Ruhetag am Manasarovar-See
am 26.08.2010

 

Die meisten haben schlecht geschlafen. Streunende Hunde jaulten die halbe Nacht und vielen macht die Höhe zu schaffen - aber keiner ist höhenkrank. Moni hat tierische Kopfschmerzen und Hannes etwas Durchfall.  
   
   
7 Uhr: wir werden mit Tee geweckt
und ein paar Sonnenstrahlen - wie schön!
Es hat die ganze Nacht geregnet.
   
   
Wir erhalten eine Einweisung in die Handhabung
einer aufblasbaren Druckkammer.
Hoffentlich brauchen wir sie nicht.
Nebenan baden ein paar Inder im Heiligen See.
Moni wollte das auch gerne, aber unser Guide
warnt uns davor - wegen Erkältungsgefahr.
   
   
Danach wandern wir zum Kloster Chiu Gompa. Von hier hat Guru Rinpoche den Buddhismus in Tibet verbreitet.
Und er soll durch Meditation die bösen Berggeister vertrieben haben, die bis zu seiner Ankunft hier herrschten.
 
   
Das Kloster liegt auf einer Anhöhe und wir haben eine tolle Aussicht in alle Richtungen.
   
 
 
   
   

Auf den zahlreichen Manisteinen steht
"Om mani padme hum"
(frei übersetzt: Heiliges Juwel in der Lotosblüte)

Ich habe Steine in Herzform gesammelt
(Tipp von Burgi)
und in die Blickrichtung zum Kailash aufgeschichtet. 
   
 
   

Wir genießen die Freizeit und
die wärmenden Sonnenstrahlen. 

Aber wir werden auch von Souvenirverkäufern umlagert. Ich kaufe einen sehr schönen Augenstein. 
   
   
   
Immer wieder schaun wir in die Richtung, wo theoretisch "unser" Kailash stehen müßte.
 
   
 
Und tatsächlich zeigt er am späten Nachmittag ein bißchen von seinem "Fuß".
   
 
   
Beeindruckend verschwindet die Sonne
hinter den Wolken 
und der Mond geht auf -
gestern war Vollmond.
   
   
 Wir warten derweil im Gemeinschaftszelt auf unser Abendessen.
   
Die Spannung steigt - morgen beginnen wir mit der Kora (tibetisch für Umrundung)! 
   
   
 

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