Wadi bin Hammad am 14. Oktober 2008

 

 

 


Wir verabschieden uns von dem schönen
Dead-Sea-Spa-Hotel
 


und fahren über die Wadi Mujib-Brücke.
Von hier kann man sehr schöne Wanderungen machen.
 


 Wir haben etwas anderes, aber auch
Abenteuerliches vor.
 


Zunächst brauchen wir dringend eine Tank-
stelle und werden erst kurz vor Kerak fündig.
Wir zahlen ca. 0,70 € pro Liter!
 


Auf der Kings-Road haben wir uns telefonisch mit Abdullah verabredet und
 


tatsächlich treffen wir ihn an einer Kreuzung.
Wir fahren in sein Dorf, dort steigt er in unser Auto
 


und wir starten in Richtung Berge und
Wadi bin Hammad.
 


Die Fahrt führt auf einer schmalen Straße in abenteuerlichen Kurven hinab ins Wadi.
 


Am Eingang der Schlucht stellen wir unser Auto ab.

 


Hier befinden sich auch heiße Quellen,
die wir später besuchen.
 

   

Abdullah steigt voran ins wasserführende Flußbett
 

und wir hinterher.
 

Wir hatten unsere Füßlinge aus den Tauchersachen hervor gekramt,
die sich für diese "Wasserwanderung" hervorragend eignen.

 

Die Schlucht wird schmaler und die Felswände höher.
 
 


Von oben tropft permanent Wasser und es dringt nur noch wenig Tageslicht zu uns
 - geschweige denn Sonnenstrahlen.
 


Hier sehen wir zum ersten Mal bunten Sandstein, den wir später in Petra
noch in vielen anderen Farben bewundern werden.

 
   

Noch ein paar tiefere Wasserstellen - dann weitet sich das Tal wieder - und wir haben es geschafft.

Wir haben für diese Strecke eine gute Stunde benötigt.
 

 

Oben auf dem Hügel besitzt Abdullah eine kleine Farm, die er Touristen für Übernachtungen zur Verfügung stellt und auf dem Grundstück ökologischen Obst- und Gemüseanbau betreibt.

   

Er zaubert aus seinem Rucksack eine kleine Gasflasche (!) und kocht für uns Tee.
 


Er zeigt uns seinen Garten
 


und kocht in einem provisorischen Ofen eine Hähnchenpfanne mit Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln.
 


Wir müssen uns in der Zwischenzeit ausruhen.

 

 

 

 

 

 


 

Als das Essen gar ist, wird die Pfanne auf einen kleinen Tisch gestellt und jeder bekommt einen Löffel.
Es schmeckt köstlich.

 

Nur die Unmengen an Fliegen sind
außerordentlich lästig.

 

Wir helfen noch beim Aufräumen und
beginnen mit dem Rückweg.

 

Wir beeilen uns, denn wir haben mehr Zeit gebraucht, als eingeplant war. Schließlich müssen wir heute noch vor Einbruch der Dunkelheit im Dana-Naturreservat und dem Rumana Camp eintreffen.

 

   


Trotzdem nehmen wir uns kurz die Zeit, um die heißen Quellen bzw. die Becken, die von ihnen
gespeist werden, anzuschaun. Das Wasser hat Badewannen-Temperatur.
Sie sind getrennt für Männer und Frauen angelegt und wirken schmuddlig und es stinkt nach Urin.
 

Wir fahren zurück nach Rakin, wo Abdullah wohnt und verabschieden uns herzlich von ihm.

Wir wünschen ihm Glück und weiterhin viele abenteuerlustige Gäste, die seine Gastfreundschaft und ruhige Gelassenheit genießen können.

Gegen 16 Uhr starten wir in Richtung Dana.

 
 
 

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