Fahrt nach Palenque
am Montag, 09.06.2014

 
Es hat die ganze Nacht geregnet und auch am Morgen hängt der Himmel immer noch voller Wolken.
 
Wir starten kurz nach 8 Uhr und erreichen 20 min. später den Abzweig in die Berge.
Der Reiseveranstalter hatte uns gewarnt, ob der Gefährlichkeit der Straßen. Kriminalität kann er nicht gemeint haben, denn wir haben nie irgendwo was Gefährliches gesehen oder erlebt.
Wahrscheinlich war die kurvenreiche Strecke gemeint, aber die Straßen sind auch hier gut ausgebaut.
 
Die Berglandschaft ist toll. Im "El Mirador" machen wir eine Toilettenpause.
 
Die Straße wird schlechter,
aber die Aussichten immer schöner.
Gegen 12 Uhr erreichen wir den Abzweig Agua Azul.
Das wollen wir uns nicht entgehen lassen.
   
Zuerst aber brauchen wir ein Mittagessen. Nach leckerem Hähnchen-Curry starten wir.
 
Es sind beeindruckende Wasserfälle.

Hier versuchen junge Männer ein Übersetzen auf die andere Seite mit eine Art Floß.
 
Die Kulisse für ein Foto ist kaum zu toppen ;-)

Weiter unten soll man baden und schwimmen können,
aber sehr einladend sieht das hier nicht aus.
   
Ein kleiner Wanderweg mit vielen Treppenstufen führt zum oberen Teil der Kaskaden.
   
  Beeindruckend!
   
Ingwer-Blüten haben wir in Asien
auch schon in dieser Pracht gesehen.
Der Rückweg -
wieder vorbei an zahlreichen Souvenir-Ständen.
   
Es soll noch einen größeren Wasserfall in der Nähe geben.
Eine Stunde später erreichen wir den Abzweig Misol-Ha.
Ein begrenzter Weg führt uns zum Wasserfall.
Patschnasse Touristen kommen uns entgegen.
   
Er ist in der Tat ein richtig hoher Wasserfall.


Der Weg führt hinter den Fall.
Und jetzt wissen wir auch,
warum die anderen so naß waren.

 
Wir kehren um, holen unsere Badesachen und versuchen auch, diesen Weg zu gehen.
Hannes hat seine Action-Kamera mit Unterwassergehäuse aktiviert und deshalb gibt es Film- und Fotoaufnahmen.
 
Davor darf man baden, was wir
auch beide versuchen -
wir sind jetzt eh naß!

Es ist nicht ganz ungefährlich,
aber an einer gespannten Leine
kann man sich beim Schwimmen
festhalten.

Danach waren wir wunderbar erfrischt
und wir bewältigen die letzten Kilometer
bis Palenque locker in einer halben Stunde.
   
Unser Hotel liegt etwas außerhalb der Stadt.
   
Wir richten uns ein bißchen ein und starten noch zu einem kurzen Sightseeing in die Stadt.
Es gibt nicht allzu viel zu sehen. Außerdem ist das Zentrum gerade eine große Baustelle.
   
moderner Zocalo Kirche Santo Domingo
   
Im Restaurant "Maya" essen wir sehr gut:
Hannes Burritos mit Guacamole und Käse
ich Pollo en mole chiapaneco
(Hähnchen in Mole nach Chiapas-Art)
   
Am nächsten Morgen starten wir nach dem Frühstück sehr früh zu den Palenque-Ruinen,
die schon ab 8 Uhr geöffnet haben.
Erste Ausgrabungen wurden hier erst im 19. Jahrhundert vorgenommen,
da die Maya-Stadt quasi vom Dschungel fast verschlungen war.
   
Templo de la Calavera (Totenkopf-Tempel) Templo de las Inscriptiones (Tempel der Inschriften)
   
Blick von der Grupo Norte El Palacio (Palast und Observatorium)
   
Überall findet man meisterhafte Stuck-Reliefs, die alle mal bunt bemalt waren.
   
Fresken aller Herrscher und wichtigen Persönlichkeiten
   
Templo de la Cruz Foliada (Blätterkreuztempel) Blick zum Sonnentempel
   
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wachsen hier Stalaktiten und es blühen exotische Pflanzen.
   
Die Luft ist trotz der frühen Stunde so heiß und schwül,
so dass wir nach gut 2 Stunden schweißgebadet aufgeben und den Rückweg antreten bzw.
unser nächstes Etappenziel in Angriff nehmen - Campeche.
 

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