Im Amazonasgebiet
vom 19.05.
bis 22.05.2013

 
Wir fliegen am frühen Sonntag morgen von Lima nach Iquitos mit Zwischenstopp in Pucallpa.
 
8 Uhr Abflug mit Star-Peru,
Landung in Iquitos kurz vor 11 Uhr
Wir werden am Flughafen abgeholt und zur Bootsanlegestelle am Hotel "Shamana" gefahren.
 
Dort starten wir gegen 11.30 Uhr mit einem Motorboot. Der Amazonas ist hier sehr breit.
   
Wir nehmen über einen Seitenarm eine Abkürzung und brausen an einfachen Hütten der Einheimischen vorbei.
 
Gegen 13 Uhr erreichen wir die Cumaceba-Lodge, wo wir unserem Guide Adderli vorgestellt werden
und im großen Gemeinschaftsraum zuerst ein Mittagessen bekommen.
   
Danach beziehen wir unser Quartier - Nr. 13 (!)
Das große Zimmer ist ringsherum offen, aber mit Gazefenster gegen die zahlreichen Mücken verkleidet.
 
Noch am Nachmittag startet Adderli mit uns zu einer Bootstour auf dem See hinter der Lodge-Anlage.
 
Die Ufer bestehen aus beeindruckendem Dickicht.
   
Wir besuchen Einheimische, wo die Kinder mit einem kleinen Krokodil spielen.
Auch Hannes bekommt es in die Hände gedrückt ...
   
Am nächsten Morgen unternehmen wir noch vor dem Frühstück einen Bootsausflug in die nähere Umgebung,
um die zahlreichen und oft exotischen Vögel zu beobachten.
   
Die hübschen Wasser-Hyazinthen haben es mir angetan.
Vor jeder Mahlzeit wird getrommelt. Das Essen ist einfach und ein bißchen fade, aber ausreichend. Zum Frühstück gibt es Toast, Margarine, Marmelade, Rührei und Bananen. Mittags und abends gibt es Fisch oder Hähnchen, Reis, immer dicke Bohnen, Kochbananen und Dschungel-Spaghetti.
   
Es vergeht kein Tag ohne kräftige Regengüsse. In der Hängematte läßt es sich gut aushalten.
   
An einem weiteren Tag unternehmen wir einen Angel-Ausflug und Hannes hat tatsächlich einen Piranha gefangen.
   
Wir beoabachten rosa Fluß-Delfine
und dürfen eine Runde im Amazonas schwimmen. Das Wasser ist angenehm kühl, aber ein bißchen schlammig.
   
Einmal fahren wir mit dem Boot zu einem Dorf, wo wir die unterschiedlichsten Tiere hautnah erleben können. Sie sind meist verletzt gewesen und hier gesund gepflegt worden und deshalb sehr zutraulich.
   
Nasenbär Anakonda
   
Faultier Mata-Mata Fransen-Schildkröte
   
Schienenechse Die kleinen Affen sind sehr zutraulich.
   
Hannes wird "seinen" kleinen Affen gar nicht mehr los. Der hat sich an Hannes' Bein geklammert und
schreit wie ein kleines Kind und weint bitterlich,
als er von ihm getrennt wird.
   
Abends wurden wir vor unserer Gemeinschaftshütte zum Abendessen von einem Frosch
und einer Vogelspinne "begrüßt".
   
An diesem Abend unternahmen
wir eine Nachtwanderung,
d.h. wir fuhren erst ein Stück per Boot
in den Dschungel hinein und
bahnten uns dann einen Weg
durch das Dickicht.

Es war ziemlich unheimlich ...
Der letzte Ausflug führte uns in das Dorf
San Juan de Huashalado,
an einer Schule vorbei
   
bis zu einer Siedlung, wo ein paar Amazonas-Indianer mit Musik und Tanz schon auf uns warteten.
   
  Zuerst bekamen wir eine rote Bemalung ins Gesicht.
   
Moni mußte mittanzen, Hannes durfte filmen ...
Dafür war Hannes danach mit Blasrohr-Blasen dran ...
und er hat getroffen!
   
Am Montag verabschiedeten wir uns von Adderli und
fuhren nach dem Mittagessen mit dem Boot zurück nach Iquitos.
   
Wir sind im Casa Fitzcarraldo untergebracht - ein Haus mit interessanter Geschichte.
Wir lernen Walter Sommer (ein Schweizer, dem das Haus hier gehört) kennen, der mit Werner Herzog maßgeblichen Anteil an der Produktion des Filmes "Fitzcarraldo" mit Klaus Kinski hatte.
Wir sind überrascht, was sich hinter dieser scheinbar baufälligen Tür verbirgt -
ein Haus mit sehr schönem Park, Swimmingpool, Restaurant und netten Zimmern.
   
Wir haben noch Zeit und bummeln ein bißchen durch Iquitos.
Wir beginnen am Plaza de Armas mit seiner schönen Kirche "Iglesia Matriz" (Heilige Mutter)
   
und Moni trinkt einen gallert-artigen Tee aus Agaven, der sehr gesund sein soll.
   
Wir gehen die schöne Uferpromenade entlang mit interessanten Skulpturen und schön renovierten Häusern.
Das Amazonasgebiet ist eines der "Neuen 7 Weltwunder der Natur".
 
Am nächsten Morgen haben wir noch Zeit und fahren mit einem Rikscha-Taxi zum Markt,
den wir sehr interessant finden.
  Paranüsse
große (leere?) Schnecken Fisch
platt geklopftes Fleisch Hühnchen
Dschungel-Spaghetti (aus Bambus?) Kuddeln und Därme
Überall werden leckere Sachen angeboten und es duftet verführerisch -
leider ist es noch zu früh für ein Mittagessen.
   
Das Rikscha-Taxi bringt uns gegen 9 Uhr zurück
(wir bezahlen diesmal nur 2 Peruanische Sol = 0,55 €)
und wir verabschieden uns herzlich von der sehr freundlichen Maria (der guten Seele des Hauses),
   
werden um 9.30 Uhr abgeholt und
fliegen um 11.35 Uhr zurück nach Lima
(wieder über Pucallpa).
 
 

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