Kandy

am 23.02.2008

 

 

In Kandy erwartete uns das Mahaweli-Reach-Hotel, das außerhalb der Stadt liegt. Wegen einem vereitelten Bomben-Anschlag letzte Woche war auch diese Stadt für uns tabu – wir durften nur für den Besuch des Zahntempels ins Zentrum.

 

Dort wurden wir bis vor den Eingang des Tempelbezirkes gebracht, der schwer bewacht wird.
Der Zahntempel ist Pilgerstätte für alle Buddhisten.
 

 


In ihm wird ein Backenzahn Buddhas aufbewahrt,
 


der sich in einer goldenen Schatulle und die wiederum in einem silbernen Schrein befindet.
 


Dreimal täglich wird der Schrein zur Besichtigung für die Gläubigen für jeweils eine Stunde geöffnet. Wir hatten Glück – eben war der Schrein geöffnet worden und wir reihten uns in die Schlange der Pilger ein.
 


Es waren sehr viele Menschen hier, denn es war Samstag.
 


Im Obergeschoß befindet sich noch ein Schrein mit einem goldenen Buddha, der gerade geöffnet worden war. Auch hier mußten wir uns in die Reihe der Gläubigen einreihen, um in den Schrein hinein schauen zu können.
 


Wir verließen den Tempel und bewunderten danach das Bauwerk von außen.
Prächtige Verzierungen, Holzgiebel und Säulen gab es zu bestaunen.
 


Die gesamte Anlage ist ein großer Park mit vielen verschiedenen (auch hinduistischen) Tempeln
 


und in einige schauten wir hinein, in denen es goldene und weiße Buddha-Figuren zu bewundern gab.
 

In einer Bibliothek werden uralte wertvolle
Schriften auf Palmblättern aufbewahrt.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem befindet sich auf dem Gelände hier ein sehr alter Bodhi-Baum, der ein unmittelbarer Ableger des Baumes sein soll, unter dem Buddha seine Erleuchtung fand und wird deshalb besonders verehrt.

   
   

Wir finden die spirituelle Atmosphäre bei solchen Beobachtungen immer sehr interessant.

 

 

 

 

 

 

 

Das Baby schläft derweile sozusagen einen
gesegneten Schlaf.

 

 

 

 

Wir wurden am Ausgang wieder in den PKW ver-
frachtet und fuhren raus aus der Stadt und oberhalb des künstlichen Sees. Von oben hatte man einen
schönen Blick auf die gesamte Tempelanlage.
Das goldene Dach leuchtete in der Sonne.

 

 

 

Im Senani-Restaurant bekamen wir ein leckeres Nudelgericht für nicht mal 5 € zum Mittagessen.

 
   

   


Am Nachmittag stand der Botanische Garten in Kandy auf dem Programm.

 


Es ist eher ein Baum-Garten, aber sehr schön angelegt.
 


Offensichtlich ist der Park auch beliebter
Treffpunkt für Liebespaare.
 

   
   
   
   
   
   


Abends besuchten wir eine Folkloreveranstaltung
mit interessanten Kostümen und exotisch
anmutenden Tänzen.


Draußen präsentierten sich am Schluß noch Feuerschlucker und Feuerläufer, die barfuß über glühende Kohlen liefen.

   
 

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