Wanderung oberhalb von Ayagaures am 06.10.2011

(Rother Wanderführer Gran Canaria Nr. 35)
   
   
Und wieder benötigen wir eine Stunde Fahrtzeit von der Tiefgarage unseres Hotels bis auf den Wanderparkplatz,
der sich dieses Mal in Ayagaures befindet.
   
   
Kirche in Ayagaures Wir starten auf einer Asphaltstraße und
   
   
gehen zunächst bis zum Ayagaures-Stausee. Moni hat diesmal den Reiseführer ihres Chefs dabei.
   
   
Am nördlichen Ende des Ayagaures-Sees überqueren wir die Staumauer zum Gambuesa-Stausee.
   
Wir erreichen Ayagaures Alto mit ein paar wenigen Häusern.
   




Neben Palmen und Kakteen wachsen hier aber auch   
Tamarillos (Baumtomaten) und Granatäpfel. Das letzte Haus der Siedlung.
   
   
Oberhalb des Gambuesa-Sees steigt der Weg steiler an.
   
   
Wir schwitzen heftig. Ein paar schatten-spendende Kiefern gibt es aber.
   
   
Der Pinienwald ist 2007 komplett abgebrannt. Es ist erstaunlich, daß die meisten Bäume den Brand überstanden haben, denn fast alle haben wieder ausgeschlagen und tragen frische Kiefernnadeln.
   
   
Es geht immer noch bergauf. Nach 2 ½ Stunden Anstieg erreichen wir diese Piste.
   
   
Der Punta de los Atajos und der Montana Negra haben bizarre Felsformationen
   
   
und Höhlen gebildet. Wir brauchen dringend eine Mittagspause.
   
   
Danach geht es leicht weiter und hier sogar abwärts durch lichten Kiefernwald.
   
   
Nächstes Highlight ist die "Dicke Kiefer", die mal einen Umfang von 5 m hatte, 50 m hoch und ca. 500 Jahre alt war.
Leider ist sie dem Brand 2007 zum Opfer gefallen. Aber man hat ihr hier eine Art Mahnmal errichtet.
   
   
Moni trägt uns in das hiesige Gästebuch ein.
   
   
Ein paar Meter weiter finden wir den "Descansadero de los Muertos" (dt. Ruheplatz der Toten).
Aus Monis Wanderführer erfahren wir, daß früher die Toten aus den Küstendörfern zum einzigen christlichen Friedhof nach San Bartolome in Holzkisten getragen wurden. Dieser Trauerzug hat hier immer Rast gemacht.
   
   
Danach geht es weiter bergab. Die Sonne brennt wieder heiß auf uns herab.
   
Wir müssen durch hoch gewachsenes Gras und durch ein ausgetrocknetes Flußbett gehen.
   
   
Im Weiler Las Tederas sind ein paar verlassen wirkende Häuser von üppigem Grün umgeben. Hier sollen sogar Orangen und Zitronen wachsen. Die Bewohner des Dorfes arbeiten unter der Woche in den Touristenstädten an der Küste und kommen aber am Wochenende hierher, um das Obst zu ernten und diesen idyllischen Flecken zu erhalten.
   
   
Über eine Stunde laufen wir auf dieser trockenen Piste und die Sonne macht uns mächtig zu schaffen.
   
   
Endlich ein großer Stein, der Schatten spendet. Und endlich der Stausee in Sicht...
   
   
Der Weg zieht sich noch mal mächtig in die Länge und bis zur Überquerung der Staumauer
benötigen wir eine weitere Stunde. Wir waren insgesamt 7 Stunden unterwegs.
   
   
Geschafft! Der nächste Tag ist unser letzter gemeinsamer Tag
und wir planen abends auf Brandt's Balkon
die Rundfahrt in den Inselnorden.
   
 

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