Bukit Lawang
04.-06.04.2012
 
   
Wir fliegen über Kuala Lumpur (Malaysia)
nach Medan auf Sumatra.
Wir werden von Ismil (unser Guide für die
nächsten 5 Tage) mit einem Toyota Kuang abgeholt.
   
   
Wir fahren ca. 4 Stunden bis Bukit Lawang,
mit einigen Unterbrechungen, wie z.B. an diesem
 Ölpalmen-Wald, wo uns schmerzlich bewußt
wird, welcher Frevel hier mit der Natur getrieben wird
und wie dieser Artikel aus dem Internet beschreibt.
   
   
Wir bekommen eine frische Kokosnuß zum Probieren. Stopp an einem Kautschuk-Baum
 
   
Stopp an einem Kakao-Baum
Die Kerne umschließen eine sehr süße
schleimige Schicht, die lecker schmeckt.
Kakao-Blüten haben wir auch das 1. Mal gesehen.
Sie wachsen direkt aus dem Baumstamm heraus.
   
   
Wir erreichen am frühen Nachmittag das Hotel "Rindu Alam" in Bukit Lawang und beziehen zunächst unser Zimmer,
das sehr einfach, aber auch sehr sauber ist.
   
   
Da wir noch kein Mittagessen hatten, genehmigen wir uns gebratenen Fisch und Sate-Spieße.
Hier gibt es sogar Bier - das schmeckt mal wieder!
   
   
Nach dem Essen starten wir zu einem Rundgang durch Bukit Lawang - dem Tor zum Leuser-Nationalpark.
Der Ort ist touristisch gut ausgebaut, denn er ist Ausgangspunkt für die meisten Dschungel-Touren auf Sumatra.
Durch ein nahe gelegenes Rehabilitations-Zentrum für Orang Utans ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch,
auf so einer Tour Orang Utans zu treffen.
 
   
Es gibt viele kleine Restaurants, Cafés und private Pensionen.
   
   
   
Wir lernen Gabe kennen, einen alten Maler der deutsch spricht (hier mit einem Touristen aus der Ukraine)
 und dem wir eine interessante handgemalte Karte abkaufen.
   
   
Wir gehen auf einer Hängebrücke über den Bahorok-River und beobachten Kinder,
die im Fluß baden und ziemlich viel Spaß haben.
   
 
Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig, vor dem gewaltigen Regenguß wieder im Hotel zu sein.
In kurzer Zeit ist die gesamte Anlage überschwemmt.
   
   
Am nächsten Morgen ist der Himmel fast wolkenlos und wir starten zu unserer Dschungel-Tour. Wir werden von unserem Guide um 7.30 Uhr im Hotel abgeholt und passieren hier den Leuser-Nationalpark.
 
   
Die Wege sind so wie wir es uns vorgestellt haben:
dichtes Gestrüpp mit zahllosen Lianen, dicke alte Bäume mit interessanten Luftwurzeln und unbekannte Pflanzen.
   
 
Wir bahnen uns unseren Weg.
 
   
Dann bleibt unser Guide abrupt stehen - der erste Orang Utan schwingt sich langsam
durch die Baumwipfel in unsere Richtung. Sie wittern wohl die Bananen, die unser Guide im Rucksack hat.
Wir sind von der Menschlichkeit der Augen tief beeindruckt.
   
   
Weitere Orang Utans begegnen uns - auch einige mit Baby.
   
   
Von hier kann man kaum den Himmel sehen.
 
   
Auch ein Orang Utan-Männchen bekommen wir zu Gesicht.
Er ist noch um einiges größer als die Weibchen.
   
   
   
   
Am offiziellen Fütterungsplatz, wo sonst die Touristen hingeführt werden, ist jetzt kein Mensch mehr.
Wir brauchen aber dringend eine Trinkpause, denn es ist heiß und schwül.
Später begegnen uns noch andere Affenarten, wie z.B.
   
   
Makaken und Kapuziener Affen.
   
   
Wir machen uns langsam auf den Rückweg. Der Guide kennt zwar den Weg, aber auf Hannes'
GPS läßt er sich schön nachvollziehn.
   
   
Wir bekommen ein leckeres Nasi Goreng im Lunchpaket mit frisch aufgeschnittener grüner Gurke und Tomate.
Aber wir müssen uns mit dem Päckchen beeilen. Die Affen wittern das Essen und schwingen sich bedrohlich über unseren Köpfen durch die Baumwipfel. Sie suchen eine Gelegenheit, uns die Packung aus den Händen zu reißen.
   
   
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