Bali Ubud mit Radtour
09.-11.04.2012
 
   
Wir fliegen mit Garuda-Airlines ab Medan (Sumatra) nach Denpasar (Bali) mit einem Zwischenstopp in Jakarta (Java).
Wir haben fast eine Stunde Verspätung und landen erst gegen 14 Uhr (Ortszeit = +1 h) auf Bali.
   
   
Ngurah von Bee-Trans holt uns ab und wird für
die nächsten 2 Wochen unser Begleiter sein.
Von Denpasar sehen wir nicht viel. Uns fallen aber die überdimensionierten Skulpturen der Kreisverkehre und die unzähligen Steinmetze am Straßenrand auf.
   
Wir fahren fast 1 1/2 Stunden bis nach Ubud,
wo uns wieder ein wunderschönes Hotel
(Biyukukung-Hotel)
erwartet.




Wir wohnen quasi im Reisfeld.
   
   
 
Am Nachmittag unternehmen wir noch einen ersten kleinen Spaziergang durch die Künstlerstadt Ubud.
Noch immer ist diese Stadt ein Zentrum von Künstlern aller Art.
   
Wir sind aber hauptsächlich hierher gekommen,
weil wir am nächsten Tag eine Montainbike-Tour
gebucht haben.



Nach einem guten Frühstück
in unserem Hotel fährt man uns
zunächst zur Anmeldung bei der
Event-Firma Sobek.
 
   
Gemeinsam mit einer Schweitzer Familie
(mit 2 Teenager-Kindern) werden wir nach Kintamani gebracht, wo es Frühstück gibt.
Das finden wir ziemlich überflüssig, denn wir hatten ja unser Frühstück im Hotel. Egal, ein paar Früchte passen immer rein und die Aussicht von hier ist grandios.
 
   
Berg Batur Vulkansee Batur
   
 
Kurz vor 10 Uhr werden wir mit einem Jeep bergauf gefahren.
Dort erwartet uns eine Mountainbike-Station und andere Radfahrer.
   
 
Jeder bekommt einen Helm, eine Flasche Wasser, Handschuhe und ein Montainbike und eine Einweisung.
   
   
Endlich radeln wir los.
 
   
Wir machen verschiedene Stopps - hier an einer übergroßen Pappmasche-Figur, die von einem Hindu-Fest zeugt,
   
 
   
an einer kleinen Farm mit Kakao-, Orangen- und Papaya-Bäumen und wo Pfeffer wächst.
Wir stoppen noch an einem Reisfeld und besuchen am Schluß eine typische balinesische Familie.
 
   
   
5 Generationen wohnen in diesem Gehöft quasi unter einem Dach, wo jeder seine Aufgaben hat, alle Arbeiten gemeinsam erledigt werden und die Kinder das schönste Haus für sich und zum Spielen haben.
   
Wir radeln weiter und meistens bergab.
Das war mir eigentlich zu simpel,
aber wir hatten es zu Hause so gebucht
und müssen nun da durch.

Hier geht es z.B. vorbei an auf der Straße
zum Trocknen ausgelegten Reis und
wo auch schon mal ein
Motorradfahrer drüberfährt ...
   
 
Gegen 12.30 Uhr erreichen wir unser Ziel - das Restaurant "Pawitra Sari".
Hier ist ein großes Buffet für ein üppiges Mittagessen aufgebaut, das wir eigentlich gar nicht verdient haben.
Es treffen aber noch 2 - 3 andere Radfahrer-Gruppen ein, die wohl andere Wege gefahren sind.
   
Wir ruhen uns in unserem Hotel kurz aus und starten noch mal in die Stadt,
   
   
wo sich Moni zunächst einen Civet-Kaffee (Kopi Luwak - auch Katzen-Kaffee genannt) gönnt.
Der kostet zwar fast 6 € und schmeckt nicht besonders,
aber der Versuch war es wert.
Die Vielfalt der Läden begeistert uns.
 
   
Wir schlendern durch die Straßen und Geschäfte und bewundern viele kunsthandwerkliche Dinge.
   
   
Ziel ist heute nachmittag noch der Affenwald mit dem Affentempel.
 
   
Wir müssen Eintritt bezahlen und gehen staunend durch den Park.
   
   
Überall tummeln sich zahlreiche Affenfamilien.
   
   
Schließlich treffen wir auf den Padangtegal-Tempel.
   
   
Es ist ein hinduistischer Tempel,
der die Affen verehrt, die hier meist Makaken sind.
Bevor wir den Tempel betreten dürfen,
müssen wir einen Sarong umlegen, den man leihen kann.
Der balinesische Hinduismus unterscheidet sich in vielen Facetten von z.B. dem indischen Hinduismus.
   
   
Der Schmuck und die Reliefs dieses Tempels sind sehr kunstvoll.
   
 
Auf Sauberkeit wird viel Wert gelegt. Steinmetz bei der Arbeit
 
   
Danach schlendern wir noch ein bißchen durch die vielen interessanten Läden der Stadt.
   
Hannes findet 2 Kochbücher für zu Hause
in einem gut sortierten Buchladen.
   
   
Für 18.30 Uhr haben wir gestern hier eine Bebek Betutu (balinesische Ente) bestellt. Wir sind sehr gespannt. Zuerst bekommen wir einen Frucht-Cocktail,
der sehr lecker schmeckt
   
und etwas später die Ente,
dazu Reis mit Gemüse und Sate-Spieße.
Das ist viel zu viel, aber sehr, sehr lecker.
Wir sind total begeistert!


Trotzdem beeilen wir uns ein bißchen mit dem Essen,
denn um 19.30 Uhr beginnt eine folkloristische Tanzaufführung, zu der wir heute nachmittag
von einem alten Mann eingeladen worden sind.


Wir sind ca. 15 min. bis dahin unterwegs und
schaffen es gerade, bis zum Aufführungs-Beginn einzutreffen.
   
   
   
Der balinesische Tanzstil Legong beeindruckt uns sehr, denn allein die Beweglichkeit
der Finger der Tänzerinnen versetzt uns in Staunen.

Wir verfolgen voller Bewunderung das Geschehen auf der Bühne
und gehen nach ca. einer Stunde beeindruckt zurück ins Hotel.
   
   
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