Kalambaka und Meteora-Felsen in Nord-Griechenland
vom 2. - 4. Juni 2009
   
Von heute an befinden wir uns auf dem Heimweg. Aber wir haben noch mehr als 10 Tage Zeit und so beschließen wir, auf dem Weg nach Norden zunächst einen Stopp in Delphi zu machen, um vielleicht das Orakle zu finden (?) und danach weiter zu fahren bis nach Meteora. Vielleicht können wir bei den berühmten Felsen ein paar Wanderungen machen.
   
   
Wir fahren durch eine beeindruckende Bergwelt.
An der Ausgrabungsstätte von Delphi stellen wir unser Auto am Straßenrand ab.
   
   
Die Ausgrabungsstätte liegt in 700 m Höhe am Berg Parnass.
Für die alten Griechen war das hier mal der Mittelpunkt der Welt.
   
   
das Schatzhaus der Tempel des Apollon
   
   
das Theater das Stadion
   
 
Delphi galt in der Antike als Heiligtum und war auch Pilgerstätte.
Die Aussichten sind einfach toll.
 
   
Wir verabschieden uns von Delphi und fahren weiter.
Nach ca. 3 Autostunden sehen wir die
Meteorafelsen vor uns liegen.
   
   
Wir entscheiden uns für das kleine Städtchen
Kalambaka und finden im Hotel Kosta Famissi
ein schönes Zimmer mit Balkon und
Blick auf die Felsen, auf deren Felsnadeln
im 11. Jahrhundert Mönche begonnen haben,
zahlreiche Klöster zu erreichten.
Heute existieren allerdings nur noch 6 intakte Klöster,
die man alle besichtigen kann.
Das haben wir uns für morgen vorgenommen.
   
   
Nachts werden die Felsen angestrahlt,
was wir etwas kitschig finden
und am Morgen färben sie sich in einem natürlichen
Rotbraun von der aufgehenden Sonne.
   
   
Wir packen unsere Rucksäcke und laufen los - zunächst quer durch den Ort.
   
   
Auf gut begehbaren Wegen steigen wir steil bergauf und werden mit immer schöneren Ausblicken belohnt.
   
   
Unterhalb dieses Klosters brauchen wir erst mal eine kurze Trink- und Verschnaufpause.
   
   
Der Aufgang zu unserem ersten Kloster, dem Agia Triada.
   

Im Inneren bestaunen wir den bunten Gebetsraum, der mit vielen heiligen Bildern geschmückt ist.
Wir dürfen allerdings nicht fotografieren.
 

Von einer Art Aussichtsterrasse haben wir fantastische Ausblicke auf weitere Felsen und Klöster.
Manche Klöster scheinen quasi zu schweben (griechisch: meteoro), was der Gegend wohl den Namen gab.


Kloster Rousanou

Agios Nikolaos
   

Kloster Varlaam

Agios Stefanos
   






Unser nächstes Ziel ist
das Kloster Agios Stefanos, das wir leider nur auf einer asphaltierten Straße erreichen können.
Der eingezeichnete Wanderweg auf unserer Karte ist wohl dem Straßenbau zum Opfer gefallen.
   
Moni muß sich einen Wickelrock ausleihen,
denn Frauen in Hosen sind hier nicht erwünscht.


Wir schauen uns die sehr große und schöne Anlage an.
Auch hier dürfen wir nur draußen und den hübschen Garten fotografieren.
Leider wurden bei unserer Ankunft mehrere
Busladungen Touristen vor dem Kloster
"ausgeschüttet", so daß es einiges Gedränge gab.
   
Wir wandern weiter zum Kloster Rousanou,
das wir über eine lange Steintreppe abwärts erreichen.

Es hat heute (mittwochs) geschlossen.
   
 
Wir laufen weiter und finden einen Wanderweg zwischen den Felsen zum Kloster Varlaam und Megalo Meteoro.
 
   
Es geht steil nach oben und kleine Steinmännchen weisen uns den Weg.
   
   
Wir entdecken seltsame Pflanzen
(hier ein Aronstabgewächs) am Wegrand
und eine Landschildkröte im Gras.
Oben angekommen brauchen wir erst mal eine Trinkpause und sind entsetzt über den Touristenrummel.
Wir steigen viele Stufen hoch zum Kloster Varlaam.
   

Es ist wieder eine sehr schöne Anlage mit
Aussichtsplattformen und schönen Aussichten -

hier besonders auf das Kloster Rousanou, das auf
einem Felsenschiff zu liegen scheint.
   

Nicht weit entfernt liegt das Kloster Megalo Meteoro,
wir gönnen uns aber erst mal ein Eis.

Danach müssen wir wieder viele Stufen bewältigen -
genau 143 und
   

durch einen Felsentunnel.

Megalo Meteoro (oder Metamórphosis) ist das
größte der Klöster in diesem Gebiet und ein Museum.

Beeindruckt haben uns die Totenschädel in dieser Kammer (links) und die uralten Fresken.
 

Es war, als würden die Mönche gleich wiederkommen und an der gedeckten Tafel Platz nehmen (rechts).
 




Von hier oben schaut man
auf den kleinen Ort Kastraki.






   








Wir suchten und fanden einen schmalen Pfad,
der auf unserer Karte
eingezeichnet war
und der uns ins Tal
führen sollte.
   

Dunkle Regenwolken zogen auf.

Hier sahen wir ein paar Ruinen von verlassenen Klöstern.
   

Manche Felsen beherbergen kleine Höhlen und diese
hier sah aus, als hätte man Wäsche aufgehängt...

und bei dieser Felsnadel könnte man vermuten,
daß sie von Menschenhand geschaffen sei.
   

Es beginnt zu regnen und wir laufen schneller. In Kastraki kramt Hannes sein Regencape heraus.
Es sind noch ca. 3 km bis nach Kalambaka und in unser Hotel.
 

Als wir im Hotel ankommen, regnet es nicht mehr

und wir belohnen uns mit Souvlaki und Mousaka.
 

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