La Paz
vom
05.06. bis 07.06.2013

 
Da wir quasi unfreiwillig 3 Tage in La Paz sind, nehmen wir uns vor, die Stadt ausgiebig zu erkunden.
 
Wir beginnen mit der Erkundung in unserem Hotel,
das wirklich besonders ist.
Blick aus dem Fenster
 
Blick von der Dachterrasse
   
Sitzecke im Foyer
Hier gibts Coca-Tee umsonst.
Frühstücksraum in der 5. Etage
   
Wir bummeln schon mal ein bißchen durch die Straßen von La Paz und finden ein sehr interessantes Lokal,
wo wir uns ein tolles Abendessen leisten. Es gibt Lama-Steak (sehr lecker) und
viele interessante Beilagen vom Buffet.
 
Zum Nachtisch bekommen wir einen
Schlangen-Schnaps spendiert.
Wir bezahlen insgesamt 260 BOB (ca. 27 €).
Am nächsten Tag ist mit Gertraud und Guide
eine Wanderung geplant.
Wir fahren mit einem Auto in südliche Richtung und
 
beginnen dann mit dem Aufstieg. Muela del Diablo (Backenzahn des Teufels) ist unser Ziel
   
Blick zurück in den Canyon La Paz Felsformationen am Wegrand
   
  Zielfoto - aber auf den Felsen wollen wir nicht klettern. Wir haben uns eine Pause verdient.
   
Die Blüten, die hier wachsen, sind fremdartig und schön.
   
abwärts Dieben droht hier Lynch-Justiz
   
Wieder im Hotel verabschieden wir uns von Gertraud (alias Maria) und tauschen unsere Email-Adressen aus.
Sie hat uns wirklich gut begleitet und wir sind ihr sehr dankbar für alles.
Am Nachmittag bummeln wir alleine durch La Paz.
   
am Mercado Lanza Blick vom Cafe Ichuri am Plaza San Francisco
   
Plaza San Francisco mit Kirche San Francisco
Die Bevölkerung in La Paz besteht größtenteils aus indigenen Völkern.
   
Lustig und eine tolle Idee finden wir die lebenden Zebra-Streifen auf den Straßen von La Paz.
Sie halten alle Fahrzeuge (notfalls gewaltsam) an, wenn Fußgänger die Straße überqueren wollen.
   
Wir sind auf der Allee des 16. Juli - dem Prado und der Prachtstraße und Hauptlebensader in La Paz angekommen.
Wir erleben eine oft skurile Mischung von Altem und Modernem, Luxus und Armut,
verfallenen und schön rekonstruierten Häusern. Wir lassen uns einfach treiben.
   
 
 
 
Abends schlendern wir über den Hexenmarkt
und sind entsetzt, was man hier alles kaufen kann.

Wir sind allerdings mit unserer Fotoausrüstung
hier nicht gerne gesehen und werden
sogar richtig beschimpft.
   
Später belohnen wir uns im sehr touristischen "The Steakhouse" mit einem tollen Rinder-Steak, das
man bis zu einem Gewicht bis zu 1 kg pro Steak bestellen kann. Hannes begnügt sich mit einem 300-g-Steak ;-)
   
Wir buchen eine Stadtrundfahrt für den nächsten Tag.
 
9 Uhr starten wir mit diesem Bus
ab Plaza Isabel La Catolica.
   
 
Wir bekommen Kopfhörer für eine deutsche Übersetzung und fahren zuerst
die Avenida Arce und den Prado herunter
   
 
 
bis zum quirligen Plaza Velasco am Mercado Lanza.
   
Der Bus quält sich durch enge, total verstopfte Straßen  bis hinauf zum Aussichtspunkt "Killi Killi". 
   
 
Die Aussicht von hier oben ist umwerfend. 
   
Danach fährt der Bus quasi langsamer als im
Schritttempo wieder hinunter in die Stadt.

Wir erfahren über unsere Kopfhörer viel über die Geschichte von La Paz und Bolivien,
über Grenzkonflikte mit den Nachbarländern,
über Bodenschätze und die Wirtschaft.
Wir fahren durch das Bankenviertel um die
Av Camaco und an den tollen Parkanlagen
Laikacota in Miraflores vorbei.
   
Am Denkmal der Isabel La Catolica steigen wir aus und gehen zu Fuß durch einen hübschen Park an der Uni 
   
 
zum Park Laikacota und über eine interessante Fußgängerbrücke 
   
 
mit Blick auf die Skyline "Little New York".  Nächstes Ziel ist der Plaza Murillo 
   
mit Regierungs- und Präsidentenpalast. Die Einheimischen essen Götterspeise ... 
   
Auf der Calle Mercaderes, der wohl einzigen Fußgängerzone in La Paz, beobachten wir wieder das reale Leben,
   
entdecken überraschende Schuhmoden und Werbung der Firma Bosch. 
   
Nachmittags machen wir noch einen Abstecher zum Schwarzmarkt
   
und entdecken eine ganze Straße nur mit Karnevals-Kostümen.
   
am Plaza Alonso de Montana
   
Und dann begegnen wir tatsächlich einem Karnevals-Umzug mit vielen bunten Kostümen,
die gleichen die wir vorhin in den Karnevals-Läden gesehen haben.
Hä ... es ist doch Juni und die Karnevalszeit lange vorbei ...!?
Im Internet habe ich später einen Hinweis gefunden auf das Fest
"Entrada folclórica del Gran Poder demostró colorido, alegria y juventud"
(was ich etwa so übersetzen würde: Großes Folklorefest der Farben, des Frohsinns und der Jugend) -
bin mir aber nicht sicher, ob es das wirklich war.
   
An unserem letzten Abend in La Paz entdecken wir ein uriges Lokal "Angelocolonial",
wo wir noch ein letztes Mal Lama-Steak auf 2 verschiedene Arten bestellen.
Es waren wieder riesige Portionen, die wir nicht geschafft haben.
   
Am Abreisetag (Samstag, 08.06.) stehen wir früh auf, fahren um 5.30 Uhr mit dem Taxi zum Flughafen El Alto, haben dort noch Zeit für ein Frühstück und fliegen mit TACA gegen 8 Uhr nach Lima. Von dort fliegen wir nach Caracas und abends weiter mit der Lufthansa nach Frankfurt. Das ist mächtig umständlich, aber wir haben uns auf diesen Reisetag gedanklich eingestellt. Ärgerlich und aufwändig sind in Caracas nur die Drogen-Kontrollen.
Am Sonntag, 09.06. gegen 11 Uhr Ortszeit (= 24 h Reisezeit!) landen wir in Frankfurt/Main.
 
 

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