Kurzurlaub in Vernazza/Ligurien/Italien

vom 27.12.2003 – 02.01.2004

 

 

Ankunft am Nachmittag des 27. Dezember 2003 nach einer abenteuerlichen Fahrt in das Tal von Vernazza, dem laut Reiseführer schönsten Dorf der Cinque Terre.
   

 
Im Ort und fast 1 km davor herrscht Parkverbot und so müssen wir unser Gepäck bis zu unserer Ferienwohnung tragen. Zum Glück habe ich das meiste in Rucksäcke gepackt.
 
Ein erster Bummel zum Hafen löst bei uns helle Begeisterung aus. Der mittelalterliche Ort besitzt ein tolles Flair mit zahllosen schmalen Gassen, bunten Fassaden umrahmt von steilen Berghängen. Die Luft ist lauwarm. In den Frühjahrs- und Sommermonaten müssen sich die Touristen hier fast tot treten. Zu dieser Jahreszeit aber sind nur eine Handvoll Italiener hier.
 
Unsere Wohnung begeistert uns weniger, denn sie besteht aus nur einem 10-qm-Raum, den wir heizen können. Küche, ein winziges Bad und ein weiterer Raum sind eiskalt – außerdem leicht schnoddrig – italienisch halt. Aber wer es so wie zu Hause haben will, muss zu Hause bleiben. Außerdem gibt’s hier nichts Besseres.
 
Die ganze Nacht hat es dann geregnet. Am nächsten Morgen hängen immer noch dicke Wolken am Himmel, aber wir beschließen trotzdem eine erste Wanderung. Wir fahren mit dem Zug nach Monterosso (Nachbarort von Vernazza und nördlichster Ort der Cinque Terre) und laufen von dort zurück. Leider beginnt es wieder zu regnen und wir werden klitschnass.

 

 
 

Es ist ein traumhafter Höhenweg mit vielen steilen Anstiegen und schmalen Stegen.

 

Leider fehlt die Sonne – aber Blumen gibt es, und das mitten im Dezember.

 

 

 

 
Am Montag regnet es immer noch und wir beschließen,
nach Parma zu fahren – der Stadt des Parmaschinkens.

 

Aber bei Regen macht das auch keinen Spaß –
außerdem ist es hier viel kälter als am Meer.

Wir besuchen aber den eindrucksvollen Dom und das
Baptisterium.

 

 

 

Von Dienstag an wurde das Wetter täglich besser und wir holten alle Wanderungen, die in der Cinque Terre ein Muss sind, nach.

Wir wandern an der Küste entlang Richtung Süden nach

 

 Corniglia

 

 

 
und Manarola
 
Wir wandern auf der Via del Amore —>   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bis nach Riomaggiore.

 

 

Und es scheint endlich die Sonne.
 
Am Silvester unternehmen wir bei strahlendem Sonnenschein eine große Tour nach Levanto. Es geht über mehrere Bergrücken und ist ziemlich anstrengend. Aber die Ausblicke sind fantastisch.
 

 

Silvester feiern wir nach ausgiebigem italienischem Menü in der einzigen offenen Trattoria und danach allein zu zweit in unserem kleinen Räumchen, denn die Einheimischen wollen lieber unter sich feiern und Touristen gibt es kaum hier.

 
Letzter Ausflug war dann am Neujahrstag – jetzt bei wolkenlosem Himmel und ca. 15°C im Schatten – nach Portovenere, dem südlichen Nachbarn der Cinque Terre.
   
 

So ging ein traumhafter Kurzurlaub zu Ende und gab uns Kraft für das neue Arbeitsjahr.

 
Die gut 1.050 km Rückfahrt bewältigten wir in gut 10 Stunden ohne große Probleme. Zwischendurch gab es öfter Regen- und Schneeschauer und nach dem Gotthard-Tunnel war alles tief verschneit. Aber die Autobahnen waren weitgehend frei.
 
 

       Anfang