Hangzhou mit Teeplantage
01.11. bis 03.11.2017

 
Wir starten morgens vom hochmodernen
Bahnhof in Suzhou.
Der Schnellzug fährt sehr pünktlich ab.

   
Wir fahren mit ca. 240 km/h nach Hanghzou über
Shanghai und weitere Stationen.
Wir werden abgeholt und in das
Hotel HNA Resort Huagang gebracht.
   
Es ist ein sehr komfortables Hotel mit Wohn- und Schlafzimmer.
   
Wir genehmigen uns erst mal
ein Mittagessen
und leihen uns danach Fahrräder aus
für 3 Stunden = 60 RMB (ca. 8 € für beide).
   
Es sind einfache Räder ohne Gangschaltung.

Aber die Landschaft um den Westsee ist flach
und es radelt sich gut.
   
Eine Umrundung sollen ca. 15 km sein. Das schaffen wir locker an diesem Nachmittag.
   
Es gibt gute Fahrradwege, die allerdings auch von vielen chinesischen Touristen genutzt werden
und manchmal können wir nur knapp eine Kollision verhindern.
   
Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf die Stadt, die gegenüber liegt und idyllische Stellen am See.
   
 Plötzlich Musik ... da wird getanzt. An verschiedenen Stellen tanzen chinesische Pärchen mehr oder
weniger professionell nach chinesischen Klängen aus der "Dose".
   
Allmählich geht die Sonne unter und der See erscheint in romantischem Licht.
   
Dieser Turm gehört zur Leifeng-Pagode
und die kann noch besucht werden -
sie schließt um 17 Uhr.

Also schauen wir uns die Pagode noch schnell
von innen und oben an.
Sie wurde erst 2002 wieder aufgebaut,
da sie 1924 eingestürzt war.
Viele Chinesen haben Steine der Pagode geklaut,
weil sie glaubten, dass die gemahlenen Steine
Krankheiten heilen können und Glück bringen sollen. 
   
Es ist schon dunkel, als wir die Räder im Hotel
zurück geben. Sie haben kein Licht! 
Wir haben eine gute Flasche Wein entdeckt
und lassen den Tag angenehm ausklingen. 
   
Am nächsten Morgen holt uns Doris um 9 Uhr ab.

Wir fahren mit ihr in einem Auto in die Berge
zu den Teeplantagen 
   
Im Dorf Longjing steigen wir aus, gehen durch das Dorf
   
bis der Weg steil ansteigt.  Wir sehen zum ersten Mal Teeblüten. 
   
 Dann müssen wir alleine weiter gehen,
aber es gibt nur einen Weg bergauf.

Ringsum sind alle Hügel Teeplantagen.
   
  Der Anstieg war ziemlich schweißtreibend.
Gegen 10 Uhr erreichen wir einen Bergrücken und verschnaufen kurz.
 Runter geht es dann schneller. 
   
Bei einem Teebauern wartet Doris schon auf uns. Wir bekommen eine Teeverkostung von 3 verschiedenen
grünen Teesorten des berühmten Drachenbrunnentee angeboten.
Der wird dann dreimal mit Wasser aufgegossen und tatsächlich schmeckt jeder Aufguß anders - angenehmer.
   
Wir besuchen danach das Teemuseum, das die uralte Kultur des Tees in China anschaulich darstellt. 
   
Die Quing-Dynastie erhob den Grüntee
zu kaiserlichen Tee.
Wir kaufen nur eine kleine Dose
von dem berühmten chinesischen Longjing-Tee
   
Am Nachmittag schlendern wir auf der Fußgängermeile Hefangstreet (oder Quinghefang) in Hanghzou.
Sie ist ca. 1,5 km lang und voller interessanter Shops und mit Ständen.
   
Straßenmaler Es gibt sie auch hier ... die Wackelblumen ;-)
   
Das ist eine Zuckermasse. viele Chilipasten und Gemüse
   
Hühnchen im Tonmantel gebacken Moni kauft sich einen Seidenschal.
   
Und natürlich besuchen wir die berühmte alte Apotheke. Unglaublich, was es hier alles gibt ...
   
Wurzeln und Kräuter werden individuell gemixt. Diese Ginseng-Wurzel kostet über 30.000 €!
   
Dieses tolle Messer hätte Hannes gerne
gekauft, aber die Verkäuferin rät uns davon ab,
weil wir noch mit dem Zug weiter fahren müssen
und die Sicherheitskontrollen am Bahnhof
solche "Waffen" konfiszieren.

Hannes ist traurig, aber wir bekommen
später in Shanghai ein anderes schönes
Messer, das wir im Koffer verstecken
und das problemlos durch den Checkin kommt.
   
In einer kleinen Seitengasse kaufen wir uns einen Spieß mit gegrillten Krabben für umgerechnet 2 €.
Es hat sehr lecker geschmeckt.
   
Wir kaufen einen Fächer (handgemalt) als Souvenir.

Gegen 16.30 Uhr haben wir diese sehenswerte Fußgängerstraße einmal hoch und runter abgelaufen
und machen uns auf den Weg zurück.
   
Dabei entdecken wir eine Craftbeer-Brauerei und können nicht widerstehen.
Das haben wir hier nicht erwartet. Aber das Bier schmeckt wirklich gut.

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