Fahrt nach Campeche
am Dienstag, 10.06.2014

 
Nachdem wir frühmorgens die Palenque-Ruinen angeschaut haben, starten wir kurz vor 11 Uhr in Richtung Campeche. Wir verlassen das Bundesland Chiapas, passieren einen Abzweig nach Guatemala und durchqueren ein kleines Stück Bundesland Tabasco, ehe wir die Grenze nach Campeche erreichen.
 
Wir müssen durch viele, viele Mautstationen
Hier bezahlen wir nur 20 Pesos (> 1 €), manchmal
haben wir aber auch schon 100 Pesos bezahlt.

An der Grenze nach Campeche gibt es erstmals
eine richtige Paßkontrolle. Man wollte die Pässe,
die Führerscheine (ich hatte nur Kopien dabei!)
und die Zulassung sehen.
 
Dann folgten Fragen:
Wo kommen Sie her?
Wo wollen Sie hin?
Ist das hier ein Mietwagen?

Aber alles geht gut. Wir bekommen unsere Papiere wieder und dürfen weiter fahren.
Uff!
Gottseidank!
 
Mittags erreichen wir das kleine Dorf El Aguacatal mit vielen Imbißständen am Straßenrand. In einem eher unscheinbaren kleinen Lokal essen wir hervorragendes Hähnchen Asado mit Nudeln, Reis und Salat.
 
Wir fahren weiter in Richtung Küste - vorbei an vielen kleinen Farmen, von denen einige ziemlich ärmlich aussehen.
   
Und dann erreichen wir das Meer. Hurra! Am Golf von Mexiko!
 
Wir bekommen in einem kleinen Lokal Bier und Wasser
und einen Salat aus den selten gewordenen Meeresschnecken (leider mit viel Koriander ;-().
   
Wir springen kurz ins Meer und schwimmen eine Runde.

Dann sehen wir dunkle Wolken aufziehn
und fahren schnell weiter.
   
Kurz danach beginnt es heftig zu regnen. In Campeche angekommen sind viele Straßen überschwemmt.
Wir finden nur auf Umwegen unser Hotel, aber kurz vor 18 Uhr haben wir es geschafft.
Und es hat aufgehört zu regnen.
   
  Das Hotel "Plaza Colonial" ist wirklich sehr schön. Die Zimmer sind einfach, aber sauber.
   
Wir starten in die Stadt, um gleich noch ein Abendessen zu finden.
Die Stadt hat viele schöne Straßen und Häuser im Kolonialstil.
   
Vom Zocalo gehen viele Gassen ab -  meist Fußgängerzonen
   
mit vielen Restaurants, kleinen Läden und interessanter Kunst. Leider regnet es schon wieder.
   
Hier bekommen wir die weltbesten Shirmps, was wir für sehr übertrieben halten und
die wir schon besser gegessen haben. Sie waren OK.
   
Am nächsten Morgen regnet es nicht mehr und wir starten schon gegen 8 Uhr zu einem interessanten Stadtbummel.
Wir beginnen an der Stadtmauer, die hier gerade rekonstruiert wird.
   
Hinter der Stadtmauer liegt das Meer mit einer schönen Promenade und einem richtigen Malecón
(ähnlich wie in Havanna).
   
Wir finden Altes (hier die Kathedrale) und interessantes Neues.
   
Ganz erstaunlich finden wir die zahlreichen Skulpturen in dieser Stadt.
Sie scheinen eine Würdigung der Surrealistin Leonora Carrington zu sein.
   
Campeches Hauptattraktion aber ist die Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, die sehr gut erhalten ist.
   
Wir müssen uns verabschieden von dieser liebenswerten Stadt,
denn das nächste Ziel "Merida" liegt noch 280 km entfernt.
   
Diese VW-Käfer haben wir übrigens im ganzen Land getroffen. Sie scheinen unverwüstlich zu sein und werden noch oft als Taxis (Vochos) genutzt. Der Käfer wurde in Mexiko von 1964 bis 2003 produziert.
 

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