Pindaya-Höhle bei Kalaw
am 12.03.2017

 
 
Unser Flugzeug von Mandalay nach Heho geht um 9 Uhr. Wir fliegen wieder mit KBZ ...
   
in einer ATR-72-500. 9.45 Uhr landen wir in Heho.
   
Unser neuer Guide heißt Myo und spricht besseres Englisch als der letzte.
Wir fahren ca. eine Stunde bis zur Pindaya-Höhle.
   
Das Zentrum der Stadt Pindaya bildet der See Pone Taloke, den die Einheimischen auch als Waschplatz
(für sich und ihre Wäsche!) nutzen.
   
Dahinter erkennen wir in der Ferne
schon den Eingang zur Höhle.
Auch hier wird das Vollmondfest gefeiert und zahlreiche Pilger drängen sich am Höhleneingang.
   
Wir lassen uns von Myo die Legende um die große Riesenspinne am Eingang erzählen,
hatten davon aber auch schon im Reiseführer gelesen.
Wir steigen viele Stufen nach oben.
   
Was wir dann zu sehen bekommen, raubt uns den Atem!
Die gesamte Höhle ist mit Tausenden Buddhafiguren geschmückt - es sollen mehr als 8.000 sein.
   
In jeder noch so kleinen Nische wurden Buddhafiguren aufgestellt. Sogar auf Stalagmiten stehen welche. Inzwischen ist das nicht mehr erlaubt, dort Buddhas zu platzieren, da man Sorge hat,
dass die Tropfsteine abbrechen könnten. Manche Buddhas sind 20 m hoch.
   
Es sind zahlreiche Treppen, Stufen und
Gänge zu überwinden. 
Manche Figuren werden mit buntem Licht angestrahlt.
 
   
Man schiebt sich durch die Menschenmenge von Höhle zu Höhle und hat das Gefühl,
es werden immer mehr Menschen. Es sind fast alles Einheimische hier.
Die Buddhas sind Spenden von Pilgern und es werden immer noch mehr.
   
Diese Marmor-Buddhas demonstrieren unterschiedliche Mudras (Hand-Gesten),
die ursprünglich aus Kambodscha stammen sollen.
   
Manche Höhlen sind so klein, dass man nur auf allen Vieren hinein kommt ...
   
Nach einer Stunde beschließen wir den Rückweg

und benötigen jetzt noch mehr Zeit,
um zum Ausgang zu gelangen. 
   
Für das letzte Stück abwärts nutzen wir den Fahrstuhl.  Von hier oben hat man einen schönen Ausblick. 
   
Danach fahren wir zu einer Schirmfabrik. Wir erfahren, wie Papier hergestellt wird.
   
Zuerst wird Bambus zerfasert, zerstampft, dann weich gekocht und mit Wasser verquirlt.
   
Die Masse wird auf Spann-Rahmen verteilt und getrocknet. Fertig! 
   
Nebenan bekommen wir gezeigt,
wie ein Schirm-Gerippe hergestellt wird. 
Wir kaufen einen kleinen Schirm für 4000 Kyat
(ca. 2,50 €).
   
Anschließend gehen wir über das Festgelände 
Was man hier alles kaufen kann: 
   
Buddhas für die Pilger  und Trommeln 
   
Haarschmuck  getrocknete Innereien und Tierkörper als Heilmittel 
   
Zuckerrohr-Saft  eine Hüpfburg für Kinder 
   
riesige Haufen gebrauchter Kleidung  Promotion für Kaffee 
   
Trinkwasser gibt es überall im Land
und umsonst. 
   
Entertainer-Nachwuchs?  und Zigarre rauchende Mönche 
   
Gegen halb 4 fahren wir in Richtung Kalaw ... über zahlreiche Dörfer, an Tee-Plantagen (grüner Tee) vorbei,
an "No Plastic"-Schildern vorbei und erreichen ca. eine Stunde später Kalaw. 
   
Unser Hotel "Green Heaven" liegt etwas außerhalb und wir sind dort die einzigen Gäste.
Wir richten uns etwas ein und wollen hier im Restaurant essen, aber das Essen ist eine Katastrophe. Hannes gebratener Reis schmeckt nach altem Fett und meine Suppe wie Wasser. Ich bestelle Soja- und Chili-Soße, aber sie verstehen das nicht (oder haben keine?). Ich bekomme klein geschnittene rohe Zwiebeln ...
   

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