Hpa-an mit Kyauk-Kalap-Pagode
am 01./02.03.2017

 
 
Es gibt ein üppiges Frühstück im Cinderella-Hotel. Um 8 Uhr starten wir nach Hpa-an.
   
Wir unternehmen einen Abstecher zur Saddar-Höhle ...
   
mit weißen Elefanten am Eingang und einer steilen Treppe zur Höhle.
   
Die Höhle ist riesig und mit zahllosen Buddha-Statuen geschmückt.
   
Die Pracht und Vielfalt ist einfach unglaublich.
   
Wir durchqueren die Höhle - an der Decke Fledermäuse -
   
und dann Licht am Ende (des Tunnels ...). Durch diese Öffnung im Felsen schauen wir auf eine idyllische Bucht.
   
Wir steigen hinab, wo schon ein Boot auf uns wartet.
Wir fahren ca. 20 min. auf dem Elefant-See und über einen Wasserkanal quer durch Reisfelder und
bewundern die Kaltsteinfelsen, die hier ringsum aus dem Boden ragen.
   
Hier steigen wir aus dem Boot und gehen zu Fuß zum Auto zurück. Es ist ziemlich heiß jetzt.
 
Wieder am Eingang erwartet uns eine
relativ saubere Toilette.
Dann geht es zügig zu unserem nächsten Quartier
 dem Hotel "Zwekabin" in Hpa-an.
   
Wieder ein sehr schönes Hotel  mit Swimmingpool, den ich gleich nutze. 
   
Mittags gibt es gebratenen Reis mit Hühnchen.

Um 14 Uhr werden wir schon wieder abgeholt.
Schade, wir können das schöne Hotel kaum nutzen. 
   
Wir fahren zur Kawgun-Höhle.
Wie fast überall in Myanmars heiligen Stätten sind
kurze Hosen und Spaghettiträger-Tops nicht erlaubt, auch keine Schuhe und hier auch keine Strümpfe.
Zum Höhleneingang geht man an unzähligen
Relief-Buddhas vorbei
bis man eine riesige Höhlen-Halle erreicht.
Es ist eine Tropfstein-Höhle. 
   
   
Es geht weiter über viele steile Stufen hinauf zu einem Aussichtspunkt, wo
   
ein Mönch lebt. Pai spendet Geld und wird gesegnet.  Die Aussicht ist großartig und hat sich gelohnt. 
   
Ein etwas schmerz-verzerrtes Foto,
denn die Steine hier sind kochend heiß.
Pai fährt mit uns noch zu einer weiteren Höhle -
 ganz in der Nähe - die Yathaypyan-Höhle.
   
Es ist ein großes Höhlensystem,wo man den Eingang wieder nur über eine Treppe erreicht
   
und dann einen großen Höhlenraum mit unzähligen Buddha-Statuen betritt. Hier beginnt man einen Fußmarsch durch die Höhle,
die einigermaßen ausgeleuchtet ist.
   
Die Wege aber sind von sehr unterschiedlicher Qualität und unsere nackten Füße leiden ganz schön.
Sie sind die vielen kleinen Steinchen und den stacheligen Untergrund nicht gewöhnt.
   
Wir benötigen für den Weg durch die Höhle ca. 15 min., erreichen dann aber einen schönen Aussichtspunkt.
Allerdings müssen wir danach den gleichen (stacheligen) Weg wieder zurück. 
   
Pai hat noch eine Pagode auf seinem Plan,
dabei haben wir eigentlich keine Lust mehr.
Aber das Kyauk Kalat-Kloster ist was Besonderes.
Es befindet sich auf einer eigenartig geformten
Felsnadel, die eigentlich von Wasser umgeben ist.
Der See ist in der Trockenzeit ausgetrocknet.
   
Es gibt eine steile schmale Treppe zu der Pagode auf dem Gipfel,
die wir mit vielen einheimischen Pilgern teilen müssen.
   
Es ist sehr eng, aber die Aussicht ist toll. Ganz oben an der Pagode ist fotografieren verboten.
Ein Mönch segnet alle Pilger, die dort oben ankommen.
   
Abwärts geht es etwas flotter. Für ein Abendessen ist es noch zu früh.
   
Pai führt uns noch zu einem See, wo wir Tretboot fahren soll, aber uns reicht es für heute.
   
Wir lassen uns in Hpa-an absetzen und laufen alleine durch den Ort. Wir finden an der Straße
ein nettes Lokal "Sky 3" für ein leckeres Abendessen. Es gibt gebratene Nudeln.
   
 Am nächsten Tag fahren wir zurück nach Yangon.
Aber es liegt noch eine Höhle am Weg -
die Bayint Nyi Naung Cave.
Hier sehen wir zum ersten Mal Affen schwimmen

   
und Mönche arbeiten.  Die Straßen-Szenen sind auch wieder interessant. 
   
Wir halten dann an einer Kautschuk-Plantage und erfahren, wie die Kautschuk-Milch zu Kautschuk-Bändern verarbeitet wird. Wir lernen, dass geräucherte Kautschuk-Bänder wertvoller sind, als weiße Bänder.
   
Nächster Stopp - eine Pomelo-Plantage. Aber die Ernte ist hier fast vorbei. Nur einzelne Früchte finden wir
noch an den Bäumen. Sie wurden in Zeitungspapier gewickelt, um sie vor Insekten zu schützen.
   
Wir bekommen eine Kostprobe - sehr süß und lecker.  Unser Fahrer kauft eine Melone für zu Hause. 
   
Eine Pagode geht noch ... Stopp an der Shwemawdaw-Pagode. Sie besitzt die höchste Stupa des Landes.  Hannes muss wieder als Foto-Modell herhalten ;-)
 
   
der Spiegelsaal in der Pagode

Bevor wir eine Pagode verlassen, bekommen wir
von Pai immer ein Reinigungstuch,
um uns die Füße sauber machen zu können.
   
Und noch ein Stopp: am Shwethalyaung-Buddha. Er ist der zweitgrößte liegende Buddha der Welt.
   
Letzter Stopp: Kyaikpun-Pagode ...
   
Erst nach 18.30 Uhr erreichen wir Yangon
und stehen im Stau.
Wir essen in unserem Hotel "Pleasant View"
nur schnell eine Nudelsuppe - es ist einfach zu spät. 
   

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