacheren Tiefen zurück.
   
Für die Rückfahrt nimmt der Kapitän eine andere Route, die zwar etwas weiter ist, aber vom Seegang nicht so stürmisch. Die Zeit wird uns mit Rum-Punch, ein Mixgetränk aus Rum und Ananassaft. Die Guides sind sehr großzügig mit dem Rum und nach 2 Bechern hat man echt genug. Manche trinken allerdings 4-5 Becher ...
Erst gegen 18 Uhr legen wir in San Juan wieder an - endlich! Es wird schon dunkel.
   
 
Nach unseren Tauchgängen relaxen wir am Nachmittag oder digitalisieren unsere Tauchgänge, speichern Fotos und Filme oder 
   
 
 
erkunden bei einem Spaziergang den Ort. 
   
   
 
Gegessen haben wir sehr oft Fisch oder Meeresfrüchte.
Es gibt eine Unmenge Lokale und Gaststätten mit unterschiedlicher Qualität.
   
Schon am 1. Tag sind uns die kleinen Golf-Wagen aufgefallen, die hier sehr zahlreich
von Touristen und Einheimischen genutzt werden.
Sie sind aber auch ein ideales Fortbewegungsmittel in den engen Gassen von San Pedro.
 
Wir mieten am vorletzten Tag auch so
einen Wagen für 24 Stunden. 
Wir fahren einkaufen, zum Geldautomaten, stoppen mittags in einer schrägen Bar für ein Mittagessen,
   
wir entdecken einen kleinen Kunstmarkt und
   
erkunden den langgestreckten Ort, der bis zur mexikanischen Grenze reicht. 
   
Ich möchte auch fahren und finde es witzig ... 


Abends haben wir zuerst ein Problem, ein Essen
zu finden. "El Fogon" (Empfehlung der Rezeption)
hat angeblich keinen Tisch mehr frei und
   
das "Caramba" hat heute Ruhetag.

Aber wir bekommen dann im "Wild Mangos"
ein leckeres Essen für unseren Abschiedsabend
   
und einen leckeren Cocktail. Tilapia in Schwarze-Bohnen-Soße 
   
unser Abhol-Büschen zum Flughafen  Wir bekommen als Bordkarten farbige Karten - in Orange
   
und müssen warten.


Nach ca.  30 min. ist eine Maschine von Tropic-Air gelandet. Orange und Grün wird zuerst aufgerufen und
wir dürfen einsteigen. Diese Maschine ist etwas größer (12 Plätze) und es gibt auch einen Co-Piloten.
   
   
 Wir fliegen wieder nur 15 min. bis Belize-City,
haben dort Zeit für ein kleines Mittagessen
(aus der Styropor-Box - was anderes gibt es nicht)
und dann weiter nach Houston und Mexiko.
   

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