3. Etappe am Montag, 16.09.2013
vom Eishof nach Zeppichl

 
Höhenmeter aufwärts: 1.020 m
Höhenmeter abwärts: 1.410 m
Distanz: 17,4 km
Gehzeit inkl. Pausen: 9 Stunden
   
Es hat die halbe Nacht geregnet und weiter oben auch geschneit. Das Regenwasser auf den Tischen draußen
ist gefroren. Dafür ist der Himmel am Morgen blau und wolkenlos.
 
Drinnen ist es durch den typischen Ofen
(wird vom Gang aus beheizt) kuschelig warm.
Wir frühstücken schon gegen 7 Uhr und
   
starten um 7.40 Uhr, schließlich liegt heute der schwierigste Teil des Meraner Höhenweges vor uns.
   
Zuerst geht es nur wenig bergauf und auf breiten Wegen - an Steinmännchen vorbei, die fast Kunstwerke sind.
   
Hinter uns türmen sich neue Wolkenberge auf. Wir werden von einer Ziegenherde verfolgt.
   
Wir überqueren kleine Bäche. Dann wird der Weg steiler,
   
läßt sich aber immer noch gut gehen. Es gibt keine Bäume mehr
und die Landschaft hat schon hochalpinen Charakter.
 
Es wird steiler und beginnt zu schneien. Ingrid kramt Mütze und Handschuhe aus dem Rucksack.
Hannes ist weit vorneweg gelaufen.
   
Die letzten Meter bis zum Paß müssen wir ein bißchen klettern.
 
  10.25 Uhr: Wir haben "Eisjöchl" erreicht.
Trotz Schneegestöber - ein paar Fotos vom höchsten Punkt (2908 m) unserer Tour müssen sein.
Wir haben fast 1000 Höhenmeter in 3 1/2 Stunden bewältigt - das ist eine gute Zeit.
     
Bis zur Stettiner Hütte ist es nun nicht mehr weit und wir erreichen sie 10 min. später.
   
Hannes hat hier auf uns gewartet. Wir wärmen uns in der Stettiner Hütte mit heißen Suppen und Tee auf. Der Fotoapparat ist leider total beschlagen,
so daß es nur verschwommene Fotos gibt.
   
Frisch gestärkt und aufgewärmt verlassen wir die Stettiner Hütte. Es hat aufgehört zu schneien und
wir bekommen eine fantastische Fernsicht präsentiert - die Luft ist ganz klar, aber kalt.
"Es ist nicht auszuhalten!" (O-Ton Bernd) !!!
   
Um 11.45 Uhr beginnen wir mit dem Abstieg. Wir müssen 1200 Höhenmeter nach unten.
   
Wir treffen das Pärchen aus Rottweil,
die aber schneller sind als wir.
Wir begegnen Fahrrad-Fahrern!
   
Der Weg schlängelt sich in quasi unzähligen Serpentinen nach unten.
Die vielen Abwärts-Meter gehen aber trotzdem heftig in die Beine.
   
Wir sehen unser Ziel schon von weitem benötigen aber 2 1/2 Stunden bis zur Lazins Alm.
 
Hannes ist wieder weit vorneweg gelaufen. Gegen 14.30 Uhr haben wir uns alle in Lazins eingefunden, trinken Bier, heißen Punsch und Ingrid Kaffee.
   
Wir sind froh, diese anstrengende Etappe schon mal bis hier geschafft zu haben.
Ingrid bestellt sich einen Apfelstrudel, der ihr aber nicht gut bekommt.
   
Nach 1 Stunde Pause gehen wir weiter - jetzt regnet es heftig und wir müssen unsere Regencapes überziehen.
   
Das Gefälle ist nur noch sehr moderat und der Weg sehr breit - quasi eine Fahrstraße.
   
Wir erreichen den Hof Lazins, gehen aber weiter. Zeppichl ist unser Ziel - nur noch 30 min.?
   
nur noch über diese Wiese ... und tatsächlich - dahinter liegt Zeppichl -
ein kleines Dorf mit einigen Gasthöfen.
   
Moni hatte heute nachmittag im Hof Zeppichl angerufen und man hat sogar noch ein 4-Bett-Zimmer mit eigenem Bad für uns frei. Wir nehmen den unerwarteten Luxus gerne an. Wir brauchen wieder keine Schlafsäcke ...
   
Nach Duschen und kurzem Relaxen treffen wir uns
in der gemütlichen Gaststube.
Nadine und Marco sind auch eingetroffen.
   
Das Abendessen (à la carte) ist köstlich ... der Koch ist ein Künstler ... vor allem der Wildteller mit 3 verschiedenen Wildgerichten (Ingrid) und Moni's Spinatknödel mit Gorgonzola-Soße sind hervorragend.
 
 

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