Heimreise
am 12. und 13. Juni 2009
   
   
Am Freitag morgen sind wir sehr früh aufgestanden
und starteten unsere Heimreise von Zuljana nach Deutschland noch vor 6 Uhr.

Es liegen ca. 1.600 km vor uns.
Nach ca. 30 min. erreichten wir die Grenze nach Bosnien-Herzegowina bei Neum. Das ist die einzige Stadt an der Mittelmeerküste, die Bosnien-Herzegowina besitzt und ist deshalb entsprechend touristisch erschlossen.
   
Wir fahren ca. 5 km auf der Küstenstraße oberhalb von Neum und erreichen den Grenzübergang Neum 2 und danach befinden wir uns wieder auf kroatischem Boden. Der Benzin und Diesel ist in Neum unverhältnismäßig teuer, aber wir haben zum Glück in Kroatien getankt,
wo der Diesel 0,92 € pro Liter gekostet hat.
   
Die Grenzformalitäten waren unkompliziert. Bei Neum 1 wurden wir nur durchgewunken und bei Neum 2
genügte den Grenzern ein flüchtiger Blick in unsere Papiere.
   
Parallel zur Küste entsteht hinter den Ausläufern des Dinarischen Gebirge eine Autobahn. Sie ist inzwischen weiter fertig gestellt, als in unserer Karte eingezeichnet. Wir irren ein bißchen durch die Gebirgswelt, bis wir bei Ravce endlich eine fertige Autobahn-Auffahrt finden.
Die Ausschilderung war ziemlich verwirrend.
   
Jetzt kommen wir zügig voran und fahren durch beeindruckende Landschaften.
Wir finden sogar eine ganz neue Raststätte und ein Frühstück.

Wir wagen bei Karlovac eine Abkürzung über eine Landstraße, damit wir nicht über Zagreb fahren müssen und erreichen gegen Mittag die Grenze nach Slowenien am Grenzübergang Metlika.
Die Landstraße hat uns allerdings mehr Zeit gekostet, als uns lieb war, denn wir müssen einen Paß
in zahlreichen Serpentinen überqueren und durch eine Baustelle.
   
Bei Novo Mesto fahren wir endlich wieder auf die Autobahn und sind entsetzt über den Preis der
 Vignette in Slowenien - wir bezahlen 35 €. Nach zahlreichen Protesten zahlt man seit 01.07.2009 jetzt "nur" noch 15 € für eine Woche, aber immer noch 30 € für einen Monat.
Als wir durch den Karawanken-Tunnel in Richtung österreichische Grenze fahren, müssen wir noch mal
6,50 € löhnen - unglaublich!
   
In Österreich fahren wir für nur 7,70 € auf der Autobahn und gegen 16 Uhr durch den Tauerntunnel.
   
Gegen 17 Uhr erreichen wir die deutsche Grenze und fahren noch bis zum Münchner Autobahnring.
Hannes sucht eine Abfahrtmöglichkeit, wo wir übernachten können, denn an diesem Abend noch die
restlichen 500 km bis Meckenheim zu fahren, haben wir keine Lust.
Wir entscheiden uns für Dachau und finden eine nette Kleinstadt, die wir bisher nur vom Namen und
dem berühmt berüchtigten Konzentrationslager her kannten.
   
Im Altstadthotel Zieglerbräu bekommen wir ein nettes Quartier und im hiesigen Biergarten ein leckeres Abendessen. Mit Bier und Radler stoßen wir noch einmal auf diesen schönen Urlaub an.
   


Nach dem Essen starten
wir zu einem kleinen abendlichen
Stadtrundgang und
finden die Stadt sehr sehenswert.









                das Rathaus                                die Pfarrkirche St. Jakob
   
Wir steigen auf den 500 m hohen Schloßberg und finden ein hübsches Schloß (heute Museum und Gaststätte)
mit einem netten Hofgarten, von dessen Terrasse man bis nach München schauen kann.
   
   
Wir  wandeln auf den Spuren des deutschen Schriftstellers Ludwig Thoma, der Ende des 19. Jahrhunderts
längere Zeit hier wohnte und beenden damit unseren Rundgang in der Altstadt.
   
Am nächsten Morgen starten wir nach einem guten Frühstück gegen 7.30 Uhr in Richtung Heimat und
erreichen Meckenheim gegen 12 Uhr.

Ein sehr ereignis- und abwechslungsreicher Urlaub - so ganz nach unserem Geschmack - ging zu Ende.
Unser Tachometer zeigte fast 7.500 km mehr an, als zum Start vor 24 Tagen.
Wir haben in 11 verschiedenen Hotels und Pensionen gewohnt, 13 Länder durchfahren (manche mehrfach)
und über 3.000 Fotos und 9 Stunden Videofilm im Gepäck, die die vielen Eindrücke dokumentieren.

Wir werden noch lange an diese tolle Reise und gerne zurück denken.
   
 

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