Rückfahrt mit Stop in Kerak am 24. Oktober 2008

 

 

 


Am frühen Freitagmorgen packen wir unsere Koffer. Wir bekommen für die Rückfahrt noch mal einen Mietwagen
(wieder einen Chrysler-Chevrolet) und fahren kurz nach 8 Uhr los in Richtung Norden und Amman.
 


Es ist kaum Benzin im Tank und wir finden erst mit
dem letzten Tropfen eine Tankstelle. Glück gehabt.
 


Wir fahren heute parallel zur israelischen Grenze -
auf der Straße Nr. 65 - quer durch die Wüste.
 


Nur selten fahren wir durch ein Dorf oder
es kommen uns Autos entgegen.
 


Wir werden vor Kamelen gewarnt,
haben aber keine getroffen.
 


Wir machen einen kurzen Abstecher ins Wadi Nimrim.

 


Das ist ein felsiges Flußbett,
das aber wenig Wasser führt.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gehen ein Stück flußaufwärts und
müssen auch mal durch Wasser laufen.


Dann finden wir den eingeklemmten Stein, den uns der Reiseführer versprochen hat.
Es ist merkwürdiges Gefühl darunter her zu laufen, aber der Stein hängt wohl schon viele Jahre da.
 

   

Wir gehen zurück und fahren weiter.
 

Da wir noch Zeit haben, beschließen wir,
noch einen Abstecher nach Kerak zu machen.

   


Kerak ist eine sehr alte Stadt und ihre Anfänge gehen wohl bis ins 9. Jahrhundert v.Ch. zurück. Die Festung stammt aber erst aus dem 12. Jahrhundert.
 


Wir kaufen Eintrittskarten für die hiesige Festung
und gehen auf Erkundungstour.

 

   


Das Castle und die Stadt liegen auf einem Hügel und man hat eine tolle Rundumsicht.
 


Für die vielen unterirdischen Gänge empfiehlt der Reiseführer, eine Taschenlampe mitzunehmen.
 


Wir finden uns aber auch ohne Lampe zurecht,
obwohl die vielen Gänge Irrgartencharakter haben.


An einigen Mauern entdecken wir uralte Reliefs.
 

   


Wir schauen noch in das Museum und verabschieden uns gegen 14.30 Uhr von Kerak
und nehmen die letzten 60 km bis Amman in Angriff.

   


Dabei queren wir das Wadi Mujib. Es wird auch der Gran Canyon von Jordanien genannt. Das ehemalige kleine Flüßchen wird gerade durch eine große Staumauer angestaut. Wir fahren ca. 700 Höhenmeter hinunter ins Tal,
 


überqueren die Staumauer

   
   

und müssen auf den nächsten 10 km wieder 900 Höhenmeter hinauf. Beeindruckend!

Dann aber fahren wir zügig durch bis Amman und treffen uns dort am Abend mit Marita von Rania-Tours.
Jetzt lernen wir auch Yasen persönlich kennen, nachdem wir in den letzten 2 Wochen
so oft miteinander telefoniert haben.

   


Sie laden uns in die "Mühle" ein, wo wir mit einer üppigen Tafel und vielen leckeren Sachen der arabischen Küche verwöhnt werden, und wo wir den ganzen Abend von unseren vielen Eindrücken und Erfahrungen erzählen. Die tolle Betreuung der beiden haben sehr zum Gelingen unserer Reise beigetragen und wir sind ihnen sehr dankbar.

   

Wir verabschieden uns, laufen noch ein bißchen durch das nächtliche Amman und werden um 23.30 Uhr zum Flughafen gebracht.

 

   
   

Eine beeindruckende Reise mit unzähligen Highlights geht zu Ende und wir zehren noch immer von den
vielen Erlebnissen, die wir in über 2000 Fotos und 6 Stunden Videofilm festzuhalten versucht haben.

Dieser Urlaub wird uns unvergeßlich bleiben.

   
 

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