Mexiko-City
vom 02.06. (Montag) bis 05.06.2014 (Donnerstag)

 
Stefanie bringt uns mit dem Auto in die Stadt und begleitet uns noch an diesem Tag.
Ziel ist das Gran Hotel - direkt am Zocalo, in dem wir die nächsten Tage wohnen werden.
 
Es ist ein luxuriöses Haus - ein bißchen "angestaubt" vielleicht, aber OK.
 
Nebenan finden wir ein Restaurant,
wo wir ein Mittagessen bekommen
und einen tollen Ausblick auf den Zocalo und
die Kathedrale haben.
   
Auf dem Platz findet gerade eine Demo statt -
ein Manuel Serrano Vallejo soll freigelassen werden.
Nach dem Essen besuchen wir als Erstes
die Kathedrale und das Sakramentenhaus daneben.
 
Catedral Metropolitana de la Asunción de Maria Sagrario Metropolitano
 
Der Palacio Nacional (Nationalpalast und
Amtssitz des Präsidenten) ist leider geschlossen.
Wir schlendern durch Einkaufsstraßen und
Fußgängerzonen mit interessanten Auslagen
   
und skurilen Angeboten. Templo de la Santisima Trinidad
   
  Immer wieder findet man Straßenstände
mit leckeren Sachen.
Aber auch Massagen werden angeboten.

   
Von der Markthalle sind wir begeistert. Das Fleischangebot ist riesig.
   
Hier gibts wieder die getrocknete Schweinehaut und Mole in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
   
Kosmetische Cremes gibt es in Plaste-Fässern. Menudo-Suppe mit allerlei Innereien
   
Und hier werden Tortillas mit einer Maschine hergestellt. Kirche San Lorenzo am Plaza Santo Domingo
   
Kirche Santo Domingo Es ist der Platz der Drucker
   
und auch heute noch findet man zahlreiche Anbieter,
die sehr fix z.B. Visitenkarten drucken können.
 
bis zum Casa de los Azulejos (Kachelhaus). Das Haus ist innen und außen mit diesen Kacheln belegt.
   
Innen findet man ein nettes Café und das berühmte Wandgemälde "Omniciencia" (Allwissenheit) von Jose Orozco.
Gegen 17 Uhr verabschieden wir uns von Stefanie und begeben uns auf die Suche nach einem Abendessen.
   
Wir entdecken die La-Opera-Bar,
die ein nobles Ambiente hat.
Viele Leute kommen allerdings wegen dem Einschußloch, das Pancho Villa in die Decke schoß.
   
Den 1. Abend in Mexiko-City ließen
wir in der Dachterrassen-Bar unseres
Hotels mit Blick auf den nächtlichen
Zocalo und mit einem Cocktail
angenehm ausklingen.
   
Am nächsten Morgen kaufen wir Fahrkarten
für eine Stadtrundfahrt.
Wir holen uns Anregungen,
was wir unbedingt noch näher besuchen wollen -
hier das Denkmal der Revolution.
   
z.B. das Bankenviertel an der
Paseo de la Reforma
oder das Unabhängigkeitsdenkmal El Ángel,
das an die Berliner Siegessäule erinnert.
   
das Simon-Bolivar-Denkmal Wendepunkt Auditorio
   
Auf der Rückfahrt geraten wir ins Stocken,
eine Demo versperrt die Innenstadt und wir müssen
auf Umwegen zurück zum Zocalo fahren.

   
Nachmittags besuchen wir zuerst den Templo Mayor

eine ganz erstaunliche Tempelanlage
aus der Azteken-Zeit - mitten in der Stadt.
   
Schädelmauer Stein der Mondgöttin Coyolxauhqui
   
Der Tempel wurde in verschiedenen Epochen um viele Schichten erweitert bzw. vergrößert. Nächster Stopp sollte der Torre Latino
(lateinamerikanischer Turm) werden.
   
Wir fahren mit dem Fahrstuhl hinauf und sind begeistert.
   
Der Park Alameda Central erinnert an den
Centralpark in New York - nur kleiner.
Blick nach Süden

   
Für das Abendessen haben wir uns ein
besonderes Lokal ausgesucht -
das "Chon" -
bekannt für seine Spezialitäten,
die da z.B. waren Heuschrecken, Würmer,
Wild-Bär, Froschschenkel u.ä. schlimme Dinge
;-)
   
Wir bestellen eine Art geräucherte Würmer für Hannes,
   
Ameisenlarven mit Ei für Moni und danach noch 2 Fleischgerichte.
 
Alles hat richtig gut geschmeckt - der Wirt freut sich über uns und bringt uns noch ein Stück Kuchen als Nachtisch, so daß wir kaum zurück laufen können bzw. nun erst recht ...
   
Am Mittwoch Morgen beginnen wir unseren Stadtrundgang am Alameda-Park, der grünen Lunge der Stadt.
   
Die Menschen eilen zu Arbeit oder zur Schule.

Am westlichen Ende des Parkes finden wir die
Kirche San Hipolito.
   
Hier stoßen wir auf den Paseo Reforma
mit seinem Torre Caballito (links),
(gilt als einer der sichersten Wolkenkratzer der Welt)
und seine beeindruckende El-Caballito-Skulptur
(dt. Das Pferdchen).

   
Wir laufen weiter und vorbei an der Lotteria National
(hier wird quasi Geld ausgeschüttet ...)
und erreichen das Monumento a la Revolución.
Leider ist der Lift zur Kuppel noch geschlossen.
   
Wir fahren mit der Metro zum Bosque de Chapultepec (Wald von Chapultepec).
   
 Wir beginnen unseren Rundgang am
Monumento a los Niños Heroes (jugendliche Helden).
Unser erstes Ziel ist das Schloß Chapultepec, denn dort hoffen wir das Original des Sonnensteines zu finden.
   
Zunächst müssen wir den Hügel erklimmen,
auf dem das Schloß steht.
Von hier oben haben wir eine tolle Aussicht
auf die Stadt.
   
Das Schloß ist heute ein beeindruckendes Museum mit wunderschönen Glasfenstern
   
und einem tollen Garten. Den Sonnenstein finden wir nicht. Später lesen wir, daß er im Anthropologischen Museum ausgestellt ist. Also gehen wir den Hügel wieder abwärts und

   
 schlendern noch ein bißchen durch den hübschen Park.

Danach aber wollen wir endlich den Sonnenstein
sehen und besuchen das angrenzende
Nationalmuseum für Anthropologie.
   
Und da ist er - der Piedra del Sol - ein Monolith der aztekischen Mythologie -
irrtümlich auch Kalenderstein genannt, denn er diente nicht der Zeitbestimmung,
sondern war ein Opferstein auf dem vermutlich viele Menschen ihr Leben ließen.
   
Aber wir finden auch sonst das Museum sehr sehenswert.
Coatlicue
(die Mutter der Götter)
   
Nach soviel Museum brauchen wir frische Luft,
gehen zu Fuß zur Metro-Station "Auditorio"
und fahren zurück in die Stadt,
wo wir noch mal Catrinas bewundern können.
   
An unserem letzten Abend belohnen wir uns mit einem feudalen Abendessen
auf dem Dachterrassen-Restaurant unseres Grand-Hotels.
   
Steak auf Tortilla Um 20 Uhr finden wir uns im Palacio de Bellas Artes ein.
 
Nach dem Desaster am letzten Samstag abend (siehe 31.5.14 San Angel und Coyoacan) hatten wir versucht Karten für eine andere Veranstaltung in diesem Haus zu bekommen, um den Glasvorhang doch noch zu sehen.
Und wir haben Karten bekommen für das "Ballet Folklórico".
Und da war er dann in voller Pracht - der 22 Tonnen schwere Glasvorhang (leider durfte man nicht fotografieren, dabei haben das viele Mexikaner trotzdem gemacht), der bei Tiffany in New York hergestellt worden ist.
Der Vorhang öffnete sich pünktlich um 20.30 Uhr - nach oben!
Die Vorstellung des Folklore-Balletts war ein Feuerwerk mexikanischen Temperaments und hat uns sehr gefallen.

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