Ausflug nach Teotihuacan
am Sonntag, 01.06.2014

 
Am nächsten Morgen ist der Himmel blitz-blau, als wäre nichts gewesen.
Wir fahren ab Metepec ca. eine Stunde bis nach Teotihuacan, das ganz im Norden von Mexiko-City liegt.
 
Blick von Metepec auf den Nevado de Toluca


Blick vom Paß auf den Popocatépetl (rechts),
der ein noch sehr aktiver Vulkan ist und den
Iztaccíhuatl, der als erloschen gilt.
 
Wir stellen gegen 9.45 Uhr das Auto auf einen großen Parkplatz und werden von rhythmischen Trommeln bzw. Flöten-Tönen angelockt. Wir beobachten eine Gruppe Männer, die ihren Adlerflug (Palo Volador) aufführen.
An einem langen Mast sind 4 Männer in indianischer Tracht auf eine Art Plattform hoch oben geklettert.
Einer spielt ein flöten-artiges Instrument. Plötzlich lassen sich die Männer kopfunter von der Plattform fallen
- gehalten von einem Band am linken Fußgelenk - und werden kreisend quasi "abgewickelt".
 
   
Durch ein Portal betreten wir dann das riesige Gelände der Ausgrabungsstätte.
Stefanie und Holger staunen über die wenigen Touristen heute. Sie waren vor einiger Zeit schon mal hier,
allerdings in der Mittagszeit und da wälzten sich Menschenmassen durch die Anlage.
Außerdem sind jetzt am Morgen die Temperaturen wesentlich angenehmer.
   
Die große Sonnenpyramide erreichen wir erst, nachdem wir viele "Vorhöfe" - abgetrennt durch Treppen -
auf der Straße der Toten überwunden haben.
Das waren ursprünglich Compounds (Wohnstätten),
die durch Mauern abgegrenzt waren.
Übrig sind davon nur noch Mauerreste.
Die Sonnenpyramide ist 65 m hoch und darf bestiegen werden, was wir auch als Erstes in Angriff nehmen.




 
Die Stufen sind steil und ungleichmäßig, aber wir schaffen den Aufstieg in weniger als 10 min.
 
Oben haben sich schon einige Touristen eingefunden.

Die Aussicht in alle Richtungen ist toll.
Ein Foto muß sein!
Gegen 11 Uhr beginnen wir den Abstieg.
Jetzt drängen sich schon bedeutend mehr
Touristen auf den Stufen nach oben.
   
  Holger hat von einem Tunnel in der Sonnenpyramide gelesen und nach einigem Suchen,
finden wir den Eingang, der aber nicht mehr zugänglich ist.
   
Weiter auf der Straße der Toten
steuern wir auf die Mondpyramide zu.
Wir beginnen sofort mit dem Aufstieg.
Die tolle Aussicht entschädigt für die Mühe.
   
Wir können den Plaza de la Luna
und die gesamte Straße der Toten überblicken.

Stefanie und Holger warten unten, denn sie haben
diese Pyramide schon einmal bestiegen.
Dabei beobachten sie diesen interessanten Käfer.
   
Als nächstes besichtigen wir die Zitadelle mit dem Tempel der gefiederten Schlange.
   
Es wurde viel restauriert, aber es gibt noch viele erhaltene Fresken und
   
Reliefs, die die gefiederte Schlange darstellen sollen.


Gegen 12 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und haben Hunger. Leider hat das Restaurant am Museum schon länger geschlossen.
   
Deslhalb steuern wir auf den Ausgang zu, denn dort haben wir ein (geöffnetes) Restaurant entdeckt. Man sitzt sehr schön vor einem großen Fenster
mit Blick auf ganz Teotihuacan.
   
Und wir haben lecker gegessen: Hähnchen mit Mole und Lamm in einem Papierpäckchen.
 

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