Fahrt nach Tehuantepec
am Freitag, 06.06.2014

 
 
Nach Frühstück mit Ei und Bohnenmus und der Stadtbesichtigung Oaxaca starten wir von dort gegen 10.30 Uhr.
 
Wir machen einen empfohlenen Stopp in Tule.

Dort gibt es eine Riesenzypresse, die als der dickste Baum der Welt gilt und 2000 Jahre alt sein soll.
 
Allein mir fehlt der Glaube ...
aber beeindruckend ist der Baum schon.
Lustig fanden wir die Auswüchse der Wurzeln -
hier ein Elefant.
   
Wir fahren weiter. Der nächste Stopp heißt Restaurant "Rancho Zapata", wo es Mezcal zur Verkostung geben soll.
Wir bestellen zum Mittagessen eine Tortilla-Pizza (mit ekligem Fleisch), in Maismehl gebackene Paprikaschoten mit Reis und Bohnenmus und einen Mezcal.
 
In den Flaschen befindet sich der (übliche) Wurm, der eigentlich eine Raupe ist und ein Marketing-Gag.
Wir müssen ihn separat verkosten und finden ihn ziemlich eklig.
 
Wir fahren weiter auf der MXC 190 durch
wunderschöne Berglandschaften.
Es beginnt wieder in Strömen zu regnen.
Dicke Felsbrocken liegen jetzt oft auf der Straße.
   
Der Fluß Copal ist stark angeschwollen und tobt und brodelt unter uns.
   
Psalm-Sprüche an den Felsen
sollen eine gute Fahrt begleiten.
Hier hat das wohl nichts genützt, denn
wir stehen im Stau - wegen einem Unfall.
   
Am Stausee Presa Juárez halten wir noch mal und erreichen nach 17 Uhr das Hotel "Calli" in Tehuantepec.
   
Es ist ein Plattenbau und nicht sehr gemütlich, aber den Pool nutzen wir später.
   
Zuerst wollen wir im Ort nach einem Restaurant suchen, aber wir finden keines. Tehuantepec ist ein Dorf mit schlechten, schlammigen Straßen und riesigen Schlaglöchern, aus dem wir kaum heraus finden.
   
Hier haben wir die Straße zum Hotel
zum Glück wieder gefunden.
Wir begnügen uns mit dem Restaurant des Hotels,
das aber unfreundlich wie eine Bahnhofshalle wirkt.
   
Wir bestellen Pollo Nanixhe
(Hühnerbein mit Tomaten-Kartoffel-Soße)
und Botana Oaxaquena (ein Vorspeisenteller mit verschiedenen Spezialitäten der Region)
   
Mit etwas Salz hat alles gut geschmeckt.
 

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