Adelaide am 31.12.2005

 

 

Gegen 8 Uhr verabschiedeten wir uns von den Bergen des Wilpena Pounds und fuhren gradewegs nach Süden.

Heute wollen wir Adelaide erreichen, um dort Silvester zu feiern.
 

 
 

Zunächst fuhren wir wieder ein endloses Band Asphaltstraße. Aber nach und nach wurden die Straßen belebter, die Abstände zwischen den Orten wurden kleiner und damit ließen wir das Outback hinter uns.

 Schade! Die Stille und Einsamkeit wird uns fehlen.

 

 

 

Am späten Vormittag fuhren wir durch das zweitgrößte Weinbaugebiet Australiens, dem Clare-Valley. Es erinnerte uns stark an die weiten Weinfelder bei uns in der Pfalz und in Rheinhessen.
 

  In dem kleinen Städtchen Clare legten wir eine
  Mittagspause ein, spazierten durch lauschige mit
  Wein bewachsene Arkaden und gönnten uns
  ein Känguruh-Steak. Lecker!

 

 

 

 

 

 

Später an einer Tankstelle trafen wir weitere
Apollo-Fahrer.

 


Nach insgesamt 430 km erreichten wir gegen 15 Uhr den favorisierten Campingplatz in Adelaide und erlebten eine böse Überraschung. Es war kein Stellplatz mehr frei!
Die freundliche Dame in der Rezeption telefonierte mit einer Bekannten und dort hatte man noch ein winziges Plätzchen für uns - allerdings ohne Strom und ziemlich außerhalb. Aber das war uns egal.

Wir fuhren auf den Campingplatz, stellten unser Auto ab, machten uns stadtfein und fuhren mit einem Linienbus ins Zentrum. Die Lufttemperatur betrug knapp 40°C und wir schwitzten heftig.
 


Die Stadt wirkte absolut verschlafen. Alle Geschäfte waren geschlossen und kaum Menschen unterwegs. Bis auf eine Bühne, die an der großen Allee aufgebaut wurde, konnte man nicht darauf schließen, daß hier bald die große Silvesterparty abgehen sollte.
Wir bestellten uns in einem thailändischen Restaurant ein köstliches Silvestermenü und beobachteten die Menschen durch die Scheibe, wie sie schweißtriefend zu irgendwelchen Partys eilten. Wir fanden vor allem die Frauen geschmacklos angezogen. Offensichtlich machen sich hauptsächlich die Dicken darüber wenig Gedanken und zwängen sich in viel zu enge Kleider mit Spaghetti-Trägern oder laufen bauchfrei herum.
 

 

  Als es dunkel wurde, bevölkerten sich die Straßen ein
  bißchen, aber die große Party wurde es nicht.
  Wir blieben noch einige Zeit an der Bühne, auf der
  jetzt eine unbekannte Band spielte, stehen und fuhren
  kurz nach 21 Uhr mit einem Taxi zurück zum Zeltplatz.

  Wir beschlossen, unser Silvester vorzuverlegen und
  öffneten unsere Flasche Sekt schon vor 23 Uhr.
  Irgendwo ist es in diesem Moment bestimmt schon
  Mitternacht und somit ist es eigentlich egal, wann man
  auf das neue Jahr anstößt.

 

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