4. Etappe am Dienstag, 17.09.2013
von Zeppichl zum Krusterhof

 
Höhenmeter aufwärts: 634 m
Höhenmeter abwärts: 1.269 m
Distanz: 21,6 km
Gehzeit inkl. Pausen: 7:30 h
   
Es hat die ganze Nacht geregnet und gegen 3 Uhr kräftig gewittert. Jetzt sind alle Berge ringsum weiß. Wir starten mit leichtem Muskelkater
kurz nach 8.30 Uhr.
 
Auf einer Asphaltstraße erreichen wir kurze Zeit später Pfelders.
Pfelders ist ein touristischer Wintersportort mit vielen Pensionen.
   
Steinerhof Häuslerhof
   
Bis Mataz müßten wir es heute locker schaffen. entlang des Pfelderbaches
   
über einen Wiesenweg am Skilift Pfelders vorbei
   
Hier gibts eine Busverbindung - aber Ingrid will doch gar nicht mitfahren ...?
   
Wir machen einen kleinen Abstecher zum Wasserfall über den Fuxensteg.
 
Der Bergkristall-Hof hat leider noch geschlossen. Wasserfall (ohne Name!?)
   
Wir gehen entlang der Rennrodelbahn "Bergkristall". Die Sonne kommt ...!
 
Wir erreichen Innerhütt - eigentlich nur eine Ansammlung von Gasthöfen und Ferienwohnungen.
   
Wir betreten danach ein Waldstück, in dem hauptsächlich Fichten wachsen und
wo es viele mit Moos bewachsene Steine gibt. Das rot-weiße Wanderzeichen begleitet uns.
   
sprudelnde Bäche alte Grenzmarkierungen
   
Es gibt jede Menge Pilze, die wir aber stehen lassen müssen, da in Südtirol nur an "geraden" Tagen und gegen eine Sammelgebühr gesammelt werden darf. Wir haben im Moment außerdem keine Verwendung dafür - leider!
 
Wir erreichen das Passeiertal mit herrlichen Ausblicken.
Hier fließt der Pfelderbach in die Passer. Tief unter uns liegen die Orte Moos und Platt.
Inzwischen hat sich ein angenehmer Sonne-Wolken-Mix durchgesetzt.
   
Es geht immer noch weiter bergauf ... dafür werden die Ausblicke immer schöner ...
   
Nach einem Stück Asphaltstraße erreichen wir Ulfas und da es fast 12 Uhr ist, beschließen wir,
   
an der kleinen Kapelle Mittagsrast zu machen. Kapelle des "Heiligen Korbinian"
 
30 min. später wandern wir weiter und entdecken dieses Schild - es sieht aus, als hätte es ein Kind geschrieben. Die Schrift gehört offensichtlich dieser Frau, die uns sehr gastfreundlich einlädt, in ihrem Garten zu rasten.
   
Sie bringt uns Kaffee, Kuchen, für die Männer ein Bier und später einen hauseigenen Schnaps.
   
Wir sind im Rafflhof - vollgestellt mit allerlei Sammelsurium.
   
Scheinbar vermietet man auch eine Ferienwohnung ... wir sind fasziniert von der Einrichtung.

Sie verlangt kein Geld von uns (bzw. nennt keinen Preis), überläßt uns quasi, was wir bezahlen wollen.
   
Wir müssen weiter, verabschieden uns von diesem netten Zwischenstopp und wandern jetzt auf Wurzelwegen,
die unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern.
 
schöner Blick ins Passeiertal
   
Gegen halb 3 erreichen wir den Christl-Hof. Tatsächlich kann man von hier die Straße
zum Jaufenpaß sehen.
   
Wir sind schon etwas fußlahm und die Pause mit Bier,
Radler und Saft kommt gerade recht.
Wir müssen weiter, denn noch liegen
fast 2 Stunden Weg vor uns.
   
Die Ausblicke sind traumhaft, wenn wir jetzt auch viel auf Asphalt gehen müssen,
was unseren Füßen gar nicht gut tut.
   

 
Endlich erreichen wir den Krusterhof - es ist fast 17 Uhr. Wir sind froh, nicht mehr weitergehen zu müssen. Ursprünglich hatten wir den Valtele-Hof noch für eine Übernachtung in Betracht gezogen. Bernd hat heute wieder vorab mit dem Krusterhof telefoniert -
es sollten noch 4 Betten frei sein.
Als wir ankommen, erfahren wir, daß das Quartier eine Ferienwohnung ist und 4 Schlafplätze gibt es nur durch
2 Aufbettungen. Ein Bettenlager gibt es hier nicht.
Wir diskutieren unsere Möglichkeiten und entscheiden
uns für diese Wohnung. Moni und Hannes bekommen diesmal das Ehebett, Bernd die Klappliege (dort kann er seine Füße über das Liegenende hängen lassen ;-)) und Ingrid ringelt sich auf der ausgeklappten Sitzgruppe ein.
Lustig!
   
Wir kommen uns vor, wie eine Familie mit 2 Kindern ;-)
... und brauchen auch hier unsere Schlafsäcke nicht.
Blick aus dem Fenster ins Passeiertal
 
Da wir ein "eigenes" Bad haben, kommen wir auch wieder in den Genuß einer angenehmen Dusche
und treffen uns danach im Gastraum des Hauses.
   
Familie Bortolotti kocht für uns und eine Handvoll
weiterer Gäste einfache Gerichte.
Später bekommen wir noch einen "Absacker" von Herrn Bortolotti, der mit uns auf unser aller Wohl trinkt ...!
 
 

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