Inselrundfahrt
mit Vallehermoso, Agulo, Hermigua, San Sebastian und andere
am 20. Oktober 2009
 
Heute wollen wir eine Wanderpause einlegen - auch damit sich Karolas Schrammen erholen können.
Wir planen, mit Dirk's Mietwagen eine Rundfahrt quer über die Insel zu machen.

Erstes Ziel ist Vallehermoso.
 
 
Hier wird eine Abkürzung gebaut, doch zunächst
müssen wir wegen Gegenverkehr warten.
Der Ort liegt idyllisch eingebettet in einem Tal
umgeben von vielen Bergen.
 
   
Am zentralen Platz finden wir das Rathaus
und später auch den Laden des Rafael Cordero, der eine Sehenswürdigkeit sein soll aber leider geschlossen ist.
   
Nächstes Ziel ist das Castillo del Mar, das direkt am Meer und am Strand von Vallehermoso liegt.
Über eine gut ausgebaute Straße gelangen wir dorthin.
   
   
   
Zur Begrüßung lugt wieder der Teide aus den Wolken.   Alles hier wirkt sehr verlassen. 
   
   
   
Auch die Meeresschwimmhalle ist geschlossen.
Hier erfahren wir dann, daß die Festung 2008 wegen angeblich baulicher Mängel geschlossen wurde. 
   
   
   
Schade!
Die Internetseite des Castillo del Mar befindet sich z.Zt. (Jan. 2010) auf dem Stand von vor der Schließung. 
   
   
   
Wir fahren zurück nach Vallehermoso und dann Richtung Osten. Nächstes Ziel ist Agulo.
Wir halten zunächst am Restaurante Las Rosas für ein kleines Mittagessen an. Es gibt wieder leckere Mojos.
   
   
   
Gegenüber - auf der anderen Seite des Tales - entdecken wir das Besucherzentrum Juego de Bolas.  Als wir das Lokal verlassen, stehen vor der Tür mehrere Busse, die ihre Touristen hier "abgeladen" haben. 
   
 
Wir schauen kurz in das Besucherzentrum des Nationalparkes Garajonay hinein und finden es sehr nett. 
 
 
 
Es ist eine Art Botanischer Garten mit interessanten Pflanzen und Blüten,
 
 
   
aber auch Museum  und Souvenir-Shop.
   
   
Wir kaufen eine Trockenblume  und Kekse.
   
   
   
Wir fahren weiter in Richtung Agulo und sind wieder von den Landschaften begeistert. 
   
 
   
Agulo soll das schönste Dorf La Gomeras sein. Wir finden es hübsch, aber ziemlich verschlafen.
Wahrscheinlich liegt es aber an der Tageszeit - es ist Siesta.
   
   
   
   
das Rathaus  Kirche San Marcos 
   
   
Ein Café finden wir leider nicht, deshalb begnügen wir uns mit Saft und Bier an dem einzig offenen Imbiß.  Nächstes Ziel ist Hermigua und so fahren wir auf der Straße TF-711 in Richtung Süden. 
   
   
Aber auch die einstige Bananen-Hauptstadt wirkt verschlafen. Das Kulturzentrum ist geschlossen.  die Iglesia de Santo Domingo
 Wir sind immer noch zu früh, obwohl es jetzt halb 5 ist.
   
   
 Das Landhaus Los Telares haben wir nicht gefunden, dafür aber ein Museum, das eine noch funktionierende,
mit Wasserkraft angetriebene Gofiomühle vorzuweisen hat. Wir kaufen natürlich eine Tüte Gofio.
Gofio ist eine typisch kanarische Mehlart, die einst Grundnahrungsmittel der Guanchen war.
Heute wird es vorrangig für Süßspeisen verwendet (www.chefkoch.de).
   
 
   
Wir schauen uns alles an und bekommen sogar eine kleine Führung und Vorführung der Mühle.  Wir haben noch Zeit und beschließen, die 20 km bis zur Inselhauptstadt San Sebastian zu fahren.
   
 
   
Wir benötigen für die Strecke mehr als 1/2 Stunde, denn wir müssen wegen der schönen Landschaften
 immer mal wieder anhalten.
   
   
Dirk findet am Straßenrand in der Nähe
des Hafens einen Parkplatz. 
Wir beginnen das Sightseeing am Torre del Conde
(dt. Turm des Grafen) aus dem 15. Jahrhundert.
   
   
In der Markthalle ist nichts mehr los.
Wir kaufen nur ein paar Kaktusfeigen und kleine Mangos.
die Iglesia Nuestra Senora de la Asunción
(dt. Kirche Maria Himmelfahrt) 
   
   
   
Wir finden das Rathaus sehr hübsch,   aber auch die vielen bunten Fassaden. 
   
   
   
   
Im Casa de Colon entdecken wir den Kolumbus-Brunnen  und schauen uns das angrenzende Museum an.
   
   
   
Ein letzter Spaziergang führt uns zur Playa de la Cueva, wo wir das Restaurant El Charcón suchen, aber es hat noch geschlossen.  Dafür präsentiert sich der Teide auf Teneriffa im Abendlicht noch mal von seiner schönsten Seite.
   
 
 
Wir finden später ein nettes Lokal für ein Abendessen mit Salat und Fisch in einem urigen Hinterhof.

Für die Rückfahrt benötigen wir wieder 1 1/2 Stunden und erreichen unser Hotel erst im Dunkeln.

 

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