1. Etappe am Samstag, 14.09.2013
von Naturns über Unterstell zum Untervernatschhof

 
Höhenmeter aufwärts: 1.381 m
Höhenmeter abwärts: 397 m
Distanz:12,7 km
Gehzeit inkl. Pausen: 6:40 Stunden
 
Wir treffen uns im Garni-Hotel Marchegg. Ingrid und Bernd sind schon am Donnerstag angereist und haben
bereits die Umgebung etwas erkundet. Überall leuchten rote und gelbe Äpfel von den zahlreichen Apfel-Plantagen,
wofür Südtirol so berühmt ist. Wir starten am Freitag, den 13.09. gegen 8.30 Uhr in Meckenheim
und benötigen 8 1/2 Stunden (mit Pausen und einem kleinen Stau) für die ca. 730 km bis Naturns.
   
Am Samstag morgen fahren wir mit unseren Autos
auf den Parkplatz am Friedhof in Naturns und
laufen um 9 Uhr mit unseren Rucksäcken und Stöcken zuerst quer durch Naturns - hier am Rathaus vorbei.
 
Wir beginnen mit einem Start-Foto am ersten Wegweiser Nr. 10, dem Zuweg zum Meraner Höhenweg.
   
steil bergauf alte Seilbahn Innerforch
   
Nach gut 2 Stunden und ca. 900 Höhenmeter später erreichen wir die Seilbahn-Bergstation "Unterstell"
   
und den Unterstell-Hof. Die Trinkpause haben wir uns redlich verdient!
   
Noch ein kleiner Anstieg und dann ist es geschafft - wir treffen auf den Meraner Höhenweg.
Von jetzt an begleitet uns die "24" und die rot-weiße Markierung - der Weg ist hervorragend ausgeschildert.
 
sonnige Wege durch Lärchenwald Fotostopp mit Holzschnitzer-Figur
   
tolle Ausblicke ins Etschtal und Messner's Schloß Juval.
 
Gegen 12.30 Uhr erreichen wir den Linthof, den wir für ein kleines Mittagessen mit Speckknödelsuppe (Hannes), Käseomelett (Moni), Salat (Bernd) und Tiramisu-Erdbeertorte (Ingrid) nutzen.
   
weiter geht's stramm bergauf - manchmal mit Ketten gesichert ...
   
Hinter der nächsten Biegung sehen wir in der Ferne (ganz hinten) Katharinaberg im Schnalstal.
 
Aber der Weg zieht sich und zieht sich ...
   
Wir treffen ein Schwein auf dem Weg
(wo ist das denn ausgebüchst?)
und eine junge Katze auf einem Baum,
die sich nicht traut runterzuspringen.
   
Der Hof Kopfron hat Samstags Ruhetag. Hier am Abzweig ist Katharinaberg näher gerückt.
   
Noch 1/2 Stunde Gehzeit und wir haben es geschafft - der Untervernatschhof ist erreicht.
Bernd hat gestern hier angerufen und 4 Betten für uns vorgebucht.
 
   
Wir sind total begeistert von dieser Hütte.
Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert
(erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1248!),
hat aber moderne Sanitäranlagen mit Duschen im Erdgeschoß und kuschelige Federbetten.
Die sonstige Ausstattung ist sehr alt, aber
urgemütlich und wir fühlen uns pudelwohl hier.
Nur Bernd hat bei der Zimmerhöhe von ca. 1,80 m
ein Problem mit seiner Körpergröße - er ist 1,97 m groß!

Auf der kleinen Terrasse nutzen wir die letzten Sonnenstrahlen bei einem wohlverdienten Bier.
   
Es finden sich ca. 15 Gäste ein, die sich um 2 große Tische gruppieren. Familie Mair kocht für alle.
Es gibt zuerst eine Gemüsesuppe, dann eine große Schüssel Penne mit Fleischsoße, dazu Kraut- und Möhrensalat.
Es hat sehr gut geschmeckt und alle sind satt geworden.
Bier und Wein ist ausreichend vorrätig und gegen einen Strich auf einer Strichliste
problemlos zur Selbstbedienung erhältlich.
Gegen 21 Uhr sind alle müde und um 21.30 Uhr schlafen die meisten schon.
   
 

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