Mawlamyaing mit goldenem Felsen
vom 27.02. bis 01.03.2017

 
Hannes hat Geburtstag. Das Hotel hatte das Bett schon am Vortag schön dekoriert.
   
Nach einem guten Frühstück mit Reis, Ei, Toast und Obst starten wir zur Fahrt zum Goldenen Felsen. Unterwegs stoppen wir am Taukkyan Memorial.
Es ist ein britischer Soldatenfriedhof.
   
Wir halten an einem Markt. Das ist ziemlich übel riechende Fischpaste.
   
Wir fahren durch Bago. Hier wird die Straße geteert - mit Schaufeln.
   
Von der Straße führt nur eine windige Brücke
über den Sittaong-Fluß in ein Dorf.
Das ist getrockneter Fisch -
ausgenommen und eigenartig geformt.
   
Es ist Melonen-Saison. Hier blühen Erdnüsse.
   
Gegen 12 Uhr erreichen wir den Bushalteplatz
in Kyaikhtiyo.
Wir werden mit über 50 Einheimischen auf
die Ladefläche eines LKW gepfercht.
   
In gefühlten 100 Serpentinen geht es steil und in Wahnsinns-Geschwindigkeit bergauf. Einigen Mädchen wird schlecht und sie müssen sich übergeben. Nach 1 1/2 Stunden endet die Höllenfahrt.
Ein schlimmes Geschubse beginnt.
Pai ergattert unsere Reisetasche.
   
Bis zum Mountain-Top-Hotel sind es nur ca. 10 min. zu laufen.
Man kann sich auch mit einer Trage tragen lassen. Das nutzen vor allem sehr alte Menschen.
   
Das Hotel ist toll - das Schönste der ganzen Reise.
   
Toilette und Dusche sind getrennte Räume -
das haben wir nicht mal zu Hause!
Gegenüber im kleinen Lokal "A 1" bekommen wir ein interessantes Hähnchen-Curry für insgesamt < 6 €.
   
Leider finden wir auch hier riesige Müllberge.
Einen Umweltschutz-Gedanken gibt es nicht.
Um 16 Uhr holt uns Pai ab -
für den Spaziergang zum Goldenen Felsen.
   
Zunächst müssen wir an den großen "Wächtern" unsere Schuhe ausziehen.
Sie werden in diesen Kästchen aufbewahrt.
 
Und da ist er dann - der Goldene Felsen.
   
Es ist wirklich erstaunlich, wie dieser Brocken da hängt und nicht runter fällt.
Er soll auch schon einige Erdbeben überstanden haben.
   
Wir schaun uns den Felsen von allen Seiten an.

Hannes hat Goldblättchen gekauft und klebt sie an den Felsen. Frauen dürfen diesen Bereich nicht betreten.
   
Wir haben eine beeindruckende Aussicht
auf die Bergwelt ringsum.
Wir schlendern noch an den vielen Ständen vorbei, die alles anbieten, was ein Pilger so braucht.
   
Pai kauft für uns fritierte Heuschrecken und freut sich diebisch, dass wir die essen. Wir sind seine ersten Gäste, die sich das trauen ... ;-) Dann warten wir auf den Sonnenuntergang -
mit vielen anderen Gästen und Pilgern.
Es hat eine fast mystische Stimmung hier.
   
Zum Abendessen gibt es dann ein Eier-Curry (lecker)
und Fisch für Hannes (weniger lecker) ...
Danach gehen wir noch mal los - wir wollen den Goldenen Felsen auch angestrahlt bewundern und
   
die Zeremonie, die nachmittags schon vorbereitet wurde, besuchen.
Ein buddhistischer Mönch spricht mit eindringlicher Stimme ein Mantra, das über den ganzen Platz hallt.
   
Viele Gläubige haben sich eingefunden und
lauschen andächtig.
Wir ziehen uns zurück und gehen
den gut beleuchteten Weg zum Hotel.
   
   
Am nächsten Morgen fahren wir mit
den gleichen LKWs und auf derselben
halsbrecherischen Strecke
wieder runter in die Stadt

über die Thanlyin-Brücke
und den Bago-Fluss.
   
Wir besuchen das Kloster "Pa Auk Taw Ya" - fast ein eigenes Dorf und eine prächtige Anlage mitten im Wald.
   
die Meditatationshalle von außen

und von innen
Die "Hauben" sind ein Mückenschutz.
   
Ganz in der Nähe befindet sich das Frauenkloster.
Wir besuchen eine Tante von Pai, die hier Nonne ist.
Auch hier finden wir wieder diese
Hauben zum Meditieren.
   
Die Nonnen lassen sich gerne mit uns fotografieren.

Aber auch das Hochzeitspaar am Wegrand
besteht auf einem Foto mit uns ;-)
   
Nächster Halt ist ist "Win Sein Taw Ya" - der größte liegende Buddha der Welt. Die Schrift
über dem Eingangstor kann Pai auch nicht lesen. Wir sind im Mon-Staat, die eine eigene Sprache haben.
   
Und der liegende Buddha ist wirklich gigantisch!

Gegenüber eine Bau-Ruine. Da sollte ein ähnlicher Buddha entstehen, aber die Regierung läßt es nicht zu.
   
Im Inneren des (fertigen) Buddha kann man herum laufen. Es gibt viele verschiedene Skulpturen-Gruppen anzuschaun. Einige warten noch auf einen farbenfrohen Anstrich.
   
Am Nachmittag checken wir im netten Hotel "Cinderella" in Mawlamyaing ein.
   
16.30 Uhr werden wir schon wieder abgeholt - zur Kyaik Thanlan-Pagode, die auch sehr sehenswert ist
und uns sehr an die Swedagon-Pagode in Yangon erinnert.
   
Abends wollen wir zum Nachtmarkt für ein kleines Abendessen und sind wieder entsetzt über das
scheinbar fehlende Umweltbewußtsein in Myanmar.
Aber der Nachtmarkt ist großartig.
Bei der riesigen Auswahl an Fleisch- u.a. Spießen
fällt uns die Entscheidung schwer.
   
Alles wird frisch gegrillt und schmeckt super, auch wenn wir nicht immer wissen, was wir da gegessen haben.
 

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