2. Etappe am Sonntag, 15.09.2013
vom Untervernatschhof zum Eishof

 
Höhenmeter aufwärts: 972 m
Höhenmeter abwärts: 408 m
Distanz: 12,9 km
Gehzeit inkl. Pausen: 6:30 Stunden
   
Wir haben gut geschlafen und bekommen zum Frühstück leckere Vinschgauer, Schinken und Salami. Frau Mair kassiert alle Gäste anhand der Getränke-Strichliste von gestern ab plus 25 € für die Übernachtung.
 
Wir packen unsere Sachen und verabschieden uns
von diesem gastlichen Haus.
Dicke Nebel-Wolken versperren heute die Sicht auf die Berge, aber es regnet nicht. Wir starten um 8.30 Uhr.
   
8.50 Uhr Montferthof - in der Ferne verschwindet Katharinaberg.
   
Es geht bergauf und bergab.
   
Wir überqueren auf dieser Etappe
mehrere Geröllfelder,
vor denen hier gewarnt wird.
   
   
Weiter geht's durch Lärchenwald. 1. Trinkpause um 9.15 Uhr
   
Den Abstecher zur Nassereith-Hütte sparen wir uns.  
   
Wir müssen weiter bergauf überqueren kleine Bäche über eine Brücke oder
 
balancieren über Steine direkt durch das Wasser.
   
Am Vorderkaserhof befindet sich die letzte Zufahrtmöglichkeit für Autos (und Parkplatz) vor dem Eisjöchl-Paß.
   
Wir treffen gegen 11.30 Uhr am Gasthof Jägerrast ein und bestellen uns ein kleines Mittagessen
   
Die Nebelwolken werden dichter, aber es ist nicht kalt.
   
Hier "knacken" wir die 2000-Meter-Höhenmarke.
 
Wir wandern durch das Pfossental.
   
Gegen halb 2 erreichen wir die Mitterkaser-Alm und kehren ein.
Drinnen ist es sehr urig und hat nur 3 Tische.
Hier soll es den leckersten Kaiserschmarrn von ganz Südtirol geben.
Wir bestellen einen Teller und 4 Gabeln.
   
Aber er schmeckt uns nicht besonders -
irgendwie angebrannt.
Als wir die Alm verlassen, regnet es,
aber wir haben alle Regenjacken mit Kapuzen.
   
Wir haben nur noch eine gute halbe Stunde zu gehen. Rableit-Alm
   
Sie soll eine der schönsten Hütten am Weg sein und hat auch eine Auszeichnung gekommen.
Das haben wir nicht gewußt, aber das Wetter verlockt auch nicht, hier noch mal zu rasten.
   
Punkt 15 Uhr erreichen wir den Eishof - unser heutiges Etappenziel.
Auch hier hatte Bernd vorher angerufen und Quartiere für uns angemeldet.
   
Wir beziehen zuerst unser Zimmer. Wir bekommen ein 4-Bett-Zimmer ... es kommt uns sehr luxeriös vor ...
jedenfalls brauchen wir wieder keine Schlafsäcke.
Leider gibt es nur viel zu wenig sanitäre Anlagen (1 Dusche und 2 Toiletten) für das ganze Haus
mit einer Kapazität von mindestens 50 Schlafplätzen.
Heute sind ca. 30 Wanderer im Haus und an Dusche und Toiletten muß man sich anstellen 
 
Wir müssen bis 17 Uhr unser Abendessen bestellt haben. Es gibt eine richtige Speisekarte. Wir beobachten von drinnen, wie es draußen regnet
   
und wie ein Freund des Hauses Pferde
aus den Bergen "heimholt".
Wir bekommen Punkt 18 Uhr unser Abendessen (Rindergulasch bzw. Hauswurst mit Sauerkraut)
   
Nadine und Marco, die wir im Untervernatschhof kennengelernt haben, gesellen sich wieder zu uns.
Wir leeren gemeinsam ein paar Viertel roten Landwein. Es wird ein lustiger Abend und wir lernen später noch Braulio kennen, den wir als "Absacker" probieren. Er schmeckt bitter - wie Medizin!
Gegen 21 Uhr gehen die Ersten schlafen.
 
   

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