Unser Urlaub in Vietnam

vom 28.02. – 24.03.2004

(Eine Reise von Nord nach Süd)

 

 

Nach mehr als 10 Stunden Flugzeit landen wir am Abend des 29. Februar in Hanoi und starten am nächsten Morgen zu einer ersten Sightseeing-Tour durch Hanoi.

 

 

 

                    Wir besichtigen das Ho-Chi-Minh-Mausoleum,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    das sehr einfache Wohnhaus Ho Chi Minhs

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                den Literaturtempel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    bekommen für wenig Geld (ca. 15 €) ein feudales

    Mittagessen

 

 

 

 

 

 

  und bummeln durch die quirlige Stadt mit ihren Tausenden von Mopeds, interessanten Marktszenen und Auslagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Abends besuchen wir noch das Wasserpuppentheater,

    was uns sehr gefallen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Leider müssen wir mit dem Schweiß des Tages gegen 21 Uhr in den Nachtzug nach Sapa steigen, denn es gab keine

    Möglichkeit mehr zu duschen. Wir teilen unser Abteil mit 2 Franzosen, die kaum englisch sprechen.

    Die Nacht ging irgendwie vorbei und gegen 5.30 Uhr fanden wir uns auf dem Bahnsteig von Lao Cai (an der

    chinesischen Grenze) wieder.

 

 

 

    Wir wurden von Hung und seinem alten Jeep

    abgeholt und "hoppelten" los.

 

    Als die Sonne aufgegangen war, hielten wir kurz am

    Straßenrand, denn von hier hatten wir einen tollen Blick

    auf den Fansipan, den wir in den nächsten Tagen

    besteigen wollen.

 

    Es sollte das einzige Mal bleiben, dass wir diesen Berg

    zu Gesicht bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

    Wir schlenderten ein bisschen durch Sapa und besuchen

    am Nachmittag ein Dorf der schwarzen Hmong. Das ist

    eine ethnische Minderheit, von denen es hier im Norden

    noch einige gibt.

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

    Am nächsten Morgen regnet es.

 

    Wir starten trotzdem mit dem Jeep zum Fuß des Fansipan.

    Gegen 9.30 Uhr laufen wir los.

   

   

   

 

    Es wurde eine Tortur. Die Wege waren steil und glitschig und

    es hörte nicht auf, zu regnen.

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag erreichen wir das Camp, in dem wir übernachten sollen. Wir drängen uns in der winzigen Küche aus Zeltplane um die einzige Wärmequelle - einem kleinen Holz-Feuerchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

            Später bekommen wir eine warme Mahlzeit aus

            gebratenem Gemüse mit Pilzen oder Fleisch,

            was sehr lecker schmeckte.

 

 

Aber die Nacht wird furchtbar. Ich kann vor Kälte nicht schlafen und zähle stundenlang Schäfchen.

Als endlich der Morgen graut, krieche ich aus dem Zelt und bekomme einen heißen Tee.

Es regnet immer noch.

Wir beschließen, umzukehren. Ein Schweitzer Pärchen wagt es, weiter zu gehen, aber schon nach einer Stunde sind sie wieder da - die Steilwand ist nass und es ist viel zu gefährlich, da hoch zu klettern.

 

 

 

 

Also gehen wir gemeinsam nach unten. Aber auch das ist äußerst beschwerlich und wir rutschen mehrere Male auf den schmierigen Lehmwegen aus.

 

In den nächsten Tagen schlafen wir uns erst mal richtig aus und wandern durch ein paar Dörfer verschiedenster Volksgruppen, besuchen Märkte und den Botanischen Garten. Aber der klebrige Nebel, die Kälte und 100 % Luftfeuchtigkeit zerren an unseren Nerven. Nur im Bett mit Schlafsack war es warm.

 

 

 

Wir sind froh, am Sonntag endlich abreisen zu können.

 

Nach einer weiteren Fahrt mit dem Nachtzug erreichen wir

noch vor 5 Uhr morgens wieder Hanoi.

 

Am Vormittag spazieren wir alleine ohne Guide durch Hanoi

und genießen vor allem die warmen Sonnenstrahlen - endlich!

 

 

 

 

Es ist der 8. März und überall wird Frauentag gefeiert.

Ich bekomme zur Feier des Tages einen guten Kaffee.

 

 

 

                                Nachmittags fahren wir nach Halong.

                                Die Halong-Bucht besteht aus tausenden kleinen

                                Fels-Inseln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Am nächsten Tag besorgt uns unser Guide ein Boot und wir

    schauen uns dieses faszinierende Naturschauspiel aus der

    Nähe an. Es wurde 1994 von der UNESCO als Naturerbe der
    Menschheit anerkannt. .                                                                                                           

 

 

 

 

Wir bekommen ein phänomenales Mittagessen auf dem Boot: Riesengarnelen, Krabben, Frühlingsrollen, Salat und gebratener Fisch.

 

Noch am gleichen Tag fahren wir mit dem Auto nach Hanoi zurück. Von dort fliegen wir am nächsten Morgen weiter nach Süden - nach Hue - einer alten Kaiserstadt.

 

Wir besichtigen zuerst die Zitadelle in der ehemals verbotenen Stadt,

 

 

 

 

 

 

 

 

den ehemaligen Kaiserpalast, verschiedene Kaisergräber und fahren ein Stück den Parfümfluß hinauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Markt hier fasziniert uns auch wieder sehr und wir kaufen Wasserpflaumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Verkehrschaos ist auch hier für uns manchmal ein Problem. Einmal ist Moni von einem Moped angefahren worden, aber sie kam mit ein paar Schrammen davon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

   

 

    Von Hue aus geht es wieder nach Süden -

    zunächst über den Wolkenpaß

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bis nach Danang - mit einem Abstecher zu den

Marmorbergen und dann bis Hoian.

 

       

 

Hoian ist eine sehr alte Hafenstadt, die im 16. und 17. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum war.

Überall findet man noch Zeugnisse und viele alte, aber liebevoll restaurierte Häuser aus dieser Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir mieten uns ein Fahrrad und treffen uns mit Thomas, den wir übers Internet kennen gelernt haben. Er lebt seit
2 Jahren in Hoian und ist mit einer Vietnamesin verheiratet. 

Er lädt uns in sein neues Haus ein, wir lernen seine Frau Kim Yen und Klein-Lisa kennen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                               

                                            und wir kochen gemeinsam ein Mittagessen.

 

 

Nachmittags besuchen wir Kim Yens Eltern in ihrem Haus und zwei ihrer Schwestern. Es war für uns sehr interessant zu erleben, wie der normale Vietnamese hier wirklich lebt und wir hörten sehr viele schöne, lustige und manchmal haar-sträubende Geschichten.

 

Am letzten Tag in Hoian besuchen wir noch die alte Tempelstadt My Son.

 

 

 

Danach geht unsere Reise weiter nach Süden. Wir fliegen nach Nha Trang.

Hier in der Nähe des 12. Breitengrades ist es schon sehr tropisch und endlich schön warm.

Wir relaxen 5 Tage in einem tollen Hotel, vom Strand nur durch eine Promenade getrennt,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und absolvieren 6 Tauchgänge. Das waren tolle Erlebnisse, denn Korallengärten von dieser Größe haben wir bisher noch nie zu Gesicht bekommen.

Außerdem war unser Tauch-Guide, Matt aus Australien,

ein wahres Juwel. Er strahlte genau die Ruhe aus, die wir brauchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die Tauchgänge vormittags stattfanden, unternahmen wir meist am späten Nachmittag, wenn die Hitze erträglich geworden war, einige Ausflüge in die Stadt. z.B. nach Po Nagar, zur Kathedrale oder zur großen weißen Buddha-Statue auf einem Hügel am Rande der Stadt.

 

 

 

 

 

 

Am letzten Abend belohnten wir uns mit je einer Riesen-garnele zum Abendbrot, die wir in einem Straßenimbiß entdeckt haben.

 

 

 

 

 

Am Vormittag des 19. März flogen wir dann zu unserer letzten Station - Saigon. Hier bekamen wir endlich mal einen deutschsprachigen Guide - Loc - den wir trotzdem oft sehr schlecht verstanden. Er hat 5 Jahre in Bad Kreuznach in einem China-Restaurant gearbeitet, wollte aber zurück, da es ihm in Deutschland zu kalt ist.

 

 

Wir waren von der Moderne und Sauberkeit der Stadt überrascht. Diese Stadt kann sich mit jeder westlichen Großstadt messen - hier vergisst man fast, dass man in Asien ist.

 

 

Wir durchstreiften mit Loc die Stadt und bekamen alle Sehenswürdigkeiten gezeigt: Notre Dame, Oper, Parkanlagen und verschiedene Tempel.

 

Von Saigon aus war als letzter Höhepunkt noch ein Abstecher ins Mekong-Delta geplant. Wir fahren in südwestliche Richtung zuerst nach My Tho. Dort ahnen wir das erste Mal etwas von der unglaublichen Breite des Mekongflusses, dabei ist das nur einer der 9 Haupt-Nebenarme (Tien River).

 

 

Wir fahren ein Stück mit dem Boot in das Mekong-Delta hinein, zum Teil über abenteuerliche schmale Seitenarme.

 

 

Hier besuchen wir eine Farm, die Kokosbonbons herstellt, die sehr gut schmecken. Am späten Nachmittag erreichen wir Can Tho - unser eigentliches Ziel, das hier das "Venedig ohne Touristen" genannt wird. Wir starten von dort am frühen Morgen flussabwärts zu den schwimmenden Märkten.

 

 

Was es da alles zu sehen gab! Wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten, um alle Szenen zu erfassen. Ein unglaubliches Gewimmel von Booten, Waren aller Art und freundlichen Menschen versammeln sich hier. Wir hätten ewig zuschauen mögen, aber wir mussten wieder zurück.

 

Wir verbrachten noch einen letzten Tag in Saigon und starteten am Abend zu unserer Heimreise. Was bleibt sind zahllose Erinnerungen an unzählige und sehr unterschiedliche Erlebnisse, 10 Stunden Videofilm und 1.800 Fotos.

Wir werden allen in Deutschland, die es hören wollen, von diesem sehr schönen, leicht zu bereisenden, sauberen Land mit seinen vielen fleißigen und freundlichen Menschen erzählen und es nie vergessen.