6. Etappe am Donnerstag, 19.09.2013
vom Talbauer zum Gasthaus Giggelberg

 
Höhenmeter aufwärts: 1.210 m
Höhenmeter abwärts: 832 m
Distanz: 15,7 km
Gehzeit inkl. Pausen: 8:45 h
   
morgens hoch über Meran Wir starten Punkt 8 Uhr.
 
Es geht gleich ordentlich bergauf. Es wird eine befestigte Straße zur Hochmuth-Seilbahn gebaut und wir müssen eine "Umleitung" gehen.
   
die Hochmuth-Seilbahn
   
 
Die Hochmuth-Alm lassen wir quasi links liegen.  Der Gasthof Steinegg hat noch geschlossen.
   
 
15 min. später erreichen wir den Hans-Frieden-Weg
   
   
Bernd und Hannes haben schon länger großen Respekt vor diesem Wegstück, denn es geht auf einem schmalen Weg an einer Felswand entlang. Links fällt der Hang steil ab. Teilweise ist der Weg mit Ketten gesichert.
   
   
Aber sie sind sehr taper und überwinden ihre Höhenangst. An dieser Bank haben wir es dann auch schon geschafft.
     
Noch ein Stück bergauf  und die Leiteralm ist erreicht. 
   
Eine Trinkpause haben wir uns echt verdient. 
   
   
Danach geht's wieder bergauf. Hier befindet sich wohl der offizielle Eingang
zum Meraner Höhenweg. 
Der Zuweg über einen Sessellift und den Korblift ab Algund ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten,
diesen Weg zu erreichen, um die Rundwanderung zu beginnen.
 
   
   
Brücke über den Töllbach  und durch kleine Wasserbäche 
   
 
11.30 Uhr: wir erreichen das Hochganghaus. Der Hase gehört zum Haus. 
 
   
Zeit für ein Mittagessen  Spaghetti, Makkaroni, Kaminwurz und Kaiserschmarrn 
   
   
Gegen 12.30 Uhr gehen wir weiter und haben wieder ein Geröllfeld zu überqueren.
   
   
Die Fernsicht ist grandios -
wir können deutlich die Dolomiten sehen.
Wurzelweg mit Ketten gesichert 
   
   
Das Gipfelkreuz der Hohen Wiege ist stark umlagert und ein schönes Gipfel-Foto bekommen wir leider nicht hin.
   
   
Blick in Richtung Ortler  interessante Steinlandschaft 
   
   
an der alten Tablander Hütte Die neue Tablander Alm ist noch im Bau. 
   
   
abwärts  wieder durch Wasser 
   
 
Super Fernsicht auf die Dolomiten
   
Noch 1 Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel. Noch eine Rast an der Nassereither Hütte ist dringend nötig. Ingrid geht's gar nicht gut. 
 
Ingrid beißt die Zähne zusammen
und schafft den letzten Anstieg
in weniger als einer Stunde. 
   
   
16.45 Uhr erreichen wir Giggelberg und
müssen zuerst das Abendessen bestellen. 
Hier relaxt man schon ganz entspannt auf Liegestühlen
vor einer unglaublichen Kulisse. 
   
  Obwohl Bernd heute morgen hier angerufen hatte,
ist nur noch im alten Giggelberghof ein Quartier frei.
Wir bekommen ein 5-Bett-Zimmer,
in dem es irgendwie muffig und nach Katze riecht.
Die Räumlichkeiten wirken sehr unordentlich,
aber die Betten und Matratzen sind OK.
Ingrid kramt doch noch ihren Hüttenschlafsack hervor. 
   
   
Wir richten uns etwas ein, brauchen dringend eine Dusche (moderne Duschen befinden sich im Haupthaus) und verabreden uns dann in der Gaststube des Giggelberghofes mit toller Aussicht - etwas unterhalb lieg die 2009 eingeweihte Texelbahn.
   
Das Essen schmeckt nicht. Wir haben Lammbraten, Hirschbraten, Frittatensuppe und Spiegelei mit Röstkartoffeln bestellt - alles ist lieblos gekocht.
Aber es gibt einen leckeren Rotwein, einen südtiroler Lagrein, der köstlich schmeckt.
Kurz vor halb 8 erleben wir einen
spektakulären Vollmond-Aufgang. 
   
 

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