Fahrt nach San Cristobal mit Stopp am Sumidero Canyon
am Samstag, 07.06.2014

 
Wir sind früh aufgestanden, denn wir haben
über 350 km vor uns und wollen unbedingt
den Stopp am Sumidero Canyon machen.

Leider verlieren wir durch die Suche
eines Geldautomaten in Tuxla (Stau!) und wegen zahlreicher Baustellen viel Zeit.
Dadurch mußten wir auch die empfohlenen Stopps
in Juchitan, Chiapas und Tuxla weglassen.

Erst nach 13.30 Uhr erreichen wir den Stausee
und bestellen im daneben liegenden Imbiß ein
kleines Mittagessen und was zu trinken.

Danach finden wir heraus, daß an dieser Anlegestelle
heute keine Boote mehr abfahren.
Wir sollen es weiter unten versuchen.
   
Hier ist dann wohl die Haupt-Anlegestelle und einige Touristen warten schon auf das nächste Boot.
Das fährt aber erst, wenn mindestens 10-12 Touristen zusammen gekommen sind.
   
Wir warten dann aber tatsächlich nur eine knappe
halbe Stunde und 18 Personen besteigen mit Schwimmwesten ausgerüstet ein Boot.
Wir starten gegen 14.30 Uhr und düsen mit einem Schnellboot auf dem Rio Grijalva übers Wasser.
   
Es ist ein beeindruckender Fluß und die Felswände rechts und links werden immer höher.
Die Felsen erreichen an der engsten Stelle Höhen von ca. 1000 m.
 
Es gibt Krokodile am Ufer und Höhlen in den Felsen in schwindelerregenden Höhen.
   
Wir erreichen den Arbol de Navidad. Das ist ein Wasserfall durch Moos und Algen bedecktes ausgefranstes Felsgestein, das wie ein Tannenbaum aussieht. Im Reiseführer ist die Rede von einem Weihnachtsbaum
und das herabrieselnde Wasser "schmückt" den "Baum" mit "Silberlametta" ...
   
 
Kurz danach erreichen wir die Staumauer (Manuel Torres-Staudamm). Hier steht ein Denkmal der Kraftwerksgesellschaft CFE. Die Wasserkraft des Rio Grijalva wird seit 1981 durch ein Kraftwerk genutzt.
Von hier aus treten wir den Rückweg an.
   
Erschreckend ist der herum schwimmende Plastikmüll. Wir passieren wieder die engste Stelle im Canyon.
   
Das Krokodil hat jetzt ausgeschlafen. Dunkle Wolken ziehen heran.
   
Aber wir haben Glück.
Erst nachdem wir kurz nach 16 Uhr angelegt haben, beginnt es wie aus Kannen zu schütten.
Mit Mühe erreichen wir unser Auto und
sind trotzdem ziemlich naß geworden.

Wir nehmen gegen 16.30 Uhr die letzten Kilometer
bis nach San Cristobal in Angriff.

Die Frage, ob wir noch in Chiapa de Corzo halten,
hat sich erledigt, denn es regnet den Rest
des Tages.
 

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