Mandalay
am 03./04.03. und 07./08.03.2017

 
Schon kurz nach 6 Uhr fahren wir zum Flughafen und verabschieden uns von Pai.
   
Wir fliegen mit Air KBZ nach Mandalay (1,5 Stunden) in einer kleinen ATR 72-500.
   
In Mandalay holt uns Dethe ab. Mandalay ist eine moderne Stadt,
   
mit einigen kleineren Hochhäusern, Altes und Neues
   
mit typischen asiatischen Bildern Fußsteige sind eher Abstellplatz für alles
   
ein moderner Bahnhof eine Festung
   
an jeder Ecke ein Geldautomat Und wie überall: Schmutz, Abfall, Plastik ... :-(
   
Gleich nach unserer Ankunft fährt Dethe mit uns und einem Boot über den Myitnge-Fluss nach Inwa.
   
Am anderen Ufer erwartet uns eine Pferdekutsche. Wir fahren durch Bananen-Plantagen
   
und an oft baufälligen Pagoden-Komplexen vorbei.
   
Das Teakholz-Kloster Bagaya aber ist sehr gut erhalten und eine wahre Pracht.
Es wird nur noch zum Meditieren benutzt. Mönche dürfen dort nicht mehr wohnen, da viele rauchen.
Man fürchtet, dass das Kloster sonst eines Tages abbrennen würde.
   
Wir halten am Uhrenturm, der ein Aussichtsturm ist,
aber nach einer unsachgemäßen Rekonstruktion nicht mehr bestiegen werden kann.
   
der Königspalast von Inwa
Im Ave-Maria-Restaurant - idyllisch am Fluss -
essen wir Hähnchen-Curry und Hähnchen-Suppe.
   
Nachmittags stehen noch 2 Pagoden auf dem Programm:
zuerst die Umin-Thonze-Pagode in der Sagaing-Region
   
und die Ponnya Shin Pagode mit toller Aussicht auf die Ava-Brücke über den Irrawaddy.
 
Tag 2 in Mandalay beginnt mit einigen Kunsthandwerkstätten:
   
eine Seidenstickerei
Leider hat Hannes seine Kreditkarte nicht dabei.
Wir hätten gerne ein kleines gesticktes Bild gekauft.
   
eine Teakholz-Schnitzerei
Unglaublich was hier für Kunstwerke entstehen.

Nächster Halt eine Sarong-Weberei - hier mit Seide.
In Myanmar heißen die Wickelröcke Longyi,
die hier Männer, Frauen und Kinder tragen.
   
Ich kaufe mir einen Longyi aus Baumwolle,
die aus Seide sind sündhaft teuer.

Zum Schluß halten wir noch an der Marmorstraße.
Hier entstehen alle Buddha-Statuen, die das Land benötigt. Was für eine gesundheitsschädliche Arbeit!
   
Nächste Station: Mahagandayon-Kloster. Es ist riesig - quasi ein ganze Stadt. Wir dürfen in die Küche schaun.
Freiwillige Helfer kochen hier für die Mönche.
   
Der Speiseplan: es gibt Reis mit Gemüse. Die Mönche ziehen in den Speiseraum ein.
   
Ab 11 Uhr dürfen sie nichts mehr essen, nur noch trinken.
   
Nächste Station: U-Bein-Bridge. Es ist die längste Teakholz-Brücke der Welt - 1,2 km lang.
   
   
Sie ist an einigen Stellen schon sehr marode
und mußte durch Beton-Pfeiler stabilisiert werden.

Wir laufen bis zur Hälfte, steigen eine
Treppe hinab (der See hat jetzt in der Trockenzeit
sehr wenig Wasser) und bekommen
in einem kleinen Lokal ein Bier.
   
Nächster Stopp: Mahamuni-Pagode. Die große Buddha-Statue ist völlig deformiert durch die tausenden
Blattgold-Plättchen, die zur Verehrung dieses Buddhas von den Gläubigen aufgeklebt worden sind.
Nur das Gesicht und die Schultern dürfen nicht beklebt werden - und nur Männer dürfen den Buddha bekleben.
Große Monitore zeigen aber ganz nah die "Kleber".
   
Nächster Stopp: Shwenandaw-Kyaung-Pagode. Es ist das ehemalige Schlafzimmer aus dem Königspalast
und wurde 1880 aus dem Palastgelände hierher versetzt. 1945 zerstörte ein großes Feuer den Palast,
aber das Teakholz-Gemach des Königs wurde so durch die Verlegung erhalten.
   
   
  Es ist von ungeheurer Schönheit,
mit unglaublich kunstvollen Schnitzereien
und sehr gut erhalten.

Die Säulen im Innern sind vergoldete
Teakholz-Stämme.
Und noch ein Stopp: das größte Buch der Welt - die Kuthodaw-Pagode.
   
Kuthodaw bedeutet: 729 Tempel und in der Tat steht in jedem Schrein eine Marmortafel,
in die Mönche die Lehre Buddhas eingemeißelt haben. Nicht zu fassen!
 
Letzter Stopp für heute: der Mandalay-Hill

Wir fahren mit einer Rolltreppe nach oben,
die ab 18 Uhr nur noch nach unten fährt.
   
Wir umrunden einmal die Su-Taung-Pyae-Pagode (Wunsch-Erfüllungs-Pagode).
   
Dann geht die Sonne unter, aber die Wolken und der Dunst verhindern einen schönen Sonnenuntergang.
   
Erschöpft erreichen wir unser Hotel "M-3" sehr zentral mit sehr großem Zimmer.
   
Das Frühstücksbuffet war großartig.

Zum Mittagessen hatte uns Dethe ein typisch birmesisches Essen im "Golden-Palace"-Restaurant organisiert. Nicht alles hat uns geschmeckt. Vor allem die Fischsoßen und das eingelegte Gemüse waren sehr gewöhnungsbedürftig.
   
 
Abends kehren wir zum Essen ins "MANN"-Restaurant ein. Das Mandalay-Bier haben wir uns verdient.
   
Wir entdecken auf der Dachterrasse (im 8. Stock) unseres Hotels eine Bar und genehmigen uns
noch einen kleinen Cocktail. Aber der Barkeeper hat noch keine Erfahrung und braucht ewig,
um die 2 kleinen Sektschalen zu füllen.
   

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