Wanderung vom Soria- zum Chira-See am 02.10.2011

(Rother Wanderführer Gran Canaria Nr. 28)
   
   
Praktischerweise befindet sich der Zugang zur
Tiefgarage, wo unser Mietwagen steht,
gleich neben der Rezeption.
Jeden Morgen fahren wir zuerst bei "Spar" vorbei
und decken uns mit Wanderverpflegung
und jeder Menge Getränke ein.
   
   
Unser Auto ist ein fast neuer Peugeot 207. Wir fahren auf der GC-200 aus dem Mogan-Tal heraus
und passieren das Dorf Mogan mit seiner hübschen Mühle.
   
   
Auf wilden Gebirgsstraßen fahren wir bis Soria. Die Nebelschwaden bilden gespenstiges Licht.
   
   
Wir benötigen für die gut 25 km Wegstrecke über eine Stunde.
An der Casa Fernando stellen wir unser Auto auf einen Parkplatz und laufen los.
   
   
Zunächst fesselt uns der Soria-Stausee mit seiner gigantischen Staumauer.
   
   
Schnell noch ein Foto fürs Fotoalbum... und dann geht es wirklich los.
   
   
Langsam lichtet sich der Nebel. Wir gehen auf einem schmalen Pfad,
   
   
der bald kräftig ansteigt. Es gibt keinerlei Wegmarkierungen.
   
   
Na Hannes, laß das mal lieber sein...! Bis zu diesem Rüsselfelsen wollen wir noch.
   
   
Wir überqueren eine Art Paß am Lomo de La Palma und gehen danach auf der Rückseite des Felsens weiter.
   
   
Weitere interessante Felsformationen tauchen auf. Hier in der Ferne sieht man schon den Roque Nublo,
der quasi das Wahrzeichen Gran Canarias ist.
   
   
Hier finden wir den richtigen Weg wieder. Die Aussicht ist fantastisch.
   
   
Es ist erstaunlich, was die Natur aus diesem trockenen, felsigen, kargen Boden noch an Pflanzen hervorbringt.
   
   
Wir haben uns schon wieder verlaufen und fragen einen Einheimischen nach dem Weg.
   
   
Nach einer ausgiebigen Mittagspause suchen wir schon wieder nach dem richtigen Weg.
   
   
Ganz selten ist der Weg mit Steinmännchen markiert. Entlang einer ehemaligen Wasserleitung ist eindeutig.
   
   
Endlich entdecken wir den Stausee de Chira und laufen bergab in das Dorf Cercados de Arana.
   
   
Hier hätten wir auch ein Quartier gefunden. Und es wächst sogar Wein in dieser Höhe.
 
   
Dieses Holzkreuz ist auch im Reiseführer beschrieben. Rechts oder links herum - das ist hier die Frage.
   
   
Um die Talsperre führt eine Asphaltstraße herum. Wir überqueren die Staumauer
   
   
und balancieren über gemauerte Wasserrohre.
   
   
Dann geht es abwärts, allerdings auf dem gleichen Weg, wie wir aufgestiegen sind,
weil wir die Alternativ-Route nicht gefunden haben.
   
   
Nach über 6 Stunden erreichen wir endlich Soria und
unser Auto. Das Wandern auf Gran Canaria hatten wir
uns einfacher vorgestellt.
Auf unseren Balkonen besuchen wir uns abends abwechselnd, belohnen uns mit Bier und Rotwein und
planen dabei den nächsten Tag.
   
 

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