Tallinn vom 01.08. bis 04.08.2007

 

Die Fähre von Helsinki nach Tallinn ging um 8.30 Uhr und fast hätten wir sie verpaßt, denn wir standen am falschen Terminal an. Silja-Line fährt am Olympiaterminal außerhalb der Stadt ab.
Wir schafften es aber und fuhren dann in knapp 2 1/2 Stunden mit der Fähre "Superfast" bis Tallinn.

 
 

Es wurde eine windige Überfahrt, aber mehr und mehr setzte sich die Sonne durch.

Und dann kam das Stadtbild Tallinns ins Bild.
Der Anblick war wirklich beeindruckend.


Hannes konnte es kaum fassen, nach so vielen Jahren und mehreren Anläufen, nun doch hier zu sein.
 


Virutor
 

Nonnenturm


 noch mehr Türme
 

die Dicke Margarete


der Rathausplatz
 

   


das Rathaus
 

die Stadtmauer innen

die Saftbar "Kehr wieder"


Altstadtgasse
 

die 3 Brüder

Wir spazierten durch die Altstadt und kamen aus dem Staunen nicht heraus. Hinter jeder Straßenecke oder Gasse entdeckten wir weitere sehenswerte Bauwerke und Häuser - und die meisten in sehr gutem Zustand.

   

Wir stiegen auf den Domberg
und bewunderten dort das Domschloß, das heute Sitz der estnischen Regierung ist,
den "Langen Hermann" - mit seinen 45 m Höhe ist
er der höchste mittelalterliche Turm in Tallinn -
und den herrlichen Ausblick bis zum modernen Teil der Stadt von der Aussichtsterrasse aus.

Auf den Berg führen 2 Wege: Pikk jalg und Lühike jalg - (dt.: langes und kurzes Bein). Dies brachte Tallinn den Beinamen "lahmende Stadt" ein.

   
 

 

Wir besuchten den Turm "Kieck in de Kök", der seinen lustigen Namen der Tatsache verdankt, daß man von den Fenstern des Turmes aus in die benachbarten Häuser und deren Küchen schauen kann.

Aber man hat auch sehr schöne Ausblicke - hier z.B. auf den Domberg und die Alexander-Newski-Kirche.

   


Gewohnt haben wir etwas außerhalb vom Stadtzentrum in der Poska-Villa - eine sehr nette kleine Pension, die von ein paar älteren Damen bewirtschaftet wird und die sich sehr rührend um uns gekümmert haben.

An den nächsten Tagen unternahmen wir Ausflüge in die nähere Umgebung:

   


durch den Kadriorg Park
 

am hochmodernen KUMU - Kunstmuseum vorbei


bis zum Barockschloß von Katharina I, durch den
 


schönen Schloßpark bis zum Russalka-Monument.
 


Es ist einem 1893 gesunkenen Panzerschiff gewidmet und zeigt auf die vermutliche Unglücksstelle.
 

Seit einigen Jahren wird nach dem Wrack getaucht.


der Platz der Sänger
Aller 5 Jahre findet hier ein Sängerfest statt. Die Bühne bietet dafür 30.000 Sängern Platz.
 


die ehemalige Stadthalle
Einst der Prachtbau der Stadt - anläßlich der Olympischen Spiele 1980 erbaut - verfällt jetzt.
 

   

Die Küche in Estland ist sehr deftig, aber z.B. hier die Blutwurst mit Moosbeeren-Marmelade und
mariniertem Kürbis war ausgesprochen lecker.

   
   
 

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