Fihalhohi auf den Malediven

vom 01.03. bis 08.03.2008

 

   


Schon um 9 Uhr Ortszeit landeten wir in Male – der Hauptstadt des Inselreiches.

Wir hatten die Uhr um ½ Stunde zurückgestellt, aber der Angestellte des Fihalhohi-Resorts, der uns abholte, meinte, daß wir die Uhren wieder eine Stunde vorstellen sollten. Hier hat jede Insel seine eigene Zeit und legt sie nach Gutdünken fest. Das fanden wir merkwürdig, aber nachvollziehbar, denn dadurch ist es abends länger hell und morgens kann man bis 7 Uhr schlafen und trotzdem noch Fotos vom Sonnenaufgang machen.

Alles für die Touristen ...!
 


Nachdem alle Mitreisenden, die nach Fihalhohi wollten, versammelt waren, rollten wir mit
unserem Gepäck zu den Bootsanlegestellen, die direkt am Flughafen gelegen sind – wie praktisch!
Ca. 15 Gäste bestiegen das kleine Boot und schon brausten wir los.
 

 

Hinter uns waren Daniela und Willi eingestiegen, denen wir schon in Dambulla im Amaya-Lake-Hotel begegnet sind. Sie hatten eine ähnliche Rundreise durch Sri Lanka gemacht wie wir.

Vorbei ging die Fahrt an zahlreichen Inseln
und Inselchen.

 

Plötzlich helle Aufregung im Boot – Delphine!

   
   

Nach ca. 50 min. Fahrt kam unsere Insel in Sicht.

 

Oh je, mit Sendemast – das sieht ja nicht so toll aus. Hannes meint, daß alle telefonieren wollen, aber keiner die Masten sehen will – womit er wohl recht hat.
 

An diesem Steg legten wir an und bestaunten
schon mal das unglaublich klare Wasser.

 
 

   


Wir bekamen zur Begrüßung jeder eine Kokosnuß.


Nachdem die Zimmerbelegungen geklärt waren, schleppten Träger unser Gepäck zu unserem Haus.

 

Wir bekommen Haus Nr. 132 und wohnen im Erdgeschoß. Wie schön!

 

   


Vor jedem Bungalow wachsen einige Bäume und Palmen, so daß man von der Meerseite aus keine Häuser sehen kann.
 


Die ganze Insel besteht aus Sand und so konnten wir eine Woche lang die Schuhe stehen lassen, um barfuß zu gehen.
 

Nachdem wir uns etwas eingerichtet hatten,
machten wir einen ersten Rundgang um die Insel.

Wir begannen vor unserem Haus und liefen
zunächst am Strand entlang.

   


Es gab überall ruhige Plätze mit Hängematten zum Relaxen.
 

 

Am Nordstrand befinden sich Wasserbungalows, die aber teurer waren.
 

Nicht alle Teile der Insel sind idyllisch. Überall sieht man ausgespülte Palmen,
 


die oft nur noch durch Seile gehalten werden oder schon umgestürzt sind.
 


Auch die zahlreichen Wellenbrecher aus Stein und Maschendraht wirken nicht sehr idyllisch.
 


Wir kommen an der Blue-Lagoon-Bar und
 


der Fisherman’s-Bar vorbei,
die die einzige Möglichkeit sind, um auf der Insel Getränke zu kaufen und die dort entsprechend teuer sind.
 


Danach wagten wir ein erstes Bad vor unserem Haus. Aber wir wurden enttäuscht. Nach wenigen Metern
im Wasser breitete sich ein riesiger Teppich toter Korallen vor uns auf.

 
Hier kann man deutlich die Grenze zwischen Sand
und Korallen erkennen.

 

   


Ich versuchte es trotzdem und schrammte mir die Beine auf.
 


Hannes versuchte es mit einem Sonnenbad.
Die Liegen und Badetücher tragen die Nummern der jeweiligen Wohnung, so daß es nie Platzprobleme gab.

 


Morgens, mittags und abends fanden sich alle
hier zum Essen ein.
 


Eine Tafel am Eingang informierte immer über die Neuigkeiten des Tages.
 


Wir teilten uns einen Tisch mit Daniela und Willi, aber meist trafen wir sie hier nur zum Abendessen.
 


Alle Speisen wurden in Buffetform angeboten,
 

 

 

 aber auch ein Koch sorgte öfter für Abwechslung.

 

   


Ich stand morgens meist schon gegen 7 Uhr auf und genoß die angenehme Morgenstimmung
 


und fotografierte schöne Sonnenaufgänge.
 


Auch Reiher und
 


Krabben waren so früh schon auf.
 

 
     
So verbrachten wir die Zeit mit Essen, Tauchen und Relaxen. Zwischen den Tauchgängen setzten wir uns auf unsere Terrasse und lasen viel.  
 


Einmal hatte uns Willi eine Kokosnuß geschenkt, die hier in Hülle und Fülle herum lagen.
 

 


Tauchen
 

 

Ausflug nach Male

 
   
 
     
 


Die letzten 3 Tage bescherten uns tägliche Regengüsse. Die Farben am Himmel waren zwar interessant,
 

 
 


aber ansonsten fanden wir das Wetter eher traurig.
 

 
 


Nach dem Regen sah der Strand so aus
 


und mußte täglich gekehrt werden.
 

 

Wenn es mal nicht regnete, bekamen wir aber auch
ein paar schöne Sonnenuntergänge zu Gesicht.

 
     

 

Am Abend des 7. März nahmen wir bei einer Flasche Wein schon mal symbolisch Abschied von Daniela,
Willi und der Insel Fihalhohi.

 

Am nächsten Morgen wurden wir schon um 7 Uhr früh mit dem Boot nach Male zum Flughafen gebracht.
 

   


Auf dem Flughafen wurde das letzte Geld im Souvenirshop ausgegeben
 


und dann flogen wir mit Zwischenstop in Colombo
 


nach Hause -
 


mit einem letzten Blick auf die Inseln der Malediven.

  
 
 

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