Kuba

vom 21.12. bis 31.12.2012 

   
Wir wollten dem Winter und dem Feiertagsstreß in Deutschland entfliehen und den "Zwangsurlaub" nutzen, um unser ärztliches Tauch-Attest (gültig noch bis März 2013) auszuschöpfen.
Also buchten wir schon im Juli 2012 einen Flug nach Havanna. Über "Nautilus-Tauchreisen" reservierten wir ein Tauchpaket mit 10 Tauchgängen in Maria la Gorda - einem Tauch-Ressort im Südwesten von Kuba.

Am frühen, sehr regnerischen Freitag morgen starten wir mit dem Auto nach Frankfurt zum Flughafen.

Wir flogen mit "Condor" eher unkonfortabel (kein persönliches Entertainment, Kopfhörer kosten 3,50 €, Bier = 3 € usw.) fast 11 Stunden bis Havanna.

Durch Verzögerungen am Gepäckband, bei der Paßkontrolle und wegen "Nichtabholung" durch den Reiseveranstalter vom Flughafen erreichten
wir unser Hotel "Presidente" für die Zwischenübernachtung erst in der Dämmerung.
Es stürmte und der Wind peitschte das Meer zu meterhohen Wellen bis auf die Straße bei 14°C
Lufttemperatur.

Dieser Anfang war zugegebenermaßen nicht das,
was wir erwartet hatten.
Am nächsten Morgen um 8 Uhr wurden wir aber sehr pünktlich zum Transfer nach Maria la Gorda abgeholt.



 Leider betrug die gesamte Fahrtzeit nicht 4 Stunden, wie in den Reiseunterlagen angegeben,
sondern 6 Stunden.
   
   
Wir nahmen die Fahrt als Sightseeintour und beobachteten ein bißchen das kubanische Leben am Straßenrand.
 
Wir waren enttäuscht, als bei der Ankunft in
Maria la Gorda (dt. dicke Maria )
gegen 14 Uhr noch keine Zimmer frei waren.
(hier gibts mehr über das Ressort)

Offizielle Check-In-Zeit ist in diesem Ressort
erst 16 Uhr.

 
  Beziehen konnten wir unseren Holz-Bungalow erst gegen 16.30 Uhr, da die Putzkolonne etwas länger brauchte.
   
   
Das Tauchen war dann ganz OK und die zahlreichen Tauchplätze nur wenige Minuten Bootsfahrt vom Ressort entfernt. (hier gibts mehr über das Tauchen und Unterwasserbilder)
 
Am Freitag, den 28.12.2012 fahren wir morgens mit einem Taxi nach Havanna zurück. Wir haben den organisierten Transfer storniert, da wir sonst erst wieder abends in Havanna angekommen wären.
So investieren wir 100 CUC und sind schon mittags im Hotel "Inglaterra" - mitten in der Altstadt.
Es ist ein feudales Haus, aber der marode Charme arg gewöhnungsbedürftig.

Wir erleben 3 1/2 Tage Havanna pur und kommen zu folgendem Fazit:


Havanna ist ...
 
   
... ehrwürdig - mit großartigen Gebäuden - alt und neu -
   
   
... ganz viel Nationalstolz
   
   
... voller Lebensfreude und Musik an jeder Straßenecke bzw. in vielen Lokalen
   
   
... marode Bausubstanz, aber auch rekonstruierte Häuser - hier am Alten Markt
   
   
... Mochito und dicke Zigarren
   
   
man ist stolz auf seine Pfunde und Che Guevara grüßt von vielen Hauswänden und Postkarten.
 
(mehr Bilder von Havanna gibts hier)
   
   
Am Silvestertag unternehmen wir eine Cabrio-Fahrt in einem alten Ford und fahren abends zum Flughafen.
Das neue Jahr begrüßen wir im Flugzeug mit Sekt aus einem Plastebecher.
 
 
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