Ayers Rock (Uluru) und Olgas (Kata Tjuta)

am 25. und 26.12.2005

 

 

 

Wir haben wieder gut geschlafen. Die Temperaturen sind sehr angenehm auf unserem erhöhten Schlafplatz, denn durch die Gage-Fenster zieht nachts immer ein leichter Hauch, der die Luft auf ca. 25°C herunter kühlt.

 

 
Heute liegen ca. 300 km Asphaltstraße vor uns, die wir trotz einiger Stopps in 3 1/2 Stunden bewältigten.

Die Stopps waren z.B.:

 

           eine wilde Kamel-Herde                                 tanken in Curtin Springs und

   

ein Salzsee hinter einer riesigen Sanddüne aus dunkelrotem Sand
 

 
  Gegen 11.30 Uhr erreichten wir Yulara, die künstlich
  entstandene Stadt für Touristen in der Nähe des
  Uluru, und waren geschockt über die Preise hier.
  Die Standgebühr für unseren Camper kostete 31 A$
  (knapp 20 €).
  Aber was blieb uns übrig, Alternativen gibt es nicht.

  Wir aßen schnell etwas und fuhren los - zuerst
  Richtung Uluru.
  Am Eingang des Nationalparkes zahlten wir wieder
  50 A$ Eintrittsgebühr für einen 3-Tage-Paß.

 

  

 

Von einer Aussichtsplattform aus konnten wir ein
Buschfeuer am Uluru beobachten, aber wir wollten
eh zuerst die Wanderung in den Olgas machen.

Also fuhren wir weiter - ca. 40 km - und
erreichten die Olgas gegen 14 Uhr.
Jetzt war es eigentlich zu heiß, um noch
zu einer Wanderung aufzubrechen, aber um-
kehren mochten wir auch nicht.

Und so machten wir uns auf den ca. 6 km langen Weg im "Valley of the winds" (Tal der Winde) durch eine faszinierende Landschaft.

 

  
 


Die 4 Liter Getränke hatten wir schnell aufgebraucht und ziemlich ausgetrocknet kamen wir an eine Wasser-stelle, wo wir uns frischmachen konnten.

Abends fanden wir uns in Yulara am Sunset-View ein, um das Farbenspiel der Felsen zu beobachten. Leider verschwand die Sonne schnell hinter ein paar Wolken, aber es beeindruckte uns auch so, denn der Uluru färbte sich dunkelblau.
 

 
 

 

 Am nächsten Morgen brachen wir sehr zeitig auf, um
 den Uluru zu umrunden. Die Sonne versteckte sich
 immer noch hinter Wolken und so präsentierte sich der
 Felsen in einem merkwürdigen Grau.
 


 

 

 

 

Trotz der frühen Stunde waren hier schon eine
Menge Leute unterwegs. Es war gerade eine Busladung Japaner angekommen.

Wir suchten schnell das Weite.

Dann konnten wir ganz in Ruhe diesen riesigen Felsbrocken bestaunen, der viel zerklüfteter ist,
als man das aus der Ferne sehen kann.


 
 

  


Viele Höhlen und Zerklüftungen sind für die
Aborigines heilige Stätten und sie bitten
auf großen Tafeln, daß man nicht fotografieren
soll, was wir dann selbstverständlich auch nicht tun.

Schließlich kamen wir an der Stelle vorbei, wo gestern dicke Rauchschwaden in den Himmel gestiegen sind.
Einige Feuerreste schwelten hier und da noch.
Der Weg war aber wieder freigegeben.
 

 

 

 
 Nach gut 3 Stunden hatten wir es geschafft, obwohl
 wir zwischendurch schon mal eine Pause machen
 mußten. Es war schon wieder sehr heiß und unsere
 Trinkflaschen sehr schnell leer.

 

 

 

Der Weg auf den Uluru war heute komplett
geschlossen, wegen der hohen Temperaturen und
wegen starkem Wind.
Aber wir hatten eh nicht vor, den Felsen zu
besteigen, da auch das Nichtbesteigen ein Bitte der
Aborigines ist. Es wird allerdings geduldet, da man
wohl fürchtet, daß sonst die Touristen wegbleiben
und die Eingeborenen sich an diese Einnahmequelle
gewöhnt haben.
Geld regiert auch hier schon die Welt.

 

 

 

 

 

 Nach einem letzten Blick und einem letzten Foto
 begaben wir uns wieder auf die Straße - jetzt in
 Richtung Stuart-Highway und wir schafften an
 diesem Nachmittag noch die 250 km bis nach
 Erldunda -
 einem winzigen Örtchen am Stuart-Highway.

 

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